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TV-Revival

Jetzt doch: "Will & Grace" kehrt definitiv zurück

Der US-Sender NBC gab am Mittwoch bekannt, zehn neue Folgen der Sitcom bestellt zu haben.


V.l.n.r.: Eric McCormack, Debra Messing, Megan Mullally und Sean Hayes im letzten Jahr (Bild: Debra Messing / twitter)

Die letzten Wochen waren geprägt von Gerüchten und Dementis, aber nun ist es offiziell: Die Sitcom "Will & Grace" kehrt nach knapp über zehn Jahren wieder auf die Bildschirme zurück.

Das bestätigte das amerikanische Network NBC am Mittwoch mit einem kurzen Trailer. Auch die Stars der Kultserie über das Zusammenleben eines schwulen Mannes mit seiner ehemaligen Freundin bestätigten via Twitter das Revival: "IT'S OFFICIAL !!! THE GANG IS GETTING BACK TOGETHER on @NBC!", schrieb etwa Debra Messing (Grace). Noch vor wenigen Wochen hatte sie Gerüchte über ein Comeback zurückgewiesen.

Viele Details über die Neuauflage, vor allem ein genaues Sendedatum, sind noch offen. Bestätigt ist aber, dass alle Stars der Serie, Debra Messing, Eric McCormack (Will), Sean Hayes (Jack) und Megan Mullally (Karen), in ihre Rollen zurückkehren sollen. Die neunte Staffel, die in der Saison 2017/2018 ausgestrahlt werden soll, werde aus zehn Episoden bestehen. Als Produzent und Regisseur wurde James Burrows gewonnen, der bereits die früheren Folgen verantwortete; als Showrunner fungieren die Serienschöpfer Max Mutchnick und David Kohan.

Direktlink | Die Ankündigung zur neuen Staffel

Die Spekulationen haben ein Ende

Gerüchte über eine Wiederbelebung der Serie machten bereits seit Monaten die Runde, nachdem im September eine zehnminütige "Will & Grace"-Webisode mit allen Hauptdarstellern veröffentlicht worden war, in der für Hillary Clinton bei der US-Präsidentschaftswahl geworben wurde (queer.de berichtete).

Später machten mehrere Darsteller Andeutungen über eine Rückkehr. Megan Mullaly erklärte etwa vergangenen Monat, dass es "gute Chancen" auf eine Neuauflage gebe (queer.de berichtete). Nachdem Schauspieler Leslie Jordan allerdings behauptete, für den Sommer seien bereits Drehtermine vereinbart, hatte Messing alle Meldungen über eine Reunion zurückgewiesen: Es gebe noch keinen Vertrag und keine Drehbücher.

Direktlink | Das Special zur Wahl

Den neuesten Meldungen zufolge habe der Sender das Projekt aber bereits seit dem Trump-Special verfolgt, das über 6,8 Millionen mal angesehen wurde. Die Zeit für eine Neuauflage sei angesichts der "abscheulichen" Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten gut, hatte Mullally im Januar gesagt. "Will & Grace" sei immer eine Sendung gewesen, in der aktuelle politische Ereignisse in Comedy-Form kommentiert worden seien. Sie erinnerte daran, dass bereits in der Staffel 2000/2001 eine gleichgeschlechtliche Ehe Thema gewesen sei. "Das war sehr früh", so Mullally.

Für die mehrfach ausgezeichnete Serie entstanden zwischen 1998 und 2006 insgesamt 194 Folgen, die in Deutschland von Pro Sieben und später Sat.1 ausgestrahlt wurden. Trotz einer teils klischeehaften Zeichnung der homosexuellen Figuren galt die Serie als wegbereitend für eine spätere Häufung von LGBTI-Rollen im US-Fernsehen. Als sich Vizepräsident Joe Biden 2012 erstmals für die Öffnung der Ehe aussprach, nannte er "Will & Grace" als Auslöser für veränderte Einstellungen gegenüber gleichgeschlechtlichen Paaren: "Ich denke, dass 'Will and Grace' möglicherweise mehr getan hat, um die Öffentlichkeit zu bilden, als irgend jemand sonst." (nb)



#1 SebiAnonym
  • 18.01.2017, 21:17h
  • Dann hoffe ich mal, dass das eher an die ersten Staffeln anschließt, die noch richtig gut waren und nicht an die letzten, die immer schlechter wurden...
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#2 Patroklos
#3 BernardoAnonym
#4 andreAnonym
#5 FelixAnonym
  • 19.01.2017, 09:59h
  • In den momentanen Zeiten sind Filme und Serien mit GLBTI-Inhalten wichtiger denn je...
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