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New York Mit einer mündlichen Anhörung hat am Montag in den USA ein Prozess zur Entschädigung schwuler NS-Opfer begonnen. Die von Lambda Legal vor Gericht vertretene Pink Triangle Coalition, ein Zusammenschluss internationaler Homo-Organisationen, klagt auf ein Prozent der rund 1,5 Milliarden US-Dollar, die zwei Schweizer Banken und weitere Firmen aus dem Land nach einem Prozess an die Opfer zahlen müssen. Mit dem Geld soll ein Fonds für schwule Opfer der Nazizeit angelegt werden. Entscheiden muss nun der District Court for the Eastern District of New York, in einer ersten Instanz war das Anliegen gescheitert. (nb)



16 Kommentare

#1 JuliaAnonym
  • 17.05.2005, 16:18h
  • Es ist gut dass dieser Prozeß vorliegt, aber es ist eine Schande dass das erst 60 Jahre nach dem Krieg ist. Fast alle die es überlebt haben, sind tot. Es ist überall dasselbe, nicht, auch in Holland. Erst nach Anlass des
    50-jähriges Ende des Krieges, ist erst was unternommen.

    Opfer eines Krieges sind immer Doppelt Opfer. Im Krieg werden sie Ermordet, gefoltert, vergasst usw.

    In der Nachkriegszeit werden sie "Ermordet" dadurch dass sie ignoriert werden und dass sie durch die Burokratie ermordet werden.

    Es ist eine Weise Geld zu sparen!!!!!!!!!!!
    Einfach warten bis sie alle Tod sind.
    Das heißt Vergangenheitbewältigung.

    "Jedem das Seine."
    Der meist zynische Text, über das Tor des Konzentrationslager Buchenwald, den ich je gelesen habe. Ich war da als dreizehnjähriges Mädchen und ich vergesse es nie.

    Begroetsje fan Julia.
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#2 ericAnonym
  • 17.05.2005, 16:30h
  • es ist so schön das es die nazikeule in deutschland noch gibt, da lässt sich VIEEEEELLLLLLLL geld rausschlagen
    auch von völlig unbeteiligten
    das darf NIEEEE in vergessenheit geraten sonst gibbs koin geld mehr
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#3 ericAnonym
  • 17.05.2005, 16:33h
  • ach ja, dann noch bei der weltkolonialmacht klagen
    die millioen indianer ausgerottet hat und heute noch auf geraubtem land lebt
    die millionen neger versklavt hat und die heute immer noch kriege anzettelt
    die folter-kzßs noch heute unterhält
    das sind tolle verbündete
    da kann der kläger stolz drauf sein
    gleich und gleich gesellt sich gern
    VERRÄTERPAK
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#4 JuliaAnonym
  • 17.05.2005, 16:43h
  • Was ich noch sagen möchte, ist das ich es Komisch finde dass so etwas in einem Distriktscourt in der USA dient.

    Daran kann man sehen das Vergangenheitbewältigung nicht Populär ist und keine Priorität hat bei Politikern.
    So etwas hätte schon lange in einem UN-Tribunal vorliegen sollen.

    In der Nachkriegszeit waren die Politiker so sehr beschäftigt damit die Bevölkerung in ihren Ländern zu verarschen und zu verleumden mit dem kalten Krieg, der millionen Opfer gekostet hat. Die Billiarden hätte man besser anwenden können.

    Dadurch hatten sie keine Zeit für Kriegsopfer, das hat keine priorität und vielleicht war es auch nicht so schlimm, nicht?

    Wenn Menschen zu Politiker werden, dann ändert sich was in der Psyche, sie werden sehr vergeßlich, sie glauben plötzlich an Märchen, sie werden pathalogische Lügner , werden Tasschenfüller und fühlen sie mehr gleich als der Rest der Bevölkerung, das letzte ist aus dem Buch "Animalfarm" von Georg Orwell.

    Gruß, Julia.
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#5 oi-wehAnonym
  • 17.05.2005, 18:48h
  • @eric
    wie schön, dass es immer mehr nazis auch bei uns schwulen gibt. da kann man endlich auch wieder das blöde maul aufreißen und total bescheuerten schwachsinn direkt aus dem npd-forum auch hier von sich geben. weiter so, eric ...
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#6 ericAnonym
  • 17.05.2005, 19:53h
  • stimmt da etwas etwas nicht von dem was ich schreibe?
    und zu dem nazi, das ist auch das mit der keule was ich sagte, man saGT WAS NONNKONFORMES= nicht angepasstes, schon ist man ein nazi, klasse demokratieverständniss.
    bist bestimmt ein grüner?? also berufsdemokrat?ß
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#7 rudolfAnonym
  • 17.05.2005, 21:17h
  • Bei aller berechtigten Kritik an den U.S.A. sollte man nicht vergessen, daß sie uns (neben anderen Alliierten) von Hitler befreit haben. Das ist und bleibt eine Großtat in der amerikanischen Geschichte, die ansonsten auch ihre Schattenseiten hatte und hat.

    Es ist mir egal, ob die Gerechtigkeit für schwule Nazi-Opfer vor amerikanischen oder vor deutschen Gerichten erstritten wird.

