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Im Alter von nur 26 Jahren

Miss Trans-Venezuela an Folgen von Silikon-Injektion gestorben

Eine Silikon-Injektion in ihr Gesäß hat der beliebten Schönheitskönigin "La Sirena Real" das Leben gekostet.


"La Sirena Real" starb am Montag in einer Klinik in Florida

Die venezolanische Schönheitskönigin Yesica Bloom ist nach Angaben der Zeitung "El Tiempo" am Montag im amerikanischen Miami wegen Komplikationen nach einer Silkon-Injektion gestorben. Sie wurde nur 26 Jahre alt. Bloom war in ihrem Heimatland sowie in mehreren Nachbarländern und Teilen von Spanien und den USA als "La Sirena Real" bekannt und hatte unter anderem den Titel "Miss Venezuela Transexual" gewonnen.

Bloom habe sich bereits vor Jahren Industrie-Silikon in ihr Gesäß spritzen lassen, so die Zeitung. Dieses breitete sich dann offenbar im ganzen Körper aus und belastete das Herz-Kreislauf-System. Am Ende starb sie an Atemstillstand nach einem einwöchigen Krankenhaus-Aufenthalt.

Die in der Hafenstadt Maracaibo als Luis Alberto Silva in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsene "La Sirena Real" war eine von drei Geschwistern. Bereits als Kind habe sie gewusst, dass sie eine Frau war, und schaffte es als Teenagerin, in der LGBTI-Community Fuß zu fassen. Sie nahm an unzähligen internationalen Contests teil. Medienberichten zufolge hatte sie eine ganze Reihe von Operationen wie Brustvergrößerungen oder kosmetische Eingriffe hinter sich.

"'La Sirena' hat das Ideal vieler Frauen verkörpert. Sie musste immer wieder Komplikationen und Rückschläge erleiden, aber arbeitete stets hart daran, das zu erreichen, was sie wollte – nämlich eine Frau zu sein, nicht nur in ihrer Seele, sondern auch mit ihrem Körper", erklärte Norberto Morán, der Chef der LGBTI-Organisation "Civil Fundación Ciudadanía Diversa". (cw)