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Rheinland-Pfalz

Runder Tisch LSBTI beschließt Maßnahmenbündel für mehr Akzeptanz

Die rheinland-pfälzische Familienministerin Anne Spiegel traf sich am Mittwoch mit queeren Initiativen aus dem Bundesland.


Großer Andrang in Mainz: Staatssekretärin Christiane Rohleder und Ministerin Anne Spiegel luden zum Runden Tisch LSBTI (Bild: MFFJIV)
  • 16. März 2017, 08:53h, noch kein Kommentar

"Viele Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transidente und Intersexuelle müssen immer noch Ausgrenzungen in Familie, Schule und Arbeitswelt erleben. Daher werde ich nicht nachlassen, für volle Akzeptanz zu kämpfen, bis wir diese erreicht haben." Dies sagte die rheinland-pfälzische Familienministerin Anne Spiegel (Grüne) am Mittwoch bei der ersten Sitzung des Rundes Tisches Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transidente und Intersexuelle (LSBTI) in dieser Legislaturperiode.

"Wir haben uns auf konkrete Maßnahmen verständigt, mit denen wir für Akzeptanz werben und die wir in dieser Legislaturperiode umsetzen wollen", ergänzte Staatssekretärin Christiane Rohleder (Grüne) – die bundesweit erste Landesbeauftragte für gleichgeschlechtliche Lebensweisen und Geschlechtsidentität – in einer Pressemitteilung des Ministeriums.

"Die Palette reicht von einer Ausstellung über die Verfolgung von Schwulen und Lesben, insbesondere nach § 175 StGB in Rheinland-Pfalz, die für die politische Bildungsarbeit eingesetzt werden soll, über einen Leitfaden zum Thema 'LSBTI im Alter' für angehende Alten- und Krankenpflegekräfte, bis hin zu Fortbildungen zum Thema sexuelle und geschlechtliche Vielfalt für bestimmte Berufsgruppen, zum Beispiel für Hebammen, Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Lehrkräfte, Polizistinnen und Polizisten oder Trainerinnen und Trainer im Sport", sagte Rohleder. Geplant ist außerdem eine Fachtagung für Beratungsfachkräfte zum Thema Regenbogenfamilien in Rheinland-Pfalz.

Ministerin Anne Spiegel bedankte sich ausdrücklich für das Engagement der Teilnehmenden: "Ohne den intensiven Einsatz der vielen Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transidenten und Intersexuellen selbst wären wir bei weitem noch nicht da, wo wir heute sind." Beim Runden Tisch LSBTI treffen sich Vertreter der Landesregierung, von QueerNet Rheinland-Pfalz sowie weiterer queerer Gruppen zum regelmäßigen Austausch. (cw/pm)