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US-Studie

Sex ist gut für die Arbeitsmoral

Wer vor dem Gang ins Büro gerne mal den Acker bestellt, ist laut amerikanischen Wissenschaftlern zufriedener und besser im Job.


Gut gemacht, Jungs: So sehen produktive Arbeitnehmer aus (Bild: Britladz)

Eine US-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Sex ein entscheidender Faktor bei der Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit im Arbeitsleben ist. Wenn Arbeitgeber zu Hause ihre Sexualität voll auslebten, könnten sie die ihnen gestellten Aufgaben während der Arbeitszeit besser erfüllen und seien glücklicher, so das Ergebnis der Studie "Vom Schlafzimmer zum Büro – Ausstrahlungseffekte von sexueller Aktivität zu Hause auf den Arbeitsplatz", die Anfang März im Fachmagazin "Journal of Management" veröffentlicht wurde.

"Eine gesunde Beziehung mit einem gesunden Sexleben hilft Arbeitnehmern, glücklich und engagiert bei ihrer Arbeit zu sein. Das wirkt sich sowohl auf Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber positiv aus", so der Hauptautor Keith Leavitt von der Oregon State University in der Stadt Corvalis. Der Psychologe hat sich an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften auf Organsationsverhalten spezialisiert.

Die Forscher ließen für ihre Studie 159 verschieden- und gleichgeschlechtliche Ehe-Paare täglich zwei kurze Fragebögen ausfüllen, in denen sie die Probanden nach ihrem Sex- und Arbeitsleben ausfragten. Das Ergebnis: Die Angestellten, die binnen 24 Stunden vor der Arbeit Sex hatten, zeigten sich besser gelaunt und gaben an, zufriedener mit ihrem Arbeitsumfeld zu sein. Das Ergebnis war bei Frauen und Männern praktisch gleich, selbst wenn die Forscher andere Einflüsse wie die Zufriedenheit mit der Ehe oder die Schlafqualität herausrechneten, die gewöhnlich gute Indikatoren für die Stimmung während des Tages sind.

"Nehmen Sie sich einfach ein wenig Zeit für Sex"

"Das Ergebnis erinnert uns daran, dass Sex soziale, emotionale und körperliche Vorteile hat. Es ist wichtig, Sex zu einer Priorität zu machen", so Leavitt, der gleich einen Ratschlag hinzufügte: "Nehmen Sie sich einfach ein wenig Zeit für Sex." Leavitt verglich Sex mit anderen Methoden, ein zufriedeneres und produktiveres Leben zu führen, etwa mit Meditation. Sex sei ein Beitrag zu "menschlicher Nachhaltigkeit" und könne dazu führen, im Job und im Leben erfolgreicher zu sein.

Die Untersuchung warnt aber auch vor zu viel Stress bei der Arbeit, was zu einem Teufelskreis führen könnte: Wenn ein Arbeitnehmer völlig ausgelaugt nach Hause kommt, sinke die Wahrscheinlichkeit für Sex rapide – und im Gegenzug senke die Sex-Flaute wiederum die Zufriedenheit im Job. (cw)

Wöchentliche Umfrage

» Sex soll gute Auswirkungen auf die Arbeitsmoral haben. Poppst du morgens vor dem Gang zum Job?
    Ergebnis der Umfrage vom 13.3.2017 bis 20.03.2017


#1 Dont_talk_aboutProfil
  • 13.03.2017, 11:50hFrankfurt
  • Immer wieder der gleiche Fehler. Korrelationen werden mit Kausalitäten verwechselt. Meine Vermutung: wer in seinem Job eine ruhige Kugel schiebt, kann sich mental stärker auf den Sex konzentrieren und der wird dann besser.

    Man sollte auch Arbeitsplatzzufriedenheit nicht mit Produktivität verwechseln.
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#2 JadugharProfil
  • 13.03.2017, 12:22hHamburg
  • Ich hatte sehr leidvolle Erfahrungen mit meiner sexuell unbefriedigten Nachbarin gehabt. Da hatte ich einen Schaden von etwa 800 erlitten, während der Zeit, als sie unter mir wohnte. Mein Fehler war, daß ich sie nicht beachtete, weil ich eben schwul bin. Sie glaubte wohl, eine Schönheit zu sein.
    Ständig hat sie mich bei den Behörden und bei meiner Hausverwaltung verleumdet um mich aus dem Haus herauszuekeln. Für einen winzigen Fleck (0.5 mm Durchmesser!), wollte sie die gesamte Wohnung auf meine Kosten neu streichen lassen, nur weil das sehr alte Haus etwas marode ist und Feuchtigkeitsstellen besitzt. Wenn ich in meiner Wohnung zu ruhig war, behauptete sie bei der Hausverwaltung,
    ich würde monatelang nicht da sein und ließe fremde Leute bei mir wohnen!
    Fiel mir ein Buch spätabends vom Regal, dann holte sie die Polizei wegen nächtlicher Ruhestörung, oder sie polterte so heftig gegen meine Tür, daß ich vor Schreck aus dem Bett fiel!
    Jede Kleinigkeit lastete sie mir an! Wenn die Heizung nicht ging, war ich der Schuldige!
    Sie hat sogar mir den Kammerjäger auf den Hals geschickt, weil in ihrer Wohnung ein Insekt war, welches zur Plage wurde. Ich mußte das alles bezahlen! Die Behörden und meine Hausverwaltung glaubte ihr anfangs. Als ich mich dann zur Wehr setzte, erfuhr ich über die Behörde, daß sie mich fast täglich anschwärzte! Ihre Niedertracht und an den Haaren herbeigezogenen Lügen und Verleumdungen wurden offensichtlich. Als sie einen Bodybuildertyp kennengelernt hatte und wegzog, hatte ich endlich wieder meine Ruhe!
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#3 LaurentProfil
  • 13.03.2017, 13:34hMetropolregion Rhein-Neckar
  • Antwort auf #1 von Dont_talk_about
  • Hm, ich tue mich schon schwer damit, einen Zusammenhang zwischen Produktivität/eine ruhige Kugel schieben und meiner regelmäßigen sexuellen Aktivität herzustellen.
    Irgendwie passt das alles nicht so richtig zusammen.
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#4 ursus
  • 13.03.2017, 14:05h
  • "Sex sei ein Beitrag zu "menschlicher Nachhaltigkeit" und könne dazu führen, im Job und im Leben erfolgreicher zu sein."

    ficken für den erfolg? als hätten wir unbedingt noch eine weitere studie benötigt, um auch die sexualität der kapitalistischen leistungslogik zu unterwerfen. ich hoffe doch sehr, dass die meisten menschen zumindest beim sex nicht daran denken, inwiefern das jetzt gerade ihre berufliche produktivität steigert. und ich fände es auch recht begrüßenswert, wenn das so bliebe.
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#5 PeerAnonym
#6 Patroklos