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Alle fünf Filme kostenlos ansehen

Digitales Kurzfilmfestival #FiveFilms4Freedom gestartet

Das erste digitale LGBTI-Filmfestival präsentiert in diesem Jahr fünf britische Kurzfilme.


"Heavy Weight" ist einer der fünf vorgestellten Kurzfilme (Bild: British Council)
  • 17. März 2017, 15:11h, Noch kein Kommentar

Zum dritten Mal findet ab sofort das Kurzfilm-Festival #FiveFilms4Freedom statt. Das erste weltweite Online-Festival für LGBTI-Filme stellt jedes Jahr fünf Kurzfilme vor, die zeigen sollen, dass Liebe ein universelles Menschenrecht ist. Die Veranstaltung wird vom "British Council" und dem "British Film Institute" organisiert.

Alle fünf Filme können bis 26. März kostenlos im Internet angesehen werden (Link zur Seite mit den Videos). In diesem Jahr kommen ausnahmsweise alle Filme aus Großbritannien, weil die Landesteile England und Wales vor genau 50 Jahren die Strafbarkeit homosexueller Handlungen aufgehoben haben (zwei Jahre, bevor die Bundesrepublik Deutschland diesen Schritt wagte).

"Das 'British Council' bringt Menschen auf der ganzen Welt zusammen und unsere Kampagne #FiveFilms4Freedom widmet sich der Vielfalt, Meinungsfreiheit und Vielschichtigkeit der britischen Gesellschaft", erklärte Briony Hanson vom "British Council", dessen Aufgabe es ist, als gemeinnützige Organisation internationaler Beziehungen zu stärken. "Wir sind fest davon überzeugt, dass Kultur und Film das Leben von Menschen positiv beeinflussen können. Mit #FiveFilms4Freedom wollen wir eine nachhaltige Wirkung erzielen, die auf digitalem Wege über Grenzen hinweg Gleichwertigkeit anerkennt und bestätigt", so Hanson.

Die Filme im Einzelnen:

"Still Burning" von Nick Rowley: Era, ein junger Migrant aus Guadeloupe lebt in Paris und führt seinen Bruder in die Welt des Vogue-Tanzes ein, voller Leotards, Absatzschuhe und Modelposen (9 Minuten).

"Where We Are Now" von Lucie Rachel: Ein intimes Portrait der Beziehung zwischen der bisexuellen Regisseurin und ihrem Transgender-Elternteil an der schottischen Ostküste (9 Minuten).

"Heavy Weight" von Jonny Ruff: Die Welt eines Boxers gerät aus den Fugen, als dieser im Film von Jonny Ruff auf ein neues Vereinsmitglied trifft (13 Minuten).

"Crush" von Rosie Westhoff: Eine beinah wortlose Geschichte von Regisseurin Rosie Westhoff über das Aufflackern der ersten Liebe, während ein junges Mädchen auf den Zug wartet (8 Minuten).

"Jamie" von Christopher Manning: Nachdem er online mit einem Mann gechattet hat, traut sich der schüchterne Jamie, diesen persönlich zu treffen (9 Minuten).