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Erster Teaser

Neues von den schwulen Polizisten Marc und Kay

Vom Kultfilm "Freier Fall" ist eine Fortsetzung geplant – seit dem Wochenende wird dafür Geld über Crowdfunding eingesammelt.


Die beiden Polizisten Marc (Hanno Koffler) und Kay (Max Riemelt) sollen sich nach fünf Jahren wieder begegnen (Bild: Edition Salzgeber)

Das deutsche Liebesdrama "Freier Fall" gehört zu den wichtigsten schwulen Spielfilmen der vergangenen Jahre. Hanno Koffler und Max Riemelt spielen darin die beiden Polizisten Marc und Kay, die nicht nur der Beruf miteinander verbindet. Doch bis zum Coming-out ist es – nicht zuletzt wegen der homophoben Kollegen – ein sehr langer Weg.

Nun wird es ernst mit der seit langem und schon mehrfach angekündigten Sequel. Am Wochenende startete eine Crowdfunding-Kampagne für "Freier Fall 2". Stolze drei Millionen Euro wollen Regisseur Stephan Lacant und die Produktionsfirma "kurhaus production" für den Dreh einsammeln. Nicht schon wieder eine Low-Budget-Produktion mit viel Selbstausbeutung, scheint das Credo zu sein.

Lacant will die Geschichte der beiden Männer nach dem Coming-out erzählen und dabei tiefer in die Figuren einsteigen. "Freier Fall 2" spielt fünf Jahre nach dem ersten Film. In welcher Beziehung Marc und Kay dann zueinander stehen, ob ihre Gefühle füreinander noch immer so intensiv sind, lässt der erste Teaser offen.

Wenn beim Crowdfunding alles klar geht, kann man Ende 2018 im Kino die Auflösung erfahren. (cw)

Direktlink | Teaser zu "Freier Fall 2"



#1 JarJarProfil
#2 Patroklos
#3 wiking77
  • 20.03.2017, 10:28h
  • ich bin gegen eine Fortsetzung.
    Das offene Ende dieses Filmes ist genau richtig? Was passiert mit den beiden Helden? Kommen Sie zusammen oder lebt der eine ein falsches Leben mit Weib und Kind? Dies offengelassen zu haben, war eine gute Entscheidung der Filmemacher.

    Denn egal wie das Ende sein wird, es ist für einen Teil falsch: Führt er ein glückliches Leben mit seinem Kollegen und Partner, schreihen die einen Zeter und Mordio, weil er sich gegen Ehe und Kind entschieden hat. Stellt man die zufrieden in dem er nach Irrungen und Wirrungen sich doch für Weib und Kind entscheidet, tritt man den anderen auf die Füße, die ein schwules Happy-End gewünscht hätten.
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#4 TheDad
  • 20.03.2017, 10:33h
  • Antwort auf #3 von wiking77
  • ""Denn egal wie das Ende sein wird, es ist für einen Teil falsch: Führt er ein glückliches Leben mit seinem Kollegen und Partner, schreihen die einen Zeter und Mordio, weil er sich gegen Ehe und Kind entschieden hat.""..

    Weil Realität ja so bösartig ist, daß man sie nicht zeigen soll ?

    Oder weil damit die Erkenntnis verbunden sein könnte, daß die bestehenden gesellschaftlichen Verhältnisse für diese Entscheidungen der Protagonisten verantwortlich zu machen sind ?

    Weil Gesellschaft immer noch nicht ein Leben "in beiden Welten" denken, und akzeptieren kann..
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#5 MichaelTH aGAnonym
#6 waräger0815Anonym
  • 20.03.2017, 10:38h
  • Antwort auf #3 von wiking77
  • Du konstruierst Schwarz--Weiß-Alternativen, die es so alleine nicht gibt. Einfach mal realistisch denken: Der schwule Freund zieht beim Heteroehepaar mit ein und alle zusammen sind eine glückliche Patchworkfamilie.
    Aber das ist vermutlich zu viel für dein reaktionäres AfD-Hirnchen.
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#7 Ficking77Anonym
  • 20.03.2017, 10:45h
  • Antwort auf #3 von wiking77
  • "Stellt man die zufrieden in dem er nach Irrungen und Wirrungen sich doch für Weib und Kind entscheidet, tritt man den anderen auf die Füße, die ein schwules Happy-End gewünscht hätten."

    Und nebenbei tritt er der Frau selber auf die Füße, die mit einem heterosexuellen Mann glücklicher sein könnte!
    Aber das ist zuviel zum Nachdenken.
    Nebenbei: Solange der andere ja so waaaaaaahnsinnig guuuuut aussieht, ist DIR das doch sowieso egal.
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#8 jaaaaahaaaaAnonym
  • 20.03.2017, 10:52h
  • hoffentlich spielt das crowdfunding genug ein. ick würde mich so freuen und wäre gespannt, wie es mit den beiden weiter geht.
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#9 SebiAnonym
  • 20.03.2017, 11:05h
  • Ich bin bei Film-Fortsetzungen zwar immer ein wenig skeptisch, aber vielleicht gelingt es ja. Und je mehr schwule Filme, desto besser...

    Wichtig fände ich aber auf jeden Fall, dass für die Zuschauer, die den ersten Teil nicht kennen, die Vorgeschichte irgendwie im Film klargemacht wird, damit man weiß, wie es zu der Situation kam, wo der Film anfängt und wie sie zueinander stehen.

    Das kann man z.B. durch eine geschickt gemachte, nicht zu lange, Zusammenfassung von Schlüsselszenen aus dem ersten Film machen. Das würde auch denjenigen, die den ersten Film schon kennen, aber nicht mehr so präsent haben, nochmal auf die Sprünge helfen...
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#10 GioCologneAnonym
  • 20.03.2017, 11:24h
  • Da hoffe ich mal, dass die Protagonisten etwas mehr schwules Selbstbewusstsein entwickeln und das ganze nicht wieder in einer Flut von Tränen endet. Es muss ja nicht gerade ein märchenhaftes Happy End geben aber Männer die ständig nur Opfer sind und sich in Selbstmitleid ersäufen geben auch nicht gerade die schwule Realität wieder.
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