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Rede bei Preisverleihung

Justin Timberlake macht queeren Teenagern Mut

Bei einer Preisverleihung wandte sich der US-Sänger an junge Menschen, die wegen ihres Andersseins gemobbt werden.


Justin Timberlake bei der Preisverleihung am Sonntag

Der amerikanische Popmusiker Justin Timberlake hat am Sonntag eine live auf drei Fernsehsendern übertragene Preisverleihung in Los Angeles zum Anlass genommen, um für Vielfalt zu werben. Bei den "iHeartRadio Music Awards", die besonders unter jungen Menschen populär sind, erhielt der 37-Jährige die Auszeichnung "Bester Song des Jahres" für "Can't Stop the Feeling!". In seiner Dankesrede wandte er sich direkt an Minderheiten, die eine schwere Jugend hätten, nur weil sie anders sind, und machte ihnen Mut.

"Ich fühle mich manchmal alt, aber hier fühle ich mich wieder jung", so Timberlake. Er erklärte weiter, dass er den Gewinnersong für Teenager geschrieben habe, die sich anders und ausgeschlossen fühlen. "Egal, ob du schwarz oder braun oder schwul oder lesbisch oder trans bist – oder vielleicht nur ein tuntiger singender Junge aus Tennessee", so der in Memphis geborene Interpret.

"Jeder, der euch herzlos behandelt, tut das nur, weil er Angst hat oder ihm beigebracht wurde, Angst zu haben, weil du so wichtig bist. Anderssein bedeutet, dass du einen Unterschied machst. Also scheiß einfach auf diese Leute", fuhr Timberlake zu großem Applaus fort.

Timberlake hatte die Veranstaltung bereits im Vorjahr für eine politische Botschaft benutzt. Damals sagte er bei einem Tribut für die Sängerin Taylor Swift mit Blick auf den damaligen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump: "Manche Menschen wollen Mauern bauen. Ich nenne keine Namen." Im Gegensatz dazu würde Swift Mauern niederreißen.

Der Song "Can't Stop the Feeling!" ist Bestandteil des Soundtracks für den Zeichentrickfilm "Trolls". Timberlake erhielt dafür sogar eine Oscar-Nominierung, er musste sich aber dem Song "City of Stars" aus "La La Land" geschlagen geben. Den weltweit erfolgreichen Song führte er auch im Mai letzten Jahres im Zwischenprogramm des Eurovision Song Contests in Stockholm auf. (dk)



#1 SebiAnonym
  • 07.03.2017, 17:31h
  • Ich finde es immer wieder toll, wenn Prominente (egal ob hetero, homo, bi, trans oder was auch immer) deutlich Stellung beziehen und nicht wegschauen.
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#2 LaurentProfil
  • 07.03.2017, 18:58hMetropolregion Rhein-Neckar
  • Ich habe ihn schon immer für einen tollen Typen gehalten.
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#3 Patroklos