Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?2832

Berlin Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) ist "empört" über den Versuch des Warschauer Bürgermeister Lech Kaczynski, den für den 11. Juni geplanten Christopher Street Day (CSD) zu verhindern. "Kaczynski missachtet damit elementare demokratische Prinzipien wie die Meinungs- und Versammlungsfreiheit sowie das Diskriminierungsverbot", so LSVD-Sprecher Alexander Zinn in einer Pressemitteilung. Der LSVD fordert die Bundesregierung und die Europäische Union auf, "bei der polnischen Regierung vorstellig zu werden und gegen dieses skandalöse Verhalten zu protestieren." (nb/pm)



22 Kommentare

#1 Stefan K.Anonym
  • 20.05.2005, 15:00h
  • Das ist ja eine supertolle Sache! Endlich melden sich auch deutsche Organisationen für Schwule und Lesben zu diesem Thema. Ich wünsche mir und hoffe darauf, dass die Landesregierung in Polen den Wünschen der EU und den deutschen Organisationen endlich entgegenkommt.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 andyAnonym
  • 20.05.2005, 16:46h
  • hi , besser später als nie. na endlich , dass sich auch die deutschen schwule organisationen in die angelegenheiten des missbrauchs der menschenrechte in warschau einmischen.so kann es nicht weiter gehen, dass im nachbarland polen , die menschenrechte mit füssen getreten werden .jetzt ist der papst schon kein wojtyla!
  • Antworten » | Direktlink »
#3 ericAnonym
  • 20.05.2005, 17:51h
  • jetzt zitter er aber, der polnische ministerpräsident
    über die themen in diesem forum kriegt einer der kein berufsschwuler ist lachkrämpfe
  • Antworten » | Direktlink »
#4 GunnarAnonym
  • 20.05.2005, 18:49h
  • @ eric : Ich bin lieber "Berufschwuler" - obwohl ich mich bis jetzt nicht beworben habe - als Teilzeitmensch. Dir engeht offenbar, das Protest stets klein anfängt. Und Menschenrechte sind Dir ja egal - aber was will Mann schon von einem Teilzeitmenschen anderes erwarten....
  • Antworten » | Direktlink »
#5 GraalAnonym
#6 DavidAnonym
#7 Stefan K.Anonym
  • 21.05.2005, 14:25h
  • @ David
    Der Typ hat Angst davor, dass unter den (eigentlich unschuldigen) Schwulen und Lesben Beelzebub sein könnte und dass Unheil über die katholischen Einrichtungen kommt. Meiner Meinung nach ist das hyperpotentieller Schwachsinn. Der Bürgermeister sollte sich erst einmal klar werden, wen er sich zum Kirchenführer gewählt hat und wer sich hier wirklich gottlos verhält. Gottes Segen über alle Schwulen und Lesben und Transgender in Polen. Hoffentlich kommt der Bürgermeister endlich zur Vernunft.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 wilfriedAnonym
  • 21.05.2005, 20:01h
  • Es ist mir allemal wichtiger, dass keine Diskussionen mehr über mein Schwulsein weder bei Nachbarn, Kollegen oder in der Familie stattfinden. Dass wir darüber keinerlei Rechenschaft mehr ablegen müssen, weil es in unserem Dorf in Spanien keinen mehr interessiert. Das nenne ich gesellschaftlichen Fortschritt ! Wenn da nun ein Bürgermeister in Warschau die Gay Parade verbietet, so ist es Sache der polnischen Bevölkerung, Partei für Schwule zu ergreifen. Würde sie das denn konsequent tun ?
    Solidarische Grüsse aus El Escorial/
    Zentralspanien
  • Antworten » | Direktlink »
#9 Stefan K.Anonym
  • 21.05.2005, 23:58h
  • @ Wilfried
    Ich bezweifle, dass die polnische Bevölkerung viel unternehmen würde. Woityla hatte viel zu viel von seinen üblen Spuren hinterlassen. Eigentlich müsste mal langsam die EU eingreifen, weil so geht das nicht, was die Polen da für eine Scheiße bauen. Man müsste am besten konsequent Politik und Religion von einander trennen. Man muss schon sehen, was bis 31.10.1517 (Tag der Reformation) in der katholischen Kirche in Deutschland für eine Diktatur herrschte. Davor wurden Menschen umgebracht, die einfach nur eine andere Meinung hatten, obwohl es ausdrücklich in der Bibel steht, man solle nicht töten. Gut, dass es einen Martin Luther gab, sonst würde die Kirche heute immer noch in unsern Landen herumdiktieren und lügen bis zum Geht-nicht-mehr. Ich hoffe, für unsere Gleichgesinnten und Transgender in Polen wird sich dennoch das Blatt wenden. Dafür müsste am Besten erst einmal Kaczyinski aus seinem Amt herausgewählt. Der Typ behindert das moderne und zukunftsorientierte Denken wie sein großer Fürst. Nach meiner Meinung nach kann man den Papst auch nicht als Stellvertreter Gottes ansehen, weil Gott mit nichts und niemandem zu vergleichen ist. Nochmals alles Gute und Gottes Segen für alle Schwule, Lesben und Transgender in Polen. Kaczyinski kann ja nicht ewig im Amt bleiben. Vielleicht wird die Wählerschaft in Warschau eines Besseren belehrt und sie wählt einen Liberalisten oder einen Sozialen. Das könnten unsere Freunde in Polen nun wirklich gebrauchen.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 wilfriedAnonym
  • 22.05.2005, 10:39h
  • Hallo Stefan:
    Wir sollten dann auch wissen, was wir eigentlich wollen mit der Osterweiterung.
    Es scheint ja fast, als wenn die meisten in unserer alten EU unter sich bleiben wollen als Klub der Reichen.Sowohl Polen als auch ander osteuropäische Länder gehören nun mal zu unserer Geschichte.Leider haben es die Umstände durch jahrzehntelangen "real existierenden
    Sozialismus" und die dadurch entstande Identifizierung mit der Kirche nicht erlaubt, sich von gesellschaftlichen Zwängen zu befreien. Durch den Eintritt in die EU sehe ich in nicht allzu ferner Zeit eine Wende zum Fortschritt.
    Tja Stefan, ich fürchte, dass die bis ins 18.Jahrhundert operierenden Inquisitoren mit ihren Tribunalen im Namen des Katholizismus nicht in den Himmel gekommen sind. Herzliche Grüsse,
    madridEU (nick im gaydar)
  • Antworten » | Direktlink »