    Hauptsache, das Thema kommt endlich zur Sprache!
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#8 rosaAnonym
#9 RolandAnonym
  • 18.05.2005, 01:21h
  • @eric @oi-weh
    Ich habe so meine Zweifel, ob ihr mit gegenseitigen Beleidigungen und Diffamierungen wie "das blöde maul aufreißen und total bescheuerten schwachsinn", "gleich und gleich gesellt sich gern VERRÄTERPAK" oder "bist bestimmt ein grüner?? also berufsdemokrat?" weiter kommt. Wollt ihr das überhaupt?

    @eric
    Du fragst Dich, ob etwas, was Du geschrieben hast, nicht stimmt? Ja, da stimmt einiges nicht.
    Zum einen behauptest Du das es in Deutschland die "Nazikeule" noch gibt und dass man damit viel Geld heraus schlagen könne. Der Prozess findet aber in den USA statt und nicht in Deutschland. Die angebliche "Nazikeule" in Deutschland dürfte dafür doch unwesentlich sein. Zusätzlich gehe ich anders als Du davon aus, dass Ziel des Prozesses nicht nur eine materielle Entschädigung sondern auch eine Anerkennung als Opfer ist; und zwar eine Anerkennung, die über einen Satz der Art "Tut uns sehr leid, machen wir bestimmt nicht wieder - ganz ehrlich!" und einem Kugelschreiber "Hier haste noch etwas!" hinaus geht.

    Weiter schreibst Du, dass völlig Unbeteiligte davon profitieren werden. Ich entnehme dem Bericht, dass das Geld in einen Fond für schwule Nazi-Opfer eingezahlt wird, die dann nicht unbeteiligt sondern sehr leidvoll beteiligt gewesen sein dürften. Der Vorwurf an die Angeklagten in solchen Prozessen ist: indem sie mehrere Instanzen in Anspruch nehmen, sorgen sie dafür, dass die Opfer auf Grund ihres Alters vor dem endgültigen Urteil sterben und so keine Anerkennung erhalten.

    Insofern ist auch der Vorwurf von Dir, dass ein Erinnern an den Holocaust nur den Zweck hat, gegebenenfalls Geld zu erhalten, nicht richtig. Es geht vielmehr darum, dass so ein systematischer Völkermord nicht wieder geschehen darf.

    In Deiner nächsten Mail setzt Du die Ankläger mit der Regierung des Staates, in dem die Klage an hängig ist, gleich. Tatsächlich sind nicht alle US-Amerikaner mit der Politik ihrer Regierung und Vorgänger Regierungen einverstanden. Genauso wie das für Deutschland gilt. Daher kann die Gleichsetzung nicht so ohne weiteres erfolgen. Es darf eher vom Gegenteil ausgegangen werden. Zum Schluss Deiner zweiten Mail beschimpfst Du die Kläger als "Verräter". Wen sollen Sie denn verraten haben? Die Opfer, die sie vertreten bestimmt nicht. Ich gehe mal davon aus, dass sie Dir genauso wie mir nicht verpflichtet sind und entsprechend weder Dich noch mich verraten könnten. Der Vorwurf ist also haltlos.

    Nachdem Du eine Antwort im gleichen Stil auf Deine Mails erhalten hast, beklagst Du Dich darüber und wirfst demjenigen mangelndes Demokratieverständnis vor! Jeder, der nonkonforme Meinungen vertritt, muss mit Widerspruch rechnen und zwar in dem Stil, den er selbst vorlegt. Das hat weniger etwas mit Demokratie zu tun als mit der Art und Weise der Auseinandersetzung.

    Im übrigen hoffe ich, dass nicht nur Parteimitglieder von Bündnis90/Die Grünen Dir erklären können, was alles an Deinen Mails inhaltlich nicht stimmt, sondern jeder andere auch. Und hoffentlich bist auch Du "Berufs-" Demokrat! Schließlich lebst Du auch in einer Demokratie und geniest ihre Vorteile!

    @oi-weh
    Selbst wenn die Position von eric sich nicht in einem NPD-Forum wieder findet, sollte ihr widersprochen werden. Meines Erachtens wird eine Position nicht durch ihre Herkunft sondern durch ihren Inhalt diskreditiert.

    Gruß
    Roland
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#10 OlafAnonym
  • 18.05.2005, 09:35h
  • In der Diskussion vermischen sich zwei Punkte: Zum einen ist das die Forderung der schwulen Opfer der Nazi-Diktatur, zum anderen der Ort des Prozesses, die USA.

    Meiner Ansicht nach ist es fair, dass auch die schwulen Opfer der Nazis entschädigt werden, sofern das noch möglich ist. Anders als andere KZ-Häftlinge wurden die ja gerade in Deutschland nicht rehabilitiert oder gar entschädigt, sondern weiter als Verbrecher angesehen (wegen des unseligen Paragrafen 175). Das war auch in anderen Ländern so.

    Zum anderen ärgert es mich auch, dass sich immer wieder US-Gerichte für die ganze Welt verantwortlich fühlen - eine Art unabhängiges UNO-Weltgericht wäre da eine viel bessere Lösung. Aber: Das gibt es nicht. Und wo sollen die Opfer denn klagen? In der Schweiz oder in Deutschland ist das wohl sinnlos, weil die Kläger hier keine Chance hätten.

    Daher finde ich das ganze formal zwar etwas fraglich, inhaltlich ist es aber richtig.
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