Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?28124

Jetzt bewerben!

Trauung für alle während des Kirchentags

Die Evangelische Kirche in Berlin-Brandenburg sucht fünf homo- oder heterosexuelle Paare, die sich am 27. Mai in der St. Marienkirche das Ja-Wort geben wollen.


Die Berliner Landeskirche macht keinen Unterschied bei der Trauung von eingetragenen Lebenspartnern und Eheleuten (Bild: EKBO)

Beim Deutschen Evangelischen Kirchentag vom 24. bis 28. Mai in Berlin und Wittenberg setzt die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) ein Zeichen für gleiche Rechte. Für die Aktion #TrauungFürAlle sucht sie aktuell fünf Paare, die während des Kirchentags den Bund fürs Leben schließen wollen – die sexuelle Orientierung spielt dabei keine Rolle.

Während die meisten anderen Landeskirchen eingetragene Lebenspartner bislang allenfalls segnen, werden homo- und heterosexuelle Paare in der EKBO seit dem vergangenen Sommer weitgehend gleichbehandelt (queer.de berichtete). Anstelle über die Diskriminierung von Schwulen und Lesben beim Kirchentag zum wiederholten Male nur zu diskutieren, kam das von der EKBO organisierte Zentrum "Berlin.Zukunft.Kirche" auf die Idee, die Trauung für alle für die Besucher erlebbar zu machen.

Interessierte Paare können sich ab sofort bei Kevin Jessa per E-Mail an k.jessa@kirchentag.de bewerben. Die fünf Trauungen finden am Samstag, den 27. Mai zwischen 11 und 18 Uhr nacheinander in der St. Marienkirche statt. Die historische Kirche am Fuß des Fernsehturms bietet Platz für 900 Besucher.

Nur zwei Bedingungen gibt es: Mindestens ein Partner muss evangelisch sein, außerdem muss das Paar zuvor bereits auf dem Standesamt gewesen sein. Die Trauungen, die im Programmheft des Kirchentags veröffentlicht werden, übernimmt Probst Christian Stäblein. Alternativ kann auch ein Wunsch-Pfarrer mitgebracht werden. (cw)



#1 SebiAnonym
  • 01.02.2017, 09:27h
  • Jahrelang hat uns auch die evangelische Kirche wie Abschaum behandelt. Und in manchen Gegenden (z.B. Baden-Württemberg) macht sie das bis heute.

    Und jetzt sollen wir herhalten, um denen ein moderneres Image zu geben und denen schöne Marketing-Bilder zu liefern?

    Nein danke!
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Patroklos
  • 01.02.2017, 09:36h
  • Viel Spaß bei der Suche, aber da werden sich mit Sicherheit mehr als fünf schwule oder lesbische Paare finden!
  • Antworten » | Direktlink »
#3 BioradiatorProfil
  • 01.02.2017, 11:05hBerlin
  • Ich verstehe nicht:

    Gehören faschistische Zelle, wie zum Beispiel der "Gnadauer Gemeinschaftsverband" nicht mehr zu der evangelischen Landeskirche in Deutschland?

    Falls nicht mehr, bitte ich um Entschuldigung, falls doch, verstehe ich nicht, warum hier für homophobe Sekten geworben wird.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 andreAnonym
#5 Tim SchmidtAnonym
  • 01.02.2017, 19:04h
  • Antwort auf #1 von Sebi
  • Du hast Recht! Jahrzehnte, nein, jahrhundertelanger lang haben die Kirchen uns verfolgt, diskriminiert und auch ermordet.

    Ich habe jahrelang mit vielen anderen LGBT*-Christ*innen dafür gekämpft, dass wir in den Kirchen die gleichen Rechte bekommen. Ob nun als Gemeindeglieder, ehren- oder hauptamtlich Mitarbeitende sind.

    Das haben wir jetzt schon in einigen Landeskirchen erreicht.

    Als wir als erstes Paar der EKBO nach dem neuen Kirchengesetz geheiratetet haben, haben wir uns sehr bewußt entschieden, diese Feier auch für die Presse zu öffnen um deutlich zu machen: Die Zeiten der Diskriminierung sind vorbei. Ein neuer Tag ist angebrochen!
  • Antworten » | Direktlink »
#6 TheDad
  • 01.02.2017, 20:10h
  • Antwort auf #4 von andre
  • Gelesen hast Du deinen Link offenbar nicht, denn sonst wüßtest Du, das dieser Verband die Dachorgansation der Evangelikalen ist, die unter anderem die Homo-Heilung" immer wieder propagieren, und auf ihren treffen sogar offen anbieten, zuletzt bei einer "Konferenz" 2013 in magdeburg, und 2014 in Kassel..

    Darüber wurde hier auch berichtet..
    Ein bisschen stöbern in der Rubrik "Glaube", da wirst Du fündig..
    dort gibt es dann in den Kommentaren auch Links dazu wie die ihren Populismus verschleiern, und welche Aktivitäten die entfalten um LGBTTIQ*-Jugendliche umzupolen..

    Insofern ist die Einschätzung von "Bioradiator" durchaus zutreffend, daß es sich mit dem "Gnadauer Gemeinschaftsverband" durchaus um eine faschistische Organisation aus Fundamentalisten handelt..
  • Antworten » | Direktlink »
#7 FoXXXybasherAnonym
#8 g_kreis_adventProfil
  • 03.02.2017, 13:53hBerlin-Prenzlauer Berg
  • Leider gibt es einige unqualifizierte Kommentare zur Trauung von homosexuellen Paaren auf dem Ev. Kirchentag 2017 in Berlin.
    Ich möchte nur daran erinnern, dass unser Gesprächskreis Homosexualität schon seit 1982 gegen die Diskriminierung homosexueller Menschen in der Evangelische Kirche kämpft und auch für das uneingeschränkte Recht auf Trauungen eintritt. Wir begrüßen den Beschluss der der Synode der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz (EKBO) vom 9. April 2016. Es ist nur folgerichtig auf dem Kirchentag öffentlich dieses Bekenntnis zu untermauern.
    Wenn in anderen Landeskirchen noch immer LSBTTIQ Menschen (also Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender u.a.) diskriminiert werden, Trauungen nicht möglich sind, solltet ihr dafür kämpfen!
    Mehr zum Gesprächskreis Homosexualität auf:
    www.advent-zachaeus.de/gemeindeleben/gesprächskreis-homosexualität
    oder
    www.facebook.com/gespraechskreishs
  • Antworten » | Direktlink »
#9 Patroklos
#10 g-punkt_silvesterAnonym