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  • 18. November 2003, noch kein Kommentar

London Section 28, ein Gesetz, dass es britischen Behörden verbietet, für Homosexualität zu "werben", ist offiziell Geschichte. Am Dienstag trat in Großbritannien ein Gesetzespaket in Kraft, das unter anderem das homophobe Gesetz aus der Thatcher-Ära für nichtig erklärte. Der extra ungenau definierte Wortlaut machte es Lehrern schwierig, gegen Homohass an der Schule vorzugehen und über Lesben und Schwule aufzuklären. Auch Behörden mussten viel Mut aufweisen, um Ausstellungen oder Gruppen zu unterstützen. Im Juni 2000 hatte bereits das schottische Nationalparlament das Gesetz abgeschafft, nun gilt Section 28 auch in England und Wales nicht mehr. In Kent bleibt das Gesetz jedoch in Kraft: das Stadtparlament hatte bereits im Jahr 2000 ein ähnliches Gesetz in die Stadtordnung geschrieben. (nb)