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Vielfalt im Weltall

"Alien: Covenant" zeigt schwules Paar

Im nächsten Kinofilm der SciFi-Reihe lieben sich zwei Männer – unklar ist, wie lange sie wohl leben werden.


Im neuen "Alien"-Kinofilm dürfen sich erstmals auch schwule Raumfahrer in Lebensgefahr begeben

Auch die populäre Science-Fiction-Kinoreihe "Alien" bekommt nun Charaktere aus der queeren Community: In einem bei Youtube veröffentlichten Kurzfilm, der als Prolog zum im Mai erscheinenden neuen Kinofilm "Alien: Covenant" dient, küssen sich zwei Männer.

Gespielt werden sie nicht von den Cast-Mitgliedern James Franco oder dem offen schwulen Schauspieler Jussie Smollett, sondern von dem Australier Nathaniel Dean und dem Mexikaner Demián Bichir (bekannt aus der US-Version von "Die Brücke"). Der Fünf-Minuten-Film zeigt sie zunächst beim Armdrücken und dann beim Küssen: "Ich liebe Dich noch immer", sagt einer der beiden nach der Niederlage des anderen.

Direktlink | Prolog zum Kinofilm

Der Prolog trägt den Titel "Last Supper", in Erinnerung an das biblische letzte Abendmahl. Er zeigt die Party der Raumschiff-Besatzung, bevor sie sich in den Kryoschlaf begibt, aus dem sie zu Beginn des Films erwacht. Titel und frühere "Alien"-Filme lassen erahnen, dass das Team danach schnell dezimiert werden dürfte.

Der Film unter der Regie von Ridley Scott soll am 18. Mai in die Kinos kommen.

Homo-Paar auch bei "24"

Derweil hat auch eine andere populäre US-Reihe nach viel zu langen Jahren ein schwules Paar eingeführt: In "24: Legacy", dem Nachfolger der Kiefer-Sutherland-Thriller-Reihe "24", spielt Dan Bucatinsky den Computer-Analysten Andy Shalowitz. In der am 13. Februar ausgestrahlten dritten Folge berichtete er seiner Kollegin Mariana, das seine Beziehung mit dem Feld-Agenten Tom Locke (Bailey Chase) beendet sei. Die Trennung führt zu einem verlegenen Dialog zwischen den beiden Männern.


Schwuler Computer-Analyst bei "24": Dan Bucatinsky spielt Andy Shalowitz

In Deutschland wird die Serie auf Sky 1 ausgestrahlt. In der Ur-Serie gab es mit Mandy, gespielt von Mia Kirshner, bereits eine bisexuelle Figur – die Terroristin und Auftragsmörderin tauchte aber nur gelegentlich in einzelnen Episoden der ersten, zweiten und vierten Staffel auf. (nb)



#1 EulenspiegelAnonym
  • 24.02.2017, 12:46h
  • Traditionell wäre ja, wenn sie als erstes dran glauben müssen - das hat eine lange Filmgeschichte.

    Ist genauso wie ein Paar das in einem Horrorfilm Sex hat - die glauben auch IMMER dran.
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#2 Patroklos
  • 24.02.2017, 13:26h
  • ich hätte nicht gedacht, daß es noch einen weiteren Film aus der "Alien"-Reihe geben wird. So wie es aussieht, wird er auch ohne Sigourney Weaver, die ich mit dieser Filmreihe verbinde, ausgestrahlt und hoffe, daß das schwule Pärchen von der Besatzung als letztes übrigbleibt.
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#3 andreAnonym
  • 24.02.2017, 13:36h
  • Offenbar Sigourney Weaver nicht dabei. Gehört eigentlich dazu. Schade. Kann ich mir ohne die Frau schlecht vorstellen. Aber immerhin ist wieder "Nachbarn-Ärgern" angesagt, wenn ich die Hifi Anlage fast auf Anschlag bringe. Bei solchen Filmen immer.
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#4 ursus
  • 24.02.2017, 14:03h
  • nach "aliens knabbern sich auf einem forschungsschiff durch", "alienmassacker auf dem gefängnisplaneten" und "aliens futtern ihre klonstation leer" stand natürlich die frage im raum, wie man den horror auf noch nervenzerfetzendere ebenen treiben und in ein noch gruseligeres ausgangs-setting plazieren könnte.

    "aliens platzen in einen pärchen-abend" scheint mir da eine sehr plausible antwort.
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#5 JanJanAnonym
  • 24.02.2017, 16:03h
  • Oh nein, James Franco spielt auch mit?
    Eigentlich wollte ich mir den Film ansehen, zumindest die DVD kaufen. Aber wenn dieser pseudohomosexuelle Nervbolzen auch dabei ist, muss ich mir das wohl nochmal überlegen.
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#6 Homonklin44Profil
  • 24.02.2017, 16:58hTauroa Point
  • Antwort auf #2 von Patroklos
  • Es sind sogar noch 2 Weitere in Planung. "Covenant" ist der Auftakt aus einer Überleitung von "Prometheus" bis hin zu dem damals ersten Film, also erzählt die Geschichte der Diesem vorangegangenen Entwicklung.

    Daneben gibt es noch einige Spinn-off's und Games bzw. Comics, und die Verbindung des "Aliens-Universum" mit dem des "Predator-Universums" lässt noch einige Projekte offen.
    Auch über den "Predator" ( Yautja-Hunter) wird gerade ein neuer Film geschaffen.

    Die Rolle von Sigourney Weaver, also "Ripley", hat in der "Zeit" in der die jüngsten Aliens-Filme spielen, noch gar nicht "gelebt", sozusagen.
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#7 bluewave44Anonym
  • 25.02.2017, 13:33h
  • Nur zur Info: Der Film ist ein Prequel zum klassischen Alienfilm von 1979. Sigourney Weaver kann daher gar nicht mitspielen!
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#8 herve64Profil
  • 25.02.2017, 17:52hMünchen
  • Ok, die Reihe ist eigentlich schon lange durch, und jetzt erst hat man schwule Charaktere. Das ist einfach zu spät: der ganze "Alien"-Plot war im Grunde genommen nach drei Filmen schon durch, der vierte war auch noch ganz sehenswert dank Pierre Jeunets Regiearbeit, aber jetzt kommt einfach nichts mehr: die Horror-Psychoschiene des 1. Teils ist durch, das Fressgemetzel wurde im zweiten Teil abgefrühstückt, der Abgang und die Rettung der Welt durch das Mitnehmen des Chestbursters in den Tod im dritten und die Wiedergeburt im vierten Teil.

    Also lasst es einfach gut sein mit schwulen Charakteren in einem weiteren Alien-Film, der sonst nichts mehr zu bieten haben wird.
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#9 andreAnonym
  • 26.02.2017, 18:55h
  • Bill Paxton, einer der Hauptdarsteller in Alien 5 (Die Rückkehr) und Apollo13, ist übrigens vor 2 Tagen verstorben.
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#10 Patroklos