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Neuer Flyer für Familienberatungsstellen

Willkommenskultur für Regenbogenfamilien gefordert

LSVD und Bundesfamilienministerium werben gemeinsam für mehr Akzeptanz von Lesben und Schwulen und ihren Kindern.


Ausschnitt aus dem Titel des Flyers: "Mit RegenbogenFAMILIEN neue Wege gehen" ist jetzt für Beratungsstellen kostenfrei erhältlich (Bild: LSVD)

Eltern stehen häufig vor Herausforderungen, die ohne eine kompetente und unterstützende Beratung schwer zu meistern sind – das trifft auch auf Regenbogenfamilien zu. Doch bisher nutzen lesbische Mütter, schwule Väter oder trans* Eltern wohnortnahe Familien- und Erziehungsberatungsstellen selten, weil sie befürchten, auf Unwissen und Vorurteile zu stoßen.

Mit dem Modellprojekt "Beratungskompetenz für Regenbogenfamilien" leistet der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) einen Beitrag, damit die Mitglieder von Regenbogenfamilien wohnortnah fachkundigen Rat und Hilfe erhalten und sich willkommen fühlen können.

In dem Modellprojekt werden Print- und Online-Medien erstellt, die mitwirkende Institutionen für ihre Öffentlichkeitsarbeit nutzen können, um Hürden für ratsuchende Regenbogenfamilien abzubauen. Hierzu gehört der neue Flyer "Mit RegenbogenFAMILIEN neue Wege gehen" (PDF), der ab sofort kostenfrei beim LSVD bestellt werden kann. Der Flyer kann mit dem Stempel der Beratungsstelle versehen und als Ergänzung der eigenen Flyer genutzt werden – um Regenbogenfamilien ausdrücklich willkommen zu heißen. (cw/pm)



#1 SebiAnonym
  • 22.02.2017, 09:19h
  • "LSVD und Bundesfamilienministerium werben gemeinsam für mehr Akzeptanz von Lesben und Schwulen und ihren Kindern."

    Ausgerechnet das Familienministerium von Manuela Schwesig, die bei Reproduktionsmedizin für lesbische Paare blockiert.

    Und dieselbe Manuela Schwesig, die noch kurz vor Unterzeichnen des Koalitionsvertrags (genau wie Andrea Nahles) rumtönte, ohne die versprochenen "100% Gleichstellung" werde sie einer Koalition niemals zustimmen und sobald sie einen gutdotierten Ministersessel angeboten bekommen hatte, war alles vergessen...
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#2 Patroklos
  • 22.02.2017, 09:28h
  • Antwort auf #1 von Sebi
  • Schon wieder der reinste Populismus! Sei lieber froh, daß das Bundesfamilienministerium sich in einem Flyer dafür starkmacht, Küstenbarbie könnte es auch sein lassen und das wollen wir doch nicht, oder?
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#3 SebiAnonym
#4 FinnAnonym
  • 22.02.2017, 10:17h
  • Antwort auf #1 von Sebi
  • >>> mehr Akzeptanz von Lesben und Schwulen und ihren Kindern. <<<

    Wenn Manuela Schwesig "mehr Akzeptanz von Lesben und Schwulen und ihren Kindern" will, kann sie doch selbst dazu beitragen...

    Sie kann sich als hochrangiges Mitglied der SPD, dessen Stimme Gewicht hat, doch dafür einsetzen, dass die SPD endlich Wort hält und das tut, was sie vor der Wahl versprochen hat und was laut offizieller Statistik 80% der Bürger wollen (queer.de berichtete).

    Dafür wäre auch nicht die Zustimmung der Union nötig. (Art. 38 GG)

    Denn man sieht doch in allen Staaten, die die Ehe öffnen, dass das auch die Akzeptanz in der Gesellschaft sehr schnell und deutlich erhöht.
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#5 JustusAnonym
  • 22.02.2017, 11:23h
  • Antwort auf #1 von Sebi
  • Frau Schwesig wirbt für mehr Akzeptanz.

    Aber wie soll es mehr Akzeptanz geben, wenn ihre SPD alles tut, um das zu verhindern?!

    Wenn rechtliche Gleichstellung, Diskriminierungsschutz, Bildungspläne, etc. abgeschwächt, verzögert oder sogar ganz verhindert werden, darf man sich nicht wundern, wenn es nicht mehr Akzeptanz gibt.

    Dann muss die Politik erst mal die Grundlagen schaffen, damit sich mehr Akzeptanz entwickeln kann. Und da ist vor allem Frau Schwesigs SPD gefordert, sich endlich mal an ihre Wahlversprechen zu halten! Die Zustimmung der Union ist weder nötig noch relevant. Wenn die SPD das nicht tut, liegt es also nur an der SPD...
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#6 Julian SAnonym
  • 22.02.2017, 11:43h
  • Antwort auf #1 von Sebi
  • Frau Schwesig hat persönlich dem Koalitionsvertrag zugestimmt, der das Versprechen "100% Gleichstellung" aufgegeben hat.

    Damit hat sie selbst ganz persönlich dazu beigetragen, dass es nicht mehr Akzeptanz gibt. Sie hat unsere Rechte ihrer eigenen Karriere geopfert.

    Da finde ich es schon ziemlich scheinheilig, dann mehr Akzeptanz zu fordern.
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#7 Tommy0607Profil
  • 22.02.2017, 17:54hEtzbach
  • Dann soll mal das Liebe Deutschland auch mal die Ehe für Alle einführen : Und nicht Menschen diskriminieren aufgrund einer Sexualität .
    Denn alle Menschen sind vor Gesetz gleich .
    Und Kinder können Heteros und Homos erziehen :
    Hab ich selber gemacht .
    Positive und Negativive Erfahrungen gibt es bei Heteros wie Homos . In der Sache ist keiner Besser oder Schlechter .
    Und wer was anderes denkt ; der lebt nicht im 3 . Jahrtausend .
    Wahrscheinlich denkt SO einer noch an einer unbefleckten Empfängnis !
    Solche Leute haben nur eine Diskriminierung im Kopf und können menschlich nicht denken!
    Menschen die nämlich andere Menschen diskriminieren und ausgrenzen ; sind nur bedauernswerte "Menschen " und brauchen Heilung !
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