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Mit Unterstützung des CSD Kopenhagen

Dänischer Fußball startet Kampagne gegen Homophobie

Fußballstars auf dem CSD, Regenbogenfahnen in Stadien und die Einbindung der Fans – so will die dänische Fußballergewerkschaft gegen Homosexuellenfeindlichkeit im beliebtesten Sport des Landes kämpfen.


Unter anderem mit Regenbogenschnürsenkeln soll für mehr Sichtbarkeit in Stadien geworben werden

Die dänische Fußballgewerkschaft SPF hat am Dienstag angekündigt, eine groß angelegte Kampagne gegen Homosexuellenfeindlichkeit zu starten. "Wir wollen Homophobie bekämpfen, weil sie keinen Platz in unserem Sport hat", erklärte Jeppe Curth, der Chef der Spielergewerkschaft. Leider sei Homophobie aber in dänischen Stadien nach wie vor weit verbreitet.

Die Kampagne soll Homophobie in allen Bereichen des Fußballs bekämpfen, beginnend beim Jugendsport bis in die Stadien der Profivereine. Unterstützt wird die Initiative unter anderem vom CSD Kopenhagen sowie von Pan Idræt, dem größten LGBTI-Sportclub des Landes, der sich um die Ausrichtung die EuroGames 2021 in der dänischen Hauptstadt beworben hat.

Fanclubs sollen in Kampagne eingebunden werden

Geplant sei laut der Spielergewerkschaft auch die Einbindung von Fanclubs, die aufgefordert werden sollen, Choreografien oder Logos gegen Diskriminierung zu entwerfen. Außerdem ist eine Social-Media-Kampagne geplant. Spieler und Fans sollen außerdem homophobe oder andere diskriminierende Zwischenfälle einer neuen Hotline melden können. Zudem sollen im Sommer mehrere Spieler der dänischen Nationalmannschaft und der ersten Liga an der CSD-Parade in Kopenhagen teilnehmen.

Bereits dem CSD zugesagt hat Nationalspieler Mathias Jørgensen, der Kapitän des in dieser Saison ungeschlagenen dänischen Tabellführers FC Kopenhagen, der auch den Posten des Botschafters der Anti-Homophobie-Kampagne übernehmen wird. "Stadionbesucher skandieren oft diskriminierende Sprüche. Das selbe passiert leider auch in der Umkleidekabine. Wir müssen das ändern", so Jørgensen. Viele Menschen, die homophobe Sprüche verbreiteten, sei gar nicht klar, was sie mit ihren Worten anrichteten. Ihnen müsse aber klar gemacht werden, dass Homophobie genauso wenig einen Platz im Sport habe wie Rassismus, erklärte der 26-Jährige.


Abwehrspieler Mathias Jørgensen wird der Botschafter der Anti-Homophobie-Kampagne

In Stadien sollen zudem vermehrt Regenbogenfahnen gezeigt werden. Geplant ist etwa, dass die Profis Kapitänsbinden oder andere Spielutensilien in Regenbogenfarben tragen. Auch international will Dänemark Flagge zeigen: Die Spielergewerkschaft nannte konkret das Freundschaftsspiel Dänemark gegen Deutschland am 6. Juni in Brøndby – hier sollen die dänischen Spieler mit Regenbogenschnürsenkeln auflaufen. (dk)



#1 VeganPLProfil
  • 16.02.2017, 13:01hBerlin
  • interessiere mich nicht für Fußball aber finde es trotzdem sehr schön. Es soll kein Platz sein wo wir uns unsicher fühlen müssen
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#2 AlbrechtAnonym
#3 Patroklos