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Mert Eksi

Homophober Youtube-Star gefeuert

Der Vlogger und Rapper Mert Eksi verliert nach einer homophoben Tirade seinen Vermarkter – die Youtube-Community solidarisiert sich mit LGBT unter dem Hashtag #WirGegenHomophobie.


Mert Eksi hat wiederholt gegen Schwule polemisiert (Bild: Instagram / itsmert53)

Das deutsche Multichannel-Netzwerk Divimove hat am Dienstag die Zusammenarbeit mit Mert Eksi, mit 700.000 Abonnenten einem der erfolgreichsten Youtuber des Landes, wegen homophober Äußerungen eingestellt.

Das Fass zum Überlaufen brachte ein am Montag hochgeladenes rund 15-minütiges Video mit dem Titel "Statement", in dem Eksi erklärt hatte: "Ich toleriere Schwule einfach nicht. Ich akzeptiere das nicht." Er halte Schwulsein für "unmenschlich", so Mert weiter. "Ich bin gegen Schwule. Akzeptiert das." Das Video ist inzwischen gelöscht worden.

Der Anlass für die Tirade: Eksi hatte mit Sängerin und Youtuberin Shirin David, gegenwärtig Jurorin bei der RTL-Show "Deutschland sucht den Superstar", ein gemeinsames Video aufgenommen. Daraufhin gab es einen Shitstorm gegen die 21-Jährige; nicht wegen des Inhaltes dieses Videos – einer harmlosen Nutella-Challenge – sondern weil der TV-Star einem Homo-Hasser eine Plattform geboten habe. Immerhin hatte Eksi wiederholt mit homofeindlichen Sprüchen von sich reden gemacht. Das Video wurde daraufhin von der Youtuberin kommentarlos gelöscht.


Shirin David (re.) kuschelte in dem inzwischen gelöschten Video mit einen Glas Nutella und Homo-Hasser Mert Eksi

In seinem "Statement" behauptete Eksi, die RTL-Jurorin habe von seinen Einstellungen gegenüber Schwulen nichts gewusst. In einem weiteren am Montagabend veröffentlichten Video mit dem Titel "Statement 2" präsentiert er sich ferner als Opfer einer Hexenjagd mit Aussagen wie: "Ich habe Angst, dass ich angeschossen werde, weil man was gegen Schwule sagt."

Divimove kritisiert "zunehmend provokante Inhalte"

In einer Stellungnahme begründete der Vermarkter Divimove die Kündigung des Youtube-Stars mit "zunehmend provokanten Inhalten". "Das gestrige Video mit dem Titel 'Statement' gehört ohne Zweifel zu der Art von Inhalten, denen wir nicht weiter eine Plattform bieten möchten und von denen wir uns klar distanzieren. Dieses als auch weitere Videos sind in ihrem Inhalt und ihrer Sprache weit entfernt von dem, wofür Divimove steht – Respekt, Toleranz und Gleichheit." Divimove gehört mehrheitlich zur Produktionsfirma FreemantleMedia, einer Tochter der RTL-Group.

#VollpfostenDesTages 🚨 +++ Liebe Follower*innen, BITTE MELDET DAS VIDEO BEI YouTube! +++ Heute morgen haben wir über den…

Posted by ENOUGH is ENOUGH – OPEN YOUR MOUTH on Dienstag, 28. Februar 2017
Facebook / ENOUGH is ENOUGH – OPEN YOUR MOUTH | Die Gruppe "Enough is Enough" hatte ihre Nutzer aufgefordert, sich über das Video zu beschweren.

Bereits im vergangenen Jahr hatte der Youtuber Mert Matan nach Veröffentlichung eines homophoben Videos einen tagelangen Shitstorm ausgelöst und seinen Vermarktungspartner TubeOne verloren (queer.de berichtete).

Aber nicht nur der Vermarkter zog erneut Konsequenzen, auch viele Youtuber und Privatpersonen in sozialen Netzwerken zeigten am Mittwoch unter dem Hashtag #WirGegenHomophobie Flagge gegen die Aussagen von Eksi. (dk)

Direktlink | Eines von vielen Beispielen engagierter Gegenrede



#1 SebiAnonym
#2 myysteryAnonym
  • 01.03.2017, 11:54h
  • Ich fühle mich falsch auf dieser Welt, wenn Trottel wie dieser mit bildungsloser und ignoranter Dummheit - dann "YouTube-Star" genannt - auch noch Geld verdienen können.
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#3 wiking77
  • 01.03.2017, 12:06h
  • Es wäre für ihn besser gewesen, wenn er den Mund gehalten hätte und weiterhin gut ausgesehen hätte.

    Ich hoffe, dass dieser feurige und gutaussehende Südländer seine homophoben Meinungen revidiert. Ach ja, von der Bettkante würde ich ihn nicht stoßen .... höchstens hinein ins Bettchen.
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#4 ProvokatProfil
  • 01.03.2017, 12:21hHeidelberg
  • Gut, dass sie den homophoben Schwachmaten, der sich in seinen Hasstiraden auch noch sonnt, sofort rausgeschmissen haben. Möge er in der Hölle des ewigen Off's verschmoren.
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#6 DankeAnonym
#7 wiking77
  • 01.03.2017, 14:03h
  • Antwort auf #5 von Trollwatch
  • also: natürlich heiße ich diese homophoben Zuckungen nicht gut! Im Gegenteil! Und ja er ist ein Depp; leider ein verdammt gutaussehnder Depp (das sind dann oft die gefährlicheren). Bekäme ich ihn n die Mangel würde ich ihn dermaßen anstrengen, dass ihm der Schaum durch die Ohrwascheln kommt.
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#8 Jeff_StrykerProfil
  • 01.03.2017, 14:41hToyBoyTown
  • Furchtbar wenn man derzeit auf Youtube surft, stolpert man ständig über diesen Mist.

    Mein Gott, der Bengel ist ja fast noch kein Kind, man kann ihn gar nicht ernst nehmen.

    Sein ganzes Verhalten ist völlig lächerlich: einen IQ-Test würde er wahrscheinlich unterdurchschnittlich - ich tippe auf ungefähr 90-95 Punkte, abschneiden. Ohne Youtube und das, was er Rap-Musik nennt, wäre er ein Sozialversager und sobald er wieder aus der Mode ist, wird das auch wieder sein, ein Versager.

    Also lasst die geistig Armen selig sein und seht ihnen ihren Dumpfsinn nach.
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#9 LaurentProfil
  • 01.03.2017, 15:13hMetropolregion Rhein-Neckar
  • Mich würde mal interessieren, was es mit diesen 700.000 "Abonnenten", was immer das auch sein mag, auf sich hat. Bedeutet das allen Ernstes, dass es Menschen gibt, die für solche Ergüsse bzw. "Künstler" auch noch Knete abdrücken?
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#10 Jeff_StrykerProfil
  • 01.03.2017, 15:27hToyBoyTown
  • Antwort auf #9 von Laurent
  • Nein, das nicht. Das sind einfach 700.00 kleine Halbwüchsige mit zuviel Freizeit, die mit einem Klick den Channel des besagten Einfaltspinsel abonniert haben, was hier lediglich heißt, dass sie ihn verfolgen und nicht, dass sie ein Abbo gebucht haben.
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