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108. Mitglied

Volkssolidarität wird Mitglied im Bündnis gegen Homophobie

Erneut wächst das 2009 gegründete Berliner Bündnis für die gesellschaftliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Lebensweisen an.


Die Volkssolidarität veranstaltet unter anderem die Berliner Gay Night at the Zoo

Der Verein "Volkssolidarität Landesverband Berlin" ist als 108. Mitglied dem Bündnis gegen Homophobie beigetreten. Das teilte der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg am Dienstag mit.

Die Volkssolidarität ist eine 1945 in Dresden gegründete Hilfsorganisation, die sich für ältere Menschen, chronisch Kranke, Pflegebedürftige, sozial Benachteiligte sowie für Kinder und Jugendliche engagiert. Der Verein ist seit diesem Jahr auch offizieller Veranstalter der Gay Night at the Zoo, die am 19. Juli stattfinden wird. Das erste Vernetzungstreffen des Bündnisses im Jahr 2017 wird Ende Mai in den Räumlichkeiten der Hilfsorganisation stattfinden.

"Die Volkssolidarität steht für jede und jeden ein, egal, wie alt er oder sie ist oder wen er oder sie liebt", erklärte André Lossin, Landesgeschäftsführer der Volkssolidarität Berlin. "Solidarität und gelebtes Miteinander und Füreinander können nur so wahrhaftig sein."

Das vor acht Jahren gegründete Bündnis gegen Homophobie ist ein Zusammenschluss von Unternehmen, Organisationen und Verbänden aus den Bereichen Sport und Kultur, die sich als Teil der heterosexuellen Mehrheitsgesellschaft für die gesellschaftliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Lebensweisen einsetzen wollen. Das Projekt wird vom LSVD Berlin-Brandenburg im Rahmen der Initiative "Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt" umgesetzt.

Erst vergangene Woche waren die Freie Volksbühne und das Grips-Theater dem Bündnis beigetreten (queer.de berichtete). Zu den Mitgliedern gehören unter anderem auch Coca-Cola Deutschland, die Allianz-Versicherung, die Berliner Polizei, die Jüdische Gemeinde und die Evangelische Kirche. (pm/cw)



#1 Patroklos
  • 07.03.2017, 22:13h
  • Das sind erfreuliche Nachrichten und anderen Organisationen zur Nachahmung empfohlen!
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#2 giliatt 2Anonym
  • 13.03.2017, 22:37h
  • Die VOLKSSOLIDARITÄT war eine Massenorganisation der DDR und kümmerte sich um die Rentner. Sie organisierte kulturelle Veranstaltungen für Senioren und setzte auf ehrenamtliche Tätigkeit. Meine Nachbarin Frieda H. (damals 81 und topfit) brachte wesentlich jüngeren Rentnern, die nicht mehr so flink auf den Hufen waren, im Henkelmann das Essen aus der Stadtküche nach Hause.
    Nach der WENDE stellte sich die VS - eine Mitgliederorganisation wohlgemerkt! - neu auf als caritative Gesellschaft.
    Zuletzt geriet sie in die Schlagzeilen, weil millionenschwere betrügerische Machenschaften an den Mitgliedern in mindestens einem Landesverband (MV) ruchbar wurden. Die Klärung dauert an.
    Schön, dass VS sich engagiert!
    Sehr seltsam, dass Greisinnen und Greise mit Mindestrente dafür Geld opfern...
    einem Landesverband
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