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Statistik für 2016

Österreich: Auf rund 100 Eheschließungen kommt eine Verpartnerung

Im vergangenen Jahr gingen in der Alpenrepublik 44.475 heterosexuelle, aber nur 475 homosexuelle Paare den Bund fürs Leben ein.


Erst seit Beginn dieses Jahres dürfen sich lesbische und schwule Paare in Österreich auf dem Standesamt verpartnern und einen gemeinsamen Familiennamen wählen

Im Jahr 2016 wurden in Österreich 44.475 Ehen geschlossen und 475 eingetragene Partnerschaften begründet, wie aus vorläufigen Daten von Statistik Austria hervorgeht.

Verglichen mit den endgültigen Ergebnissen des Jahres 2015 zeigte sich bei den Eheschließungen ein leichter Rückgang (minus 0,1 Prozent) und bei den Begründungen eingetragener Partnerschaften ein deutliches Plus von 12,3 Prozent.

Seit dem Berichtsjahr 2015 werden auch im Ausland geschlossene Ehen und Begründungen eingetragener Partnerschaften von in Österreich lebenden Personen mit erfasst. 2016 betraf das insgesamt 2.859 Eheschließungen (6,4 Prozent aller Ehen) sowie 25 eingetragene Partnerschaften (5,3 Prozent).

Rund ein Fünftel der Ehen schlossen Paare, die in Wien wohnten (22,0 Prozent), etwas weniger waren es in Niederösterreich (18,1 Prozent) und Oberösterreich (17,1 Prozent). Dagegen wurden fast die Hälfte (44,8 Prozent) aller eingetragenen Partnerschaften von in Wien lebenden Paaren begründet. (cw/pm)



#1 MarekAnonym
  • 14.03.2017, 12:35h
  • Wenn man das auf den Anteil gleichgeschlechtlicher Paare an allen Bürgern hochrechnet, ist das vollkommen im Schnitt.
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#2 snowAnonym
#3 Pascal GoskerAnonym
  • 14.03.2017, 14:44h
  • Das wären noch viel mehr, wenn die Ehe geöffnet wäre.

    Denn viele lehnen (aus gutem Grund) diese Ehe 2. Klasse ab.
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#4 leERtASte_
  • 14.03.2017, 15:02h
  • Das wären dann rund 1,1% eingetragene Partnerschaften in Bezug auf geschlossene Ehen 2016.

    Ich habe vor ein paar Monaten mal die Zahlen in Deutschland und der Schweiz angesehen. Da waren es jeweils jährlich ca, 1,7% Lebenspartnerschaften in Bezug auf geschlossene Ehen im jeweiligen Jahr. In Österreich immer rund 1% (außer im ersten Jahr).

    Vielleicht liegt es daran, dass das Institut erst Jahre später eingeführt wurde und auch erst heuer ab April am Standesamt geschlossen werden kann. Ich bin gespannt, ob das einen weiteren Schub 2017 geben kann.

    Natürlich ist die Eheöffnung der einzig richtige Weg, aber ich finde es schon interessant, wie sich D, CH und Ö bei den Partnerschaftsschließungen unterscheiden.
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#5 JadugharProfil
  • 14.03.2017, 23:45hHamburg
  • Bei 1% bis 1.5% Verpartnerungen von homosexuellen Paaren gegenüber heterosexuellen Paaren ist der Widerstand und die Hasstiraden des Klerus und einiger homophober Parteien und Bewegungen völlig absurd, wenn sie immer behaupten, daß diese 1% gleichgeschlechtlicher Verpartnerungen und eventuell Eheschließungen eine Gefahr für heterosexuelle Ehen darstellen und die Welt dabei untergeht!
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#6 RobinAnonym