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"Wie bei der Regenbogenparade"

Niki Lauda macht sich über pinken Formel-1-Wagen lustig

Der Ex-Rennfahrer, der in der Vergangenheit aus seiner Abneigung gegen tanzende Homo-Paare keinen Hehl gemacht hat, ist die Farbe des Force-India-Rennautos offenbar zu schwul.


Niki Lauda will Pink offenbar höchstens auf einem CSD sehen

Der dreifache Formel-1-Weltmeister Niki Lauda hat in einem Interview mit dem österreichischen Fernsehsender ORF über die pinke Lackierung des neuen Wagens aus dem Force-India-Rennstall gespottet. "Es sticht zuerst einmal ins Herz meiner Tochter Mia. Sie hat die Prinzessin Lillifee in der gleichen Farbe. Gleichzeitig könnte man das Auto als Safety-Car bei der Regenbogenparade verwenden", so der 68-Jährige. Als Regenbogenparade wird der Wiener CSD bezeichnet.

Dem ORF-Sportjournalisten Ernst Hausleitner war diese Antwort offenbar zu heiß: "Jetzt müssen wir schauen, dass wir das Ganze wieder in den politisch korrekten Bereich bringen", sagte der Kommentator als Reaktion auf die Aussage Laudas.


Der neue Force-India-Wagen wurde bereits "Pink Panther" getauft

In der Formel 1 sind pinke Wagen, anders als etwa bei der in Deutschland populären Rennserie DTM, noch sehr ungewöhnlich. Daher kommentierte der Force-India-Fahrer Sergio Pérez bei der Vorstellung des Wagens: "Es wird sich sicher niemand gerne von einem pinken Auto überholen lassen." Der 26-jährige Mexikaner meinte: "Sobald wir das Auto auf der Strecke sehen, werden die Fans erheitert sein. Und es ist doch großartig für den Sport, mal etwas anderes zu haben."

Niki Lauda, der heute den Posten des Aufsichtsratsvorsitzenden des Mercedes-Formel-1-Teams innehat, hatte 2011 mit einer homophoben Aussage über die österreichische Promi-Tanzshow "Dancing Stars" für Aufregung gesorgt. Damals kritisierte er die Ankündigung, dass der schwule Schauspieler und Moderator Alfons Haider erstmals mit einem gleichgeschlechtlichen Tanzpartner teilnehmen wollte.

Das könne den Nachwuchs verwirren, so Lauda damals: "Ich will nicht, dass meine Kinder im ORF sehen, dass ein Mann mit einem Mann tanzt – und dass sie glauben, das nachmachen zu müssen." Er behauptete ferner, dass Männer grundsätzlich nicht miteiander tanzten: "Es tanzt ja nirgendwo ein Mann mit einem Mann – in keiner Disco, auf keinem Ball -, nur im ORF, weil der damit Quote schinden will" (queer.de berichtete).

Nach scharfer Kritik hatte sich Lauda für die Aussage entschuldigt und erklärt: "Ich möchte hier nochmals klar zum Ausdruck bringen: Ich habe und hatte Zeit meines Lebens keine Vorurteile gegen Homosexuelle" (queer.de berichtete). (dk)



#1 Garfield
  • 24.03.2017, 14:50h
  • In Bayern gibt es einen schönen Spruch: "Dumm geboren und nichts dazu gelernt" ...... gell, Herr Lauda
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#2 lionelAnonym
#3 haraldeisenAnonym
#4 MangomikeAnonym
  • 24.03.2017, 16:10h
  • Liebe Redaktion. Der pinke Wagen des pinken Fahrers ist umgangssprachlich geschrieben. In der Schriftsprache sollte man "pinkfarben" verwenden.
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#5 Patroklos
#6 Patroklos
#7 ChrisiAnonym
  • 24.03.2017, 18:49h
  • "Es sticht zuerst einmal ins Herz meiner Tochter Mia. Sie hat die Prinzessin Lillifee in der gleichen Farbe. Gleichzeitig könnte man das Auto als Safety-Car bei der Regenbogenparade verwenden"

    Er sagt nichts gegen LGBTI und die Idee mit dem Safety-Car finde ich Klasse, sollten sie machen.
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#8 domascotAnonym
  • 25.03.2017, 02:54h
  • Antwort auf #2 von lionel
  • Dasselbe habe ich mich auch gefragt.
    Ich hätte übrigens auch ähnliche Gedanken gehabt bei dem Wagen, mir fällt da spontan ein Pony hier ein. Die Erheiterung würde mich auch nicht überraschen, wenn jemand damit überholt wird, aber das muss den Fahrer ja nicht jucken, der sich damit die Punkte holt.
    Bei der einen oder anderen Online-Ballerei ist das nicht anders, manche fühlen sich doppelt schlecht wenn sie von jemandem in komplett pinkfarbener Montur geerdet werden...macht durchaus laune
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#9 Tommy0607Profil
  • 25.03.2017, 09:26hEtzbach
  • Die Aussage von ihm über die Farbe des Autos , ist ja nicht "So" schlimm:
    Geschmäcke sind nun mal verschieden .
    Schlimmer ist die Aussage von tanzenden Männer . Denn das ist schon homophob, geschmacklos und nicht angebracht im 3 . Jahrtausend.
    Nebenbei gibt es gleichgeschlechtliche , tanzende Männer und Frauen schon lange :
    Und wenn es ihm nicht passt : Soll er die Augen zu machen !
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#10 krakalaAnonym
  • 25.03.2017, 09:34h
  • Ach ja. Das gehört zum Thema: Männershampoo muss in schwarzen knackigen Behälten sein!

    Oh welch Drama, käme ein Mann mit Rosa in Verbindung! Buhu! Kastration!
    Diese Panik vor allem was irgendwie feminin erscheint.
    Die Hetenkerle: Sowas gehört doch zu den Schwulen!
    Die Schwulen: Wir sind keine Weiber! Sowas machen wir nicht!

    *stöhn* Stellt euch nicht so an. Euch fällt nix ab.
    Ich find das Auto saugeil. Mal was anderes.
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