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"Weil ich so bin"

Literatur-Wettbewerb: Wer schreibt die beste Coming-out-Geschichte?

Ein kleiner Verlag sucht autobiografische Coming-out-Storys, die maximal vier Seiten lang sind – der Gewinner bekommt 300 Euro.


Wer ein Coming-out durchgemacht hat, kann seine Erfahrungen niederschreiben – und möglicherweise ein Preisgeld gewinnen (Bild: derya / flickr)

Der vierte "Stefan Hölscher & Geest-Verlag Literaturwettbewerb" dreht sich ganz um das Thema Coming-out: Noch bis Ende Oktober können Lesben, Schwule, Bisexuelle, transgeschlechtliche und intersexuelle Personen einen autobiografischen Beitrag über ihr Coming-out einreichen. "Der Wettbewerb wendet sich dabei ausdrücklich an Menschen der verschiedenen Generationen mit ihren jeweils ganz eigenen Wegen zum Coming-out", heißt es in der Ausschreibung.

Interessant seien Fragen wie: "Was war daran besonders? Was hat es schwer oder leicht gemacht? Was gab es für Schritte, Stufen, Entwicklungen dabei? Wie waren die Reaktionen aus dem Umfeld? Was hat sich durch all das verändert?" Der Wettbewerb steht unter dem Motto: "Weil ich so bin".

Die eingereichten Beiträge dürfen nicht länger als maximal vier Normseiten DIN A 4 (max. 30 Zeilen mal 60 Anschläge) sein und müssen in deutscher Sprache verfasst sein. Einsendungen mit längeren Beiträgen werden nicht berücksichtigt, ebenso wie mehrere Einsendungen des gleichen Autoren.

Eine Jury entscheidet danach, welche drei Beiträge prämiert werden. Für den ersten Platz gibt es ein Preisgeld in Höhe von 300 Euro, für den zweiten Platz 200 Euro und den dritten Platz 100 Euro. (pm/cw)

Literatur-Wettbewerb zum Coming-out

Die Beiträge müssen bis zum 30. Oktober 2017 per Mail oder Post eingesendet worden sein. E-Mail-Adresse: info@geest-verlag.de. Postadresse: Geest-Verlag, Lange Straße 41 a, 49377 Vechta.

Neben den Beiträgen muss eine Kurzbiografie des jeweiligen Autors eingesandt werden, ebenso wie eine Erklärung, dass der eingereichte Text sich auf eigenes Erleben bezieht, selbst verfasst ist und frei von Rechten Dritter bzw. solche Rechte auch nicht verletzt.

Mit der Einreichung der Texte verbunden ist zugleich das Einverständnis des Autors zur Veröffentlichung des Texts in der Anthologie, auf den Seiten des Geest-Verlages und zu Werbezwecken für die Anthologie im Internet.

Per E-Mail eingereichte Beiträge müssen als Worddatei gesendet werden.


#1 Patroklos
  • 28.01.2017, 12:23h
  • Das ist der ideale Wettbewerb für Strombolinchen und TheDad! Die können sehr gerne Geschichten erzählen, wie man an den ganzen Postings sieht, mit denen sie uns immer wieder verzücken!
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#2 stromboliProfil
#3 TheDadProfil
  • 28.01.2017, 14:35hHannover
  • Antwort auf #1 von Patroklos
  • ""Die eingereichten Beiträge dürfen nicht länger als maximal vier Normseiten DIN A 4 (max. 30 Zeilen mal 60 Anschläge) sein und müssen in deutscher Sprache verfasst sein.""..

    Und dann noch bis zum 30.Oktober Zeit..

    Das schaffst Du..

    Und es paßt zu Deinen sonstigen wortkargen Äußerungen..
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#4 LaurentProfil
  • 29.01.2017, 10:04hMetropolregion Rhein-Neckar
  • Zunächst finde ich es schade, dass selbst ein so anspruchsvolles Thema wie ein "Literatur-Wettbewerb" zur Pflege gegenseitiger Ressentiments herhalten muss.

    "Menschen der verschiedenen Generationen mit ihren jeweils ganz eigenen Wegen zum Coming-out.

    Was war daran besonders?
    Was hat es schwer oder leicht gemacht?
    Wie waren die Reaktionen aus dem Umfeld?
    Was hat sich durch all das verändert?"

    Als ich es vorgestern gelesen hatte, dachte ich:
    Eigentlich wär' das doch was für dich, gäbe es doch einiges zu schreiben.

    Da ich dazu in einer gewissen "Stimmung" sein muss, in der ich mich derzeit allerdings nicht befinde, trat zunächst mal eine gewisse Skepsis in den Vordergrund, offenbart man doch intimste Details aus seinem Leben:
    Was hat es mit dem mit der Einsendung des Beitrags verbundenen Einverständnis zur Veröffentlichung auf sich, wer kann das alles lesen, ist ein Missbrauch jetzt und auch für die Zukunft ausgeschlossen, bleibt eine namentliche Zuordnung möglich, nach welchen Kriterien werden solche Beiträge eigentlich bewertet und prämiert ...?
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#5 TheDadProfil
#6 LaurentProfil
  • 29.01.2017, 14:21hMetropolregion Rhein-Neckar
  • Antwort auf #5 von TheDad
  • Die Vorgaben für die einzureichenden Beiträge (max. vier DIN A 4-Seiten) dürften mit ein Grund dafür sein, Wichtiges von weniger Wichtigem zu trennen.
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#7 ursus
  • 29.01.2017, 16:05h
  • Antwort auf #4 von Laurent
  • "Was hat es mit dem mit der Einsendung des Beitrags verbundenen Einverständnis zur Veröffentlichung auf sich,"

    das ist üblich und notwendig. es hätte ja wenig sinn, wenn die texte prämiert, aber nicht veröffentlicht werden könnten. der verlag macht das ja nicht, weil er so gern texte durchliest, die dann in eine schublade wandern. mir erscheint an den genannten bedingungen nichts merkwürdig.

    wenn du ernsthaft daran denkst, etwas einzureichen (was mich freuen würde), solltest du dich mit deinen fragen am besten direkt an den verlag wenden und evtl. vorbehalte klären. bei einem kleinen verlag würde ich erwarten, dass sie deine fragen bereitwillig beantworten würden.
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#8 LaurentProfil
#9 ProvokatProfil
  • 29.01.2017, 17:10hHeidelberg
  • Wir freuen uns natürlich, wenn Autoren und Autorinnen, deren Texte wir veröffentlichtungswert finden, unter ihrem tatsächlichen Namen veröffentlichen. Natürlich geht das aber auch mit Pseudonym.
    Und zu den " nur 4 Seiten": zum einen hoffen wir, viele Beiträge veröffentlichen zu können. Zum anderen geht es aber Suchmaschine eine gestaltete Verdichtung des erlebten Coming-outs.
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#10 ProvokatProfil
  • 29.01.2017, 20:37hHeidelberg
  • Rechtschreibkorrektur meines Kommentars von 17.10 Uhr:

    Wir freuen uns natürlich, wenn Autoren und Autorinnen, deren Texte wir veröffentlichtungswert finden, unter ihrem tatsächlichen Namen veröffentlichen. Natürlich geht das aber auch mit Pseudonym.

    Und zu den " nur 4 Seiten": zum einen hoffen wir, viele Beiträge veröffentlichen zu können. Zum anderen geht es aber auch, da es ja ein Literaturwettbewerb ist, um eine gestaltete Verdichtung des erlebten Coming-outs.
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