Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?28397

Hintergrund noch unklar

Düsseldorf: Mann auf Cruising-Parkplatz angegriffen

Mit Hubschrauber und Spezialeinheiten suchte die Polizei am Freitag vergeblich nach einem Unbekannten, der am Mittag einen 80-Jährigen schwer verletzt hatte.


Düsseldorf erlebte am Freitag erneut einen Großeinsatz der Polizei (Bild: Metropolico.org / flickr)

In einem Waldstück bei Düsseldorf hat die Polizei am Freitag per Großfahndung nach einem Mann gesucht, der gegen halb 12 einen 80-jährigen Mann mit einem unbekannten Tatgegenstand schwer verletzt haben soll.

Der Senior erlitt bei dem Angriff mehrere Schnittwunden, war ansprechbar und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, eine Lebensgefahr besteht laut Auskunft der Ärzte nicht. Die Tat ereignete sich nördlich des Flughafens in der Nähe eines Parkplatzes an der Kreuzung Kalkumer Schloßallee / An der Reith.

Der Parkplatz wird auch zum Cruising benutzt, worauf der "Express" als einziges Medium hinwies. Ein Polizeisprecher sagte gegenüber queer.de allerdings am Freitagnachmittag, dass die Hintergründe der Tat noch völlig offen seien.

Fahndung vor Ort eingestelt

Berichte einer Boulevardzeitung, es habe sich bei der Tatwaffe um eine Machete gehandelt, hat die Polizei zurückgewiesen. Einen Tag nach dem Angriff eines wahrscheinlich psychisch kranken Mannes auf Passanten im Düsseldorfer Hauptbahnhof mit einer Axt hatte die neue Meldung aus der Stadt große Medienaufmerksamkeit bekommen.

Auch deswegen sei mehr Polizei im Einsatz gewesen als üblich, so ein Polizeisprecher. Zwischenzeitlich waren Spezialeinheiten und ein Hubschrauber im Einsatz, die nach einigen Stunden teilweise wieder abgezogen wurden. Nach Durchsuchung des gesamten Kalkumer Forsts stellte die Polizei am frühen Abend die Fahnungsmaßnahmen vor Ort ein. Die weiter von der Kriminalpolizei ausgeführten Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts dauern an. (cw)



#1 Patroklos
#2 LaurentProfil
  • 11.03.2017, 10:30hMetropolregion Rhein-Neckar
  • Antwort auf #1 von Patroklos
  • Na ja, vielleicht sollte man mal die weiteren Ermittlungen abwarten, was da überhaupt dahintersteckt, sind die Hintergründe der Tat ja noch völlig offen.
    Sollte tatsächlich was dran sein, frage ich mich schon, warum man so etwas als 80-Jähriger noch nötig hat.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 TheDad
  • 11.03.2017, 10:41h
  • Antwort auf #1 von Patroklos
  • ""auch die Tat mit dem geistig zurückgebliebenen Mann aus dem ehemaligen Jugoslawien""..

    In dem von Dir verlinktem Artikel steht nichts von ""geistig zurückgeblieben"", was in sich schon eine Beleidigung für Menschen mit einem solchem Handicap ist, denn das sind Entwicklungsverzögerungen..

    Dort steht auch nichts von ""ehemaligen Jugoslawien"", sondern vom Kosovo, und damit mithin ein Hinweis darauf, daß sich die bestehende "paranoide Schizophrenie" mit dem Verfolgungswahn der sich hier ein Ventil suchte, eine Folge eines Kriegs-Traumas sein könnte..

    ""Der Täter befindet sich mittlerweile wieder in der Psychiatrie und sollte niemals mehr auf die Menschheit losgelassen werden!""..

    Der Täter ist schwer erkrankt !
    Psychiatrie ist aber immer noch kein "Ersatz" für eine "Lebenslängliche Haftstrafe", die es selbst für solche schweren Angriffe nicht gibt !
  • Antworten » | Direktlink »
#4 AlterAnonym
#5 grauer WolfAnonym
  • 11.03.2017, 11:43h
  • Antwort auf #2 von Laurent
  • Auch im Alter möchte man(n) nicht alleine sein. Unterhaltung haben. Mal jemanden der einem in den Arm nimmt. Leider geht das in unserer vom Jugendwahn bezogenen Zeit völlig unter. Die Niederländer sind da uns schon einen Schritt vor raus. Hier als lächerlich abgetan können dort Senioren entsprechende Dienste in Anspruch nehmen und bekommen dafür eine staatliche Unterstützung wenn die Rente nicht reicht. Und bevor wieder einer meckert, denk mal daran wie du im Alter behandelt werden möchtest. Als Mensch oder als unnützer Kostenfaktor.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 DuesAnonym
  • 11.03.2017, 11:48h
  • Antwort auf #3 von TheDad
  • Nur ist es tatsächlich akkumulierend.
    Ich hatte mich im Laufe der Woche mit einem Freund verabredet und will heute Abend zu ihm mit dem Zug von Düsseldorf nach Essen fahren...
    Ich hatte ja nie Angst vor Anschlägen, aber das es gleich an 2 Orten an denen ich heute sein werde ( Hauptbahnhof Düsseldorf und der Axtangriff) und Essen ( konkrete Anschlagsdrohung und Schließung des Einkaufszentrums) Gefährdungen gibt, machen in mir den Eindruck einer diffusen Gefahr.
    Dazu noch der alltägliche Wahnsinn mit Raubüberfällen und durchgeknallten Mördern wie in Herne ( zum Glück sehr selten) fragt man sich was in NRW zurzeit falsch läuft.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 LaurentProfil
#8 TheDad
  • 11.03.2017, 11:53h
  • Antwort auf #2 von Laurent
  • ""Sollte tatsächlich was dran sein, frage ich mich schon, warum man so etwas als 80-Jähriger noch nötig hat.""..

    Weil es keinen Tag, keinen Fix-Punkt im Leben gibt, an dem das Bedürfnis nach Sexualität und auch Nähe einfach mal so beendet ist !

    Schon die Idee dazu, "man hat das in dem alter doch gar nicht mehr nötig" ist vollständig absurd !
  • Antworten » | Direktlink »
#9 OrthogonalfrontAnonym
#10 TheDad
  • 11.03.2017, 12:01h
  • Antwort auf #6 von Dues
  • ""Ich hatte ja nie Angst vor Anschlägen, aber das es gleich an 2 Orten an denen ich heute sein werde""..

    Du weißt gar nicht an wie vielen Orten Du täglich vorbeikommst oder Dich aufhältst, an denen schon Verbrechen geschehen sind..
    Hier eine Art "Panik" zu entwickeln, wo einmal etwas passiert sei, passiert das bestimmt auch wieder, ist eher kontraproduktiv..

    Da müßte beinahe jeder Autofahrende jeden Autobahnkilometer auf dem Kölner Ring meiden, weil es dort schon tödliche Unfälle gab..

    ""machen in mir den Eindruck einer diffusen Gefahr.""..

    Die es immer und überall gibt..
    Es gibt keine "perfekte" und absolute Sicherheit..

    ""Dazu noch der alltägliche Wahnsinn mit Raubüberfällen und durchgeknallten Mördern wie in Herne ( zum Glück sehr selten) fragt man sich was in NRW zurzeit falsch läuft.""..

    "Nichts" zu antworten wäre der Situation nicht gerecht, und dennoch ist es so..
    In NRW läuft nichts anderes "falsch", als es überall woanders "falsch" läuft..
  • Antworten » | Direktlink »