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Ally for Equality Award 2017

Meryl Streep für LGBTI-Engagement ausgezeichnet

Die Schauspielerin nutzte die Gala der Human Rights Campaign für eine Attacke auf Präsident Donald Trump.


Meryl Streep im Film "Der Teufel trägt Prada" (Bild: 20th Century Fox)

US-Schauspielerin Meryl Streep ist am Samstag bei einer Gala der LGBTI-Organisation Human Rights Campaign im New Yorker Waldorf-Astoria-Hotel für ihren Einsatz für LGBTI-Rechte ausgezeichnet worden. Sie erhielt den jährlich vergebenen "Ally for Equality Award 2017", mit dem Promis geehrt werden, "die ihre Zeit und Energie widmen, um sich mit ganzem Herzen dafür einzusetzen, das Leben von LGBTI zu verbessern".

In ihrer Dankesrede übte sie erneut scharfe Kritik an US-Präsident Donald Trump. Sie hatte bereits im letzten Monat bei der Golden-Globes-Gala scharf kritisiert, dass Trump im Wahlkampf einen behinderten Journalisten nachgeäfft und verhöhnt hatte. Der Präsident bezeichnete die 67-Jährige darauf als "Hillary-Lakai" und als "überwertet".

Sie wünschte sich, einfach zu Hause ihre Spülmaschine einräumen zu können, erklärte Streep in der rund halbstündigen Rede. Die ganzen Ehrungen würden sie aber dazu zwingen, ihre Meinung zu äußern. "Es ist beängstigend, eine Zielscheibe auf der Stirn zu haben. Das legt die Grundlage für allerlei Troll-Attacken und Armeen von Braunhemden und Bots und Schlimmeres."

Warnung vor Trumps nuklearem Winter

Alle Menschen, egal ob schwul, lesbisch, heterosexuell oder anders, hätten das Recht auf Freiheit und Glück. Außerdem nahm Streep zum politischen Aufstieg religiöser Fundamentalisten Stellung und erklärte, dass jeder das Recht habe, sich zu entscheiden, ob er "mit oder ohne Gott" leben möchte. Mit Blick auf Trump hoffe sie auch, dass "sein katastrophaler Instinkt zurückzuschlagen nicht in einen nuklearen Winter führt".

Im vergangenen Jahr hatte Schauspielerin Sherri Saum ("The Fosters") den "Ally for Equality Award" gewonnen. Zuvor waren Prominente wie Pink und Whoopi Goldberg mit dem Preis ausgezeichnet worden. (dk)



#1 Tommy0607Profil
  • 13.02.2017, 13:42hEtzbach
  • Es ist sehr gut , dass sich Künstler gegen Rechtspopulisten stellen .
    Denn solche Rechtspopulisten gehören nicht im 3 . Jahrtausend rein !
    Es sollte keine Intoleranz gegen Ausländer , Homosexuelle .. geben .
    Gleiche Rechte für alle Menschen ; egal welche Herkunft , Religion oder Sexualität sie haben .
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#2 StretchingmasterProfil
  • 13.02.2017, 16:26hEssen / Holsterhausen
  • Meryl Streep ist schon seid vielen Jahren eine meiner Lieblingsschauspielerinnen. Und das sie sich so für LGBT einsetzt zeigt mir das ich mich nicht in ihr getäuscht habe.
    Sie muss eine wunderbare Frau sein und ich denke jeder kann sich glücklich schätzen der sie zu seinen Freunden zählen kann.

    Schönen Tag noch

    LG Stretchingmaster
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#3 Patroklos
#4 Patroklos
  • 14.02.2017, 10:29h
  • Da wir gerade bei Auszeichnungen sind: bei den diesjährigen Grammy-Awards wurde David Bowie posthum geehrt, und zwar mit fünf Trophäen:

    - Beste Rock-Darbietung
    - BesterRocksong
    - Bestes Alternative-Album
    - Bestes Aufnahme-Paket
    - Beste Abmischung eines Albums

    de.wikipedia.org/wiki/Grammy_Awards_2017

    Es handelt sich dabei um seinen Song Blackstar sowie das gleichnamige Album.

    In der Kategorie "Bestes Musical-Theater-Album" war auch das bald in Hamburg zu sehende "Kinky Boots" nominiert, ging jedoch leer aus.
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