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Jekaterina Bytschkowa

Homophobe russische Tennisspielerin outet Konkurrentinnen

Jekaterina Bytschkowa nennt in einem Interview mehrere angeblich lesbische Tennis-Profis – und erklärt, dass sie sich in der Umkleidekabine zwischen diesen Frauen unwohl gefühlt habe.


Jekaterina Bytschkowa hat seit einem Jahr kein Turnier mehr gespielt und macht gerade vor allem mit einem Interview Schlagzeilen (Bild: Diliff / wikipedia)

Die 31-jährige Tennisspielerin Jekaterina Bytschkowa hat in einem Interview mit dem Sender Eurosport Russland mehrere aktuelle und ehemalige Tennisprofis aufgezählt, die homosexuell sein sollen. Wie der deutsche Sportdienst SPOX berichtet, hat sie dabei auch erklärt, dass ihr lesbische Frauen in Umkleidekabinen Unbehagen bereitet hätten.

"Im Tennis gibt es viele Mädchen, die auf Mädchen stehen – ziemlich viele, vielleicht 40", so Bytschkowa, die es bis auf Rang 66 der Weltrangliste geschafft hatte, seit einem Jahr aber kein einziges Turnier mehr gespielt hat. Sie zählte auch eine Reihe von vermeintlich lesbischen Frauen auf – etwa die Australierin Rennae Stubbs, die sich bereits 2006 geoutet hatte, aber auch andere Spielerinnen, die bislang nicht öffentlich über ihre sexuelle Orientierung gesprochen haben.

"Ich fühlte mich ein wenig unwohl. Ich hatte das Gefühl, als ob ich mich nicht frei bewegen konnte, weil sie mich die ganze Zeit beobachtet haben", so Bytschkowa. Eigentlich, sagte die Moskauerin, habe ihr die Homosexualität der anderen Spielerinnen nichts ausgemacht, solange sie sich von ihr fernhielten: "Mir ist es egal, wer mit wem schläft. In der Umkleide bekommst du aber einiges mit. Wichtig war mir immer: 'Nicht anfassen! Nicht angucken! Lasst mir meine Privatsphäre!'"

Weitere Details über andere Tennisstars

In dem Interview packte Bytschkowa, die seit 2006 in Turnieren Preisgelder in Höhe von über einer Million Dollar gewinnen konnte, weitere Details über Spieler aus anderen Ländern aus. So sei sie überrascht gewesen, dass der Spanier David Ferrer eine ganze Packung Zigaretten auf einer Party habe rauchen können oder wie trinkfest manche belgische Spieler einen Tag vor einem Spiel gewesen seien. Den Schweizer Stan Wawrinka bezeichnete sie als "Partylöwe".

Bytschkowa ist in der Vergangenheit nicht nur durch sportliche Taten aufgefallen, sondern auch wegen Verwicklungen in einem Wettskandal: 2010 wurde sie von der Antikorruptionsagentur des internationalen Tennisverbandes zu einer Geldstrafe in Höhe von 5.000 Dollar und einem einmonatigen Spielverbot verurteilt, weil sie nicht gemeldet hatte, dass jemand ihr für eine Niederlage Geld geboten hatte. Es konnte aber nicht nachgewiesen werden, dass sie sich jemals illegal bereichert hatte. (dk)



#1 PeerAnonym
  • 13.02.2017, 16:12h
  • "dass sie sich in der Umkleidekabine zwischen diesen Frauen unwohl gefühlt habe."

    Dann soll diese homophobe Madame sich eben was anderes suchen, wenn sie Probleme mit anderen Menschen hat.
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#2 JuNiAnonym
  • 13.02.2017, 17:05h
  • Richtiger Abtörner diese Aussagen! Zur Beruhigung an diese Frau: Ich hätte sie nicht annähernd attraktiv gefunden.
    Das Fremdouting ist sowieso das Allerletzte!!!
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#3 Homonklin44Profil
  • 13.02.2017, 17:18hTauroa Point
  • ""Mir ist es egal, wer mit wem schläft. In der Umkleide bekommst du aber einiges mit. Wichtig war mir immer: 'Nicht anfassen! Nicht angucken! Lasst mir meine Privatsphäre!'"

    An der eigenen Nase fassen, junge Frau!
    Wenn ihr ihre eigene Privatsphäre so wichtig ist, wie sie beteuert, warum achtet sie dann nicht die der Sportskolleginnen, und unterlässt ihr Fremdouting?

    No gooda.
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#4 panzernashorn
  • 13.02.2017, 17:37h
  • Irgendwie wirkt diese Dame auf mich wie gedopt bzw. partiell viril.
    Was mag das wohl bedeuten.........?
    ;-) ;-)

    Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.

    Was für eine abgrundtief dumme Tussi. :-(
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#5 OberopelAnonym
  • 13.02.2017, 18:39h
  • Das mit der Umkleidekabine hatten wir doch schon nach Thomas Hitzlspergers Coming Out...
    (Finde den Clip bei Youtube gerade nicht, aber Jens Lehmann hat damals irgendwas zusammengestottert von, er hätte es komisch gefunden, mit einen Teamkollegen zu duschen, von dem Lehmann wusste, dass er schwul ist.)
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#6 stromboliProfil
#7 Tommy0607Profil
  • 13.02.2017, 19:27hEtzbach
  • Wenn Ihr " Unwohl" ist , dann soll sie auf Toilette gehen ! Wer homophobisch ist , der hat wieso nen Knall !
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#8 HömiAnonym
  • 13.02.2017, 20:23h
  • Ne, das mit dem Fremdouting ist echt 'ne miese Nummer!!
    Und da sie ja wohl aus Russland ist, kann die Olle doch wohl klar erkennen, was das für manche bedeuten kann!
    Gut es kann nachträglich befreiend sein für Geoutete, aber dat muss et nich!
    Umkleide, nun ja sie fühlte sich halt so - ich musste mich Jahre lang mit den Jungs umziehen, war och nicht immer nur nett. Es liegt aber viel an einem selbst.
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#9 Patroklos
  • 13.02.2017, 21:50h
  • Wenn man auf dem Tennisplatz nicht überzeugen kann, dann muß man halt anderweitig auf sich aufmerksam machen und wenn sie sich nicht in der Frauenumkleidekabine wohlfühlt, dann soll sie doch zu den Männern gehen!
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#10 OrthogonalfrontAnonym