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Women's March

Madonna zu Donald Trump: "Suck a dick!"

Hunderttausende demonstrierten am Samstag gegen den neuen US-Präsidenten. In Washington rief Popstar Madonna zur "Revolution der Liebe" auf.


Popstar Madonna sorgte beim Women's March in der US-Hauptstadt Washington für Stimmung (Bild: CNN)

Weltweit sind am Samstag rund eine Million Menschen dem Vorbild des "Women's March on Washington" gefolgt und haben in über 600 Orten gegen den neuen US-Präsidenten Donald Trump demonstriert. Allein in der US-Hauptstadt versammelten sich rund eine halbe Million Menschen, um ein Zeichen gegen Sexismus, Rassismus und Homophobie zu setzen – es war eine der größten Demonstrationen in den USA seit vielen Jahren.

Als Überraschungsgast trat Madonna bei der Kundgebung der Frauen in Washington auf und warnte in einer kämpferischen wie launischen Rede davor, "dieses neue Zeitalter der Tyrannei zu akzeptieren". Nicht nur Frauenrechte, alle Minderheiten seien in Gefahr.

Sie habe nach der Wahl Trumps zunächst daran gedacht, das Weiße Haus in die Luft zu sprengen, meinte die Pop-Diva, dies sei jedoch keine Lösung. Dem Hass müsse man mit einer "Revolution der Liebe" begegnen, die jetzt beginne. Sie zeigte sich sicher: "Das Gute wird am Ende gewinnen."

Mit "Express Yourself" und "Human Nature" sang Madonna anschließend zwei ihrer Lieder. Beim letzteren ließ sie das Publikum "I'm not your bitch" rufen und änderte den Text in "Donald Trump, suck a dick!" – die Menge reagierte begeistert.

Trump war am Freitag als 45. US-Präsident vereidigt worden. Seine nationalistische Antrittsrede sorgte weltweit für Besorgnis (queer.de berichtete). (cw)

Direktlink | Der komplette Auftritt von Madonna beim "Women's March on Washington"



#1 RobinAnonym
  • 22.01.2017, 09:14h
  • Wir brauchen auch in Deutschland eine "Revolution der Liebe".

    Damit unsere schwarz-rote Bundesregierung endlich das umsetzt, was dem demokratischen Gleichheitsgrundsatz entspricht und was 80% der Bürger wollen: die Diskriminierung beenden und volle Gleichstellung von LGBTI.

    Und wenn die Union schon nicht will und auf der falschen Seite der Geschichte stehen will, sollte wenigstens die SPD ihr Wahlversprechen halten. Dafür braucht sie auch nicht die Zustimmung der Union.
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#2 kuesschen11Profil
#3 Tommy0607Profil
  • 22.01.2017, 11:33hEtzbach
  • Anscheinen gibt es noch anständige , denkende Menschen die gegen Rechtspopulisten , Intolerante, Diktatoren und Konservative sind .
    Dieses gibt Hoffnung , dass die Braune Seuche nicht mehr auf der Welt wird .
    Denn sonst wäre es der Untergang der Spezies Mensch !
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#4 EthnolgeAnonym
  • 22.01.2017, 11:40h
  • "Suck a dick" zeugt natürlich von einer besonders demokratisch ausgeprägten Diskussionskultur und politischer Bildung.
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#5 VeganPLProfil
  • 22.01.2017, 11:42hBerlin
  • wäre es nicht madonna, wäre es nicht eine frau, würde man diese wortwahl homophob nennen.
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#6 markusbln11Anonym
  • 22.01.2017, 11:50h
  • Vielen Dank für euren beitrag zum women's march in washington dc. Nachdem ich auf der webseite von "the guardian" die reden per lifestream verfolgte noch eine kleine ergänzung.

    Auf der bühne redeten neben madonna und micheal moore auch zahlreiche queere und transmenschen. So etwa Raquel Willis, Transgender Law Center, oder J. Bob Alotta, Lesbian Foundation for Justice. Wir sind ein teil dieses amerikas.

    Die solidarität mit lgbt kam quasi in jedem wortbeitrag rüber und war durch eine unmenge an regenbogenflaggen sichtbar. Ich habe ausserhalb von csd noch nie einen so starken support für die lgbt-bewegung gesehen.
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#7 goddamn liberalAnonym
#8 wiking77
  • 22.01.2017, 12:32h
  • Es wäre vielleicht hilfreich, vor allem für politisch Verantwortliche in Europa, zu akzeptieren und sich vor allem damit abzufinden, dass nicht Lady Hillaria im White House ist; sondern, dass Donald Trump US-Präsident ist. Als George W. Bush "inauguriert" wurde haben linke Berufsrevoluzzer auch von "gestohlenen" Wahlen usw. gefaselt, hat aber letztlich niemanden irgendwie gejuckt, George W. Bush war weitere vier Jahre lang Präsident. Auch US-Präsident Trump wird voraussichtl. vier Jahre lang US-Präsident bleiben. Ich hoffe, dass er vom Wissen der NSA profitieren wird und evtl. auch unsere Bundeskanzlerin damit unter sanftem Druck auf seine Linie einschwören wird.
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#9 goddamn liberalAnonym
  • 22.01.2017, 12:44h
  • Antwort auf #8 von wiking77
  • "evtl. auch unsere Bundeskanzlerin damit unter sanftem Druck auf seine Linie einschwören wird."

    Ach, gibt es da sowas wie eine Linie?

    Und: Gibt es eine statistische Mehrheit von 'linken Berufsrevoluzzern'?
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#10 PeerAnonym
  • 22.01.2017, 12:53h
  • "Das Gute wird am Ende gewinnen."

    Da stimme ich Madonna zu. Aber das ist kein Automatismus, sondern dafür müssen wir kämpfen...
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