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Reality-Karriere

Nadine Angerer wird Kandidatin bei "Global Gladiators"

Die bisexuelle Ex-Nationaltorhüterin wird sich in einer Reality-Show, die offensichtlich auf dem Erfolg des Dschungelcamps basiert, mit einer Reihe von B-Promis messen.


Statt mit amerikanischen Stürmerinnen muss sich Nadine Angerer jetzt mit einem Austro-Model und einem von Dieter Bohlens Jüngern auseinandersetzen (Bild: Blondinrikard Fröberg / flickr)

Nadine Angerer, die sich erst vor gut zwei Monaten mit ihrer Freundin verpartnert hatte, wird bei der Reality-Show "Global Gladiators" zu sehen sein, die im Frühjahr auf Pro Sieben ausgestrahlt werden soll. Das gab der Unterföhringer Privatsender am Donnerstag bekannt. Ein genauer Ausstrahlungstermin wurde noch nicht genannt.

In der Show sollen insgesamt acht Promis in zwei Teams in verschiedenen Spielen in Afrika gegeneinander kämpfen – "im Wasser, zu Lande und in der Luft", wie Pro Sieben ankündigte. Dabei sollen sie in einem von Kameras überwachten Frachtcontainer von Namibia nach Sambia reisen. Am Ende jeder Folge sollen die Teilnehmer schließlich entscheiden, welches Mitglied des unterlegenen Teams den Nachhauseweg antreten soll.

"Sie wagen sich ins Unbekannte. Sie gehen an ihre Grenzen. Sie erleben den ultimativen Adrenalin-Kick in Afrika", heißt es im Promotext von Pro Sieben. Der Sieger des Wettkampfs erhält den Titel "Global Gladiator".

Wiedersehen mit alten Reality-Bekannten

Als weitere Teilnehmer nannte Pro Sieben die realityshowerfahrene Larissa Marolt ("Germany's Next Topmodel", "Dschungelcamp"), Sänger Pietro Lombardi (DSDS) und den früheren Fußballprofi Ulf Kirsten, der sowohl für die Nationalmannschaft der DDR als auch der Bundesrepublik gespielt hatte. Welche anderen vier Promis noch in die Wüste geschickt werden, verriet der Sender bislang noch nicht.


Promofoto für "Global Gladiators" Bild: ProSieben / Richard Hübner

Angerer stand zwischen 1996 und 2015 insgesamt 146 Mal im Tor der deutschen Fußballfrauen. Sie kann mit ihrem Team auf viele Erfolge zurückblicken – so wurde sie zwei Mal Weltmeisterin und fünf Mal Europameisterin.

Im Jahr 2010 outete sie sich in einem Interview mit dem "Zeit"-Magazin als bisexuell. Sie sagte damals, dass für sie das Geschlecht bei der Partnerauswahl zweitrangig sei: "Ich persönlich bin da offen, weil ich der Meinung bin, dass es nette Männer und nette Frauen gibt, und weil ich eine Festlegung generell total albern finde" (queer.de berichtete). (dk)



#1 SockeAnonym
  • 02.02.2017, 14:56h
  • Schade. Hätte nicht gedacht, dass die Frau es nötig hat, bei so einem Schwachsinn mitzumachen.
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#2 AnneAnonym
  • 03.02.2017, 14:01h
  • In Afrika? Ich finde es ja immer sehr komisch und es klingt als wenn Afrika ein Land ist und kein Kontinent, wieso nennt man nicht einfach das Land, so wie man es hier auch machen würde. Ich befürchte man würde nicht schreiben Adrenalin Kick in Europa, sondern das Land benennen. Bei dem afrikanischen Kontinent setzt man immer alles gleich und betitelt diesen Kontinent als Land. Vielleicht etwas penibel, aber in Zeiten von Rechtspopulismus und Co sollte man endlich anfangen seine kolonialistisch geprägte Sprache umzuwandeln und aus Afrika einen Kontinent machen mit derzeit 55 unabhängigen Staaten, anstatt ihn als ein Land zu benennen.
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  • Anm. d. Red.: Die Show soll nach Pro-Sieben-Angaben in mehreren Ländern Afrikas stattfinden. Die Kandidaten sollen, wie im Artikel beschrieben, im Laufe der Show der Show von Namibia nach Sambia reisen.