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Amerikas Ureinwohner

Weiterer Indianerstamm öffnet die Ehe für Lesben und Schwule

Bei einem Referendum in der Osage Nation stimmten 52,4 Prozent für die Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare.


Der Kongress der Osage Nation ließ die Stammesmitglieder über die Ehe für alle abstimmen (Bild: Osage Nation)

Im autonomen amerikanischen Ureinwohnergebiet Osage Nation hat sich die Mehrheit der Teilnehmer eines Referendums für die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ausgesprochen. 52,4 Prozent stimmten für die Gleichstellung, teilte das Wahlkomitee am Dienstag mit.

Von rund 15.000 registrierten Wahlberechtigten beteiligten sich nach dem vorläufigen Ergebnis allerdings nur 1.470 Personen an der Abstimmung. Dies entspricht einer Wahlbeteiligung von 9,8 Prozent.

Nach einem Urteil des Supreme Court können schwule und lesbische Paare zwar seit 2015 in den Vereinigten Staaten heiraten, in einigen unabhängigen Ureinwohner-Gebieten haben die Bewohner jedoch eine eigene Gesetzgebung und sind nicht an Bundesgesetze gebunden. Zuletzt hatte im Dezember letzten Jahres die Cherokee Nation die Ehe für alle eingeführt (queer.de berichtete).

Das Stammesgebiet der Osage erstreckte sich einst über große Teile der vier heutigen US-Bundesstaaten Missouri, Kansas, Oklahoma und Arkansas. Heute hat die Osage Nation rund 20.000 Einwohner. (cw)



#1 MeckeronkelAnonym
#2 SebiAnonym
#3 Patroklos
  • 23.03.2017, 21:37h
  • Herzlichen Glückwunsch! Es wäre aber schön gewesen, wenn sich noch mehr am Referndum beteiligt hätten!
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