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Studie "Out im Office?! 2017"

Online-Umfrage: Wie offen bist du am Arbeitsplatz?

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes will mehr über die Situation von LGBTI-Beschäftigten in Deutschland erfahren.


Bei nicht allen Kollegen ist es so offensichtlich: Szene aus dem Sketch "Office Homophobe" von Key & Peele (Bild: Comedy Central)

Vor rund zehn Jahren fand die erste Erhebung von "Out im Office?!" statt, einer Studie zur Arbeitssituation lesbischer und schwuler Beschäftigter (queer.de berichtete). In der Zwischenzeit hat sich einiges verändert – sollte man meinen. Aber ist es wirklich so? Wie geht es LGBTI-Menschen am Arbeitsplatz? Können sie heute selbstverständlich(er) mit ihrer sexuellen Identität bzw. Geschlechtsidentität umgehen?

Das Kölner Institut für Diversity- und Antidiskriminierungsforschung (IDA) führt nun in Zusammenarbeit mit der Antidiskriminierungsstelle des Bundes eine Neuauflage der Studie durch. Darin wird zum einen die derzeitige Arbeitssituation lesbischer und schwuler Mitarbeiter betrachtet. Zum anderen ist die Befragung um die Perspektive von Bi- und Trans*-Personen im Kontext von Arbeit und Wirtschaft ergänzt.

Das Ziel dieser Umfrage ist es, LGBTI-Beschäftigten in Deutschland die Gelegenheit zu geben, ihre Arbeitssituation aus ihrer Sicht zu schildern. Die Beantwortung dauert etwas 25 bis 30 Minuten. (cw)



#1 Patroklos
#2 tobiasProfil
  • 16.02.2017, 02:37hbremerhaven
  • offen schwul am arbeitzplatz! ...dann gefeuert bzw. rausgemobbt! <-- natürlich nicht, weil ich schwul bin!!!!
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#3 KlischeeAnonym
  • 16.02.2017, 20:42h
  • Die Überschrift zum Artikel ist doch wieder typisch Klischee.
    Als ob Schwule ausschließlich Büroarbeiten verrichten würden.
    Ich zum Beispiel arbeite in der Stahlindustrie, zumeist am Elektroofen oder an der Gießanlage.
    Und ich kenne genug Schwule Klempner, Straßenbauer, Gerüstbauer, Dachdecker,Maurer, Maler, etc...

    Aber ich nehme mal dran Teil. Finds ohnehin interessant, bei uns Arbeiten Menschen aus allen möglichen Nationen, darunter Iraker, Iraner und Israelis in einem Team. Und KEINER hat ein Problem mit mir...
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#4 TheDadProfil
  • 16.02.2017, 21:20hHannover
  • Antwort auf #3 von Klischee
  • ""Finds ohnehin interessant, bei uns Arbeiten Menschen aus allen möglichen Nationen, darunter Iraker, Iraner und Israelis in einem Team. Und KEINER hat ein Problem mit mir...""..

    Ich finds bemerkenswert daß Du "Israelis" schreibst..

    Viele Menschen innerhalb der Jüdischen Gemeinden sehen das nicht so, und können sich mit diesem Begriff nicht anfreunden..

    Und wenn Iraker, Iraner und Israelis in einem Team arbeiten haben sie ihre eigenen Vorurteile im Handgepäck gegenüber den jeweils anderen offenbar überwunden..
    Wieso sollten sie dann "Probleme" mit Dir haben !?..
    Ich finde diese Schilderung Deines Umfeldes sehr schön..
    Danke dafür..
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#5 PingelAnonym
  • 16.02.2017, 21:51h
  • Antwort auf #4 von TheDad
  • "Ich finds bemerkenswert daß Du "Israelis" schreibst.."

    Vielleicht waren ja einfach tatsächlich Israelis gemeint, immerhin war von Nationalitäten die Rede und nicht von Religionen. Allein in Berlin leben ca. 20000 Israelis.
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#6 TheDadProfil
  • 17.02.2017, 11:58hHannover
  • Antwort auf #5 von Pingel
  • ""Vielleicht waren ja einfach tatsächlich Israelis gemeint, immerhin war von Nationalitäten die Rede und nicht von Religionen. Allein in Berlin leben ca. 20000 Israelis.""..

    Nun..
    Israelische "Gastarbeiter" sind in der Sathlproduktion doch eher selten..

    Werin Berlin als Israeli lebt, ist überwiegend zum studieren hier..

    Aber genau das mit den "Nationalitäten" war gemient, denn im allgemeinem Sprachgebrauch wird nicht von Israelis gesprochen, sondern von jüdischen Bürgern, was einerseits verschweigt das ein Israeli gar nicht immer jüdischer Abstammung sein muß, und andererseits mit der jüdischen Abstammung immer gleich die "Religion" verknüpft wissen will..
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#7 SchoonmakerProfil
  • 17.02.2017, 20:09hDoetinchem
  • Antwort auf #3 von Klischee
  • Kenne ich,auch wenn Du sicher nicht in den Niederlanden arbeitest.
    Ich arbeite ebenfalls in der Eisengießereibranche. Auch wenn mein Name anderes vermuten lässt.

    Gab es nur einmal einen polnischen Kollegen mit blöden Sprüchen (da konnte er mit einem Mal niederländisch), der folgende Tag war sein letzter Arbeitstag in dem Unternehmen. Hier wird konsequent durch gegriffen.

    Mein bester Kollege ist Iraner.
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#8 LaurentProfil
  • 17.02.2017, 20:43hMetropolregion Rhein-Neckar
  • Antwort auf #3 von Klischee
  • Ich kann mir nicht helfen, aber mir drängt sich der Eindruck auf, dass deine Schilderung unter den gegebenen Bedingungen - Auftreten, Verhalten und Erscheinungsbild sind allerdings nicht bekannt - nicht ganz der Lebenserfahrung entspricht.
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#9 TheDadProfil
  • 18.02.2017, 15:50hHannover
  • Antwort auf #8 von Laurent
  • ""nicht ganz der Lebenserfahrung entspricht.""..

    Deiner (!) Lebenserfahrung..
    Mag durchaus sein..
    Aber auch Du wirst den anderen Menschen hier zugestehen müssen, daß ihre Lebenserfahrungen von den Deinen auch signifikant abweichen können..
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#10 LaurentProfil