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Stockholm Ein Richter des Obersten Gerichtshofes in Schweden hat durch bezahlten Sex mit einem Gymnasiasten gegen das in seinem Land geltende Kaufverbot sexueller Leistungen verstoßen. Dem Richter droht nun ein hohes Bußgeld, im Wiederholungsfall Haft. Seit 1998 ist in Schweden der Kauf sexueller Dienstleistungen strafbar, auch unter Volljährigen. Ermittler waren dem Mann durch die Handy-Nachrichten des 20-Jährigen auf die Spur gekommen, und werfen ihm mindestens vier Fälle zu, von denen der Richter nur einen über seinen Anwalt zugibt. Seine Arbeit wird er Spekulationen nach verlieren. Er hatte am Gericht auch bei Verfahren gegen Menschenhandel im Zusammenhang mit der Einschleusung von Prostituierten mitgewirkt. (nb)



#1 StefanAnonym
  • 20.05.2005, 14:56h
  • Ganz ehrlich gesagt, was macht der Politiker auch für Blödsinn? Er hätte sich per Partnervermittlung einen Freund vermitteln können, der ihm wesentlich besser gepasst und von dem er mehr gehabt hätte. Lasst euch nicht auf Prostituierte ein. Gründe:
    1. ist es schweineteuer
    2. kommt die Liebe nicht so ganz zum Ausdruck
    3. könnte man entdeckt werden
    4. wenn das Kondom platzt (z. B. ich wär HIV positiv), dann wäre der Stricher am Ende
    5. kriege ich überhaupt auch passiven Verkehr?
    6. was ist wenn der Stricher ein Hete. Denkt mal daran, was mit Moshammer passiert ist.
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#2 rudolfAnonym
  • 20.05.2005, 20:48h
  • Ich stimme meinem Vorredner reinen Herzens zu.

    Aber: jedem das seine. Wenn einer unbedingt solche Dienste in Anspruch nehmen will, dann geht das den Staat gar nichts an (vorausgesetzt der Stricher ist nicht minderjährig). Weder Katholen noch 'fürsorgliche' Sozis (wie in Schweden) haben das Recht im Privatleben anderer Leute rumzuschnüffeln.
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#3 Stefan K.Anonym
  • 22.05.2005, 00:18h
  • Dazu kann ich nur sagen, dass die in Schweden auch momentan nicht ganz auf der Seite der Schwulen sind. Die Schweden sind ja überwiegend protestantisch, und mittlerweile ist es ja so, dass ein konservativer Vermieter, der Homopaaren entweder keinen Wohnungsvertrag gewährt oder sie rausschmeißt, er mit einer Geldstrafe bis in den fünfstelligen Eurobereich rechnen muss. Warum dürfen denn eigentlich Politiker nicht ihr schwules Leben ausleben? Wenn es doch nur viel mehr solcher Politiker wie Volker Beck, José Luis Rodriguez Zapatero, Claudia Roth, Gerhard Schröder, Brigitte Zypries oder Horst Köhler (hatte in der Rede am 8. Mai 2005 zu Gedenken der Naziopfer die homosexuellen Opfer mit einem wunderbaren Satz erwähnt) gäbe, dann würde alles gut werden.
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#4 pete__20Anonym
  • 22.05.2005, 12:13h
  • @ Stefan.

    Es hat überhaupt nichts damit zu tun, dass er schwul ist oder sein "schwules Leben ausleben" will. Er hat jemanden für Sex bezahlt, was in Schweden für Heten, Homos und alle anderen verboten ist
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#5 bjoernAnonym
  • 22.05.2005, 23:34h
  • Genau! Es ist verboten! Und an Verbote hat man sich zu halten! Hoffentlich wissen das auch alle Schwestern in homophoben US- und anderen Staaten, wo neben solchem Schweinkram wie gleichgeschlechtlichem Sex auch bspw. Pornographie verboten ist (hallo, Alice!). Und Prostitution sowieso. Pfui, igittigitt. Lieber für einen Hungerlohn bei McBurger braten, Klos putzen oder auf dem Bau schuften als für ein angemessenes (!) Honorar Sex zu verkaufen. Amen.
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