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Warum er homophobe Menschen "Schwachteln" nennt

In einem genialen Fünf-Minuten-Auftritt hält der Kölner Kabarettist und Poetry Slammer Tom Schildhauer den Beverfoerdes und Kubys dieser Welt den Spiegel vor.


Tom Schildhauer belegte beim Poetry Slam NRW 2016 den zweiten Platz

"Schwach im Geiste sind die Homophoben, darum nenn' ich sie auch gerne Schwachteln" – mit einer genialen Abrechnung mit den Beverfoerdes und Kubys dieser Welt wurde der Kölner Kabarettist und Poetry Slammer Tom Schildhauer im vergangenen Jahr Vizemeister beim Poetry Slam NRW.

"Homophobie ist unnatürlich und nicht von Gott gewollt. Nehmt euch in Acht, die Homophoben wollen die Gesellschaft unterwandern und unsere Kinder homophob machen", dreht Schildhauer in seinem fünfminütigen Auftritt die "Argumente" der Homogegner einfach um.

Sein Vortrag ist ein intelligentes wie wiziges Plädoyer für die Ehe für alle: "Die Homosexuellen haben eine verdorbene Moral", zitiert der junge Kabarettist die Befürworter des Eheverbots – und fragt zurück: "Aber warum, weil sie immer nur außerehelich Sex haben?"

Schildhauers Fazit: "Wenn die heiraten wollen, Kinder großziehen, Grillabend und Gartenzwerg, das sind doch eure konservativen Werte, Ihr Schwachteln!" (mize)



#1 FelixAnonym
#2 Patroklos
#3 Miguel53deProfil
#4 HabukazProfil
  • 27.01.2017, 11:55h
  • Argumente sind ein Versuch der Postrationalisierung. Es gibt keine rationalen Argumente gegen Homosexualität. So wird auch die Bibel im Nachhinein benutzt, um die bereits vorher bestehende Homophobie zu legitimieren. Die Bibel ist natürlich nicht der wahre Grund. Homophobie gibt es ja auch im Nahen Osten oder Asien, wo die Bibel keine große Rolle spielt. Tatsächlich geht es darum alles, was als weiblich gilt, abzuwerten und das, was gegen die Norm verstößt, zu verteufeln. Den Homophoben zufolgen sollten Männer nur mit Frauen schlafen, Männer sollten ausschließlich traditionell männlich sein. Und da hilft alles argumentieren nichts. Die Tatik in Deutschland scheint ja deutlich zu sein. Abwarten bis Merkel, AfD und dergleichen aussterben.
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#5 stromboliProfil
  • 27.01.2017, 12:21hberlin
  • Antwort auf #4 von Habukaz
  • gefällt mir was du schreibst.. Mit der einschränkung , dass ich religion egal woher kommend, als ideologische stütze des heterosexismus sehe.

    Deshalb ist auch deine analyse des patriarchates gebunden an die heteronormativität ,die dieses mittels heterosexualität als norm zusammenhält.

    Gilt also der kampf dem patriarchat, gilt er auch der heterosexualität!

    Die sexualität an sich , also das sich paaren bi-geschlechtlicher, ist nicht das problem, es ist die herausstellung dieses vorganges als eine einzigartige form sexuellen gebarens und verlangens.

    Wird die heterosexualität reduziuert auf ihre fortpflanzungsfunktion und nicht auf ihre kulturtragende überfunktion, kann sexualität in welcher form auch immer, deren platz einnehmen.
    Dann wird ohne zweifel Bi-sexualität als zusammenfügendes element, die vielfalt sexueller möglichkeiten darstellen..
    Heterosexualität als träger
    patriarchalisch intendierter homophobie nur noch eine ihr gebürende randfigur im spiel sexueller varianten sein.
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#6 FredinbkkProfil
  • 27.01.2017, 12:48hBangkok
  • "Schwachteln"

    Neue zutreffende Wortschoepfung fuer :

    SCHWACH-sinnige alte schach-TELN,

    denke da besonders an die " kinderlieben-christlichen "

    "Fascho Braeute des Teufels"
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#7 DanimausAnonym
  • 31.01.2017, 03:06h
  • Diese Aussage ist einfach dumm und naiv. Mir kommt kein anderes Wort für so ein Kommentar und Aussage in den Sinn SORRY
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