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Meppen

Auftritt des homophoben Rappers Mert Eksi abgesagt

Das gegen Schwule gerichtete Hetz-Video des Vloggers und Rappers hat weitere Konsequenzen: Jetzt sagte eine Großraumdisco in Niedersachsen einen geplanten Auftritt ab.


Mert Eksi in seiner typischen Halbstarken-Pose (Bild: Instagram / itsmert53)

Der für Samstag geplante Auftritt des Rappers Mert Eksi in der Meppener Großraumdisco "Update" ist wegen dessen homophober Tiraden in einem Ende Februar veröffentlichten Video abgesagt worden. Das bestätigte die Disco gegenüber der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

"Wir hatten den Vertrag lange vor Bekanntwerden des Videos unterzeichnet", erklärte Tobias Rottau, der Eventmanager der Disco. "Wir wussten nichts von der homophoben Einstellung des Rappers, sonst hätten wir ihn erst gar nicht nach Meppen eingeladen." Das "Update" würde sich "in aller Klarheit von schwulenfeindlichen Äußerungen" distanzieren. Man wolle nun dem Rapper keine weitere Plattform bieten.

Rapper hält Schwulsein für "unmenschlich"

Eksi hatte zwar bereits mehrfach gegen Schwule polemisiert, das Fass zum Überlaufen brachte aber ein im Februar veröffentlichtes rund 15-minütiges Video, in dem der Fan von Kraftausdrücken unter anderem sagte, dass Schwulsein "unmenschlich" sei und er Schwule nicht akzeptiere. Das wohl meistgenutzte Wort in dem Video war "Schwuchtel".

Nach einem Shitstorm stellte der deutsche Multichannel-Vermarkter Divimove wenige Tage nach der Veröffentlichung seine Zusammenarbeit mit dem Blogger ein – obwohl dieser mit 700.000 Abonnenten zu den Aushängeschildern des Netzwerks gehörte (queer.de berichtete).

Auf Eksis Instagram-Seite schwelt unterdessen die Auseinandersetzung um die homophoben Aussagen weiter. Dort sind auch viele homophobe Fans unterwegs, die auf der Seite Aussagen wie "Schwuchteln sind Hurensöhne. Punkt" veröffentlichen. Andere Anhänger des Rappers verteidigen ihn mit der Aussage, dass es sich bei seinem Schwulenhass ja nur um eine "Meinung" handle: "Du kannst doch auch sagen, ich finde keine Braunhaarigen schön", schreibt etwa ein weiblicher Fan. Aber es gibt auch Kritik an den homophoben Äußerungen: "Ich kann es nicht mehr hören, wie du dich in deinem Scheiß-Video über Homosexualität aufregst. Wahrscheinlich weißt du nicht mal mehr, was Liebe überhaupt ist", schreibt eine Nutzerin. (dk)



#1 MertoooAnonym
#2 Pascal GoskerAnonym
  • 21.03.2017, 15:03h
  • Richtig so!

    Hass-Sänger sollten nicht auch noch ein Forum für ihre Hetze bekommen. Egal, ob es sich um Homohass, Antisemitismus, Rassismus oder was auch immer handelt.
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#3 wiking77
#4 Pascal GoskerAnonym
  • 21.03.2017, 15:14h
  • Antwort auf #1 von Mertooo
  • Eine Stimme, die nur Hass verbreitet...

    Der sollte nie mehr irgendwo einen Auftritt bekommen. Und seine Hass-Musik sollte auch im Internet gesperrt werden.

    Damit dieser Typ wieder da landet, wo er herkommt und auch hingehört: in der Gosse.
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#5 SanottheEhemaliges Profil
#6 Homonklin44Profil
  • 21.03.2017, 15:17hTauroa Point
  • Solche Typen machen sich in der Musikwelt doch selbst zur Persona non grata!

    Gleichauf mit denen, die diese Nazi-Shice als Musik verkaufen wollen. Es ist schon richtig, wenn man denen die Stirn bietet, und sehr erfreulich, wenn auch die Plattformen diesen Leuten sagen, sie mögen Ish:Kak'véh an'Dur ugnul!

    *räusper*
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#7 ursus
#8 seb1983
#9 Pascal GoskerAnonym
  • 21.03.2017, 15:34h
  • Ich warte nur darauf, dass der Schwachmat auch mal nach Hilden oder Umgebung will. Hier würde es eine Riesen-Demo gegen den geben...
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#10 ollinaieProfil