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Bislang 236.000 Euro ausgeschüttet

Hirschfeld-Stiftung verteilt wieder Gelder

Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld nimmt ihre Fördertätigkeit wieder auf. Nächste Antragsfrist ist der 15. April.


Jörg Litwinschuh ist seit Gründung der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld im Jahr 2011 ihr geschäftsführender Vorstand (Bild: BMH / Sabine Hauf)

Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld hat nach einjähriger Pause im Februar ihre Fördertätigkeit wieder aufgenommen. Bis zum 15. April 2017 und dann wieder bis zum 15. Oktober 2017 können Initiativen und Projekte Anträge bei der Stiftung einreichen.

"Wir freuen uns auf möglichst viele Bildungs- und Forschungs-Anträge von Einzelpersonen, Initiativen und Projekten, die LSBTTIQ-Lebensweisen und -Geschichte sichtbar machen", erklärte der geschäftsführende Vorstand Jörg Litwinschuh gegenüber queer.de. Ein Förderantragsformular sowie alle Informationen zum Verfahren sind auf der Homepage abrufbar.

Von 2012 bis 2016 schüttete die Hirschfeld-Stiftung über 236.000 Euro an 80 Antragsteller aus ganz Deutschland aus. Wegen niedriger Zinserlöse stoppte das Kuratorium im vergangenen Jahr die Förderung von Drittprojekten (queer.de berichtete). Die Wiederaufnahme wurde durch die vom Bundestag im vergangenen Jahr beschlossene erstmalige institutionelle Förderung in Höhe von 500.000 Euro für das Jahr 2017 möglich. Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) bezeichnete die Geldspritze im Bundestag "sozusagen als kollektive Entschädigung" der Nachkriegsopfer des Paragrafen 175 (queer.de berichtete).

Die Bundesstiftung hat zum Ziel, an Magnus Hirschfeld und weitere bedeutende Personen der Emanzipationsbewegungen zu erinnern, Bildungs- und Forschungsprojekte zu fördern und einer gesellschaftlichen Diskriminierung von LGBTI in Deutschland entgegenzuwirken. Die Stiftung will dabei die Akzeptanz von Menschen mit einer nicht-heterosexuellen Orientierung in der Gesellschaft insgesamt fördern; gleiches gilt für Menschen, die sich nicht ausschließlich als Frau oder Mann definieren. (mize/pm)



#1 tti3_allianceProfil
  • 04.02.2017, 12:54hWashington State
  • ... bleibt zu hoffen, dass die tti Bereiche sowie Nicht-Binäre Menschen,

    die Forderung nach gesetzlichen Neuregelungen, incl. medizinischer Versorgung und ein Verbot von Intersex-Genitalverstümmelungen,

    wichtiger ansehen und klare Kante gegenüber dem
    18.Deutschen Bundestag und der Bundesregierung demonstrieren.

    .

    Angehörige und HLGBAPTTIQ Unterstützer müssen und sollten den Druck erhöhen und wenn man im DB neuerlich meint, die Zeit sei zu knapp und man müsse, die Thematiken in der nächsten Legislaturperiode verschieden, sollte das auch Konsequenzen haben.

    Kandidaten für die Bundestagswahl 2017 antreten und die Menschenrechte nicht gewähren wollen, sollten bei Wahlkampfveranstaltungen... öffentlich dazu befragt werden, wofür Sie denn stehen.

    .

    .

    Jedes Geschlecht verdient Respekt
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