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"Free Cone Day" am 4. April

Heute gibt's Gratis-Eis für die Ehe für alle!

Unter dem Motto "Yes, I Dough!" engagiert sich Ben & Jerry's am diesjährigen "Free Cone Day" in Köln für LGBTI-Rechte.


Die beliebte Sorte "Cookie Dough", bestehend aus Vanilleeis mit großen Stücken aus Plätzchenteig und kakaohaltigen Bits, wird zur Feier des Tages in "Yes, I Dough" umbenannt (Bild: Ben & Jerry's)

Seit 1979 gilt der 4. April als Fest für Eisliebhaber. Jedes Jahr kommt der amerikanische Eishersteller Ben & Jerry's mit einem Bus auch in einer deutschen Stadt vorbei und verteilt kostenlose Becher. Diesmal ist Köln an der Reihe – mit einer Aktion für LGBTI-Rechte.

"Am Free Cone Day 2017 benennen wir unsere beliebteste Sorte 'Cookie Dough' symbolisch in 'Yes, I Dough' um, weil wir der Ehe für alle unser JA-Wort geben", heißt es in einer Ankündigung von Ben & Jerry's. "Kommt vorbei, schnappt euch einen Shortie und setzt ein buntes Zeichen für die Liebe."

Der Bus mit dem Gratis-Eis soll am 4. April zwischen 18 und 20 Uhr am Club Bumann & Sohn in der Bartholomäus-Schink-Straße 2 Station machen. Die extra für die Aktion hergestellten "Yes, I Dough"-Becher mit 150 Milliliter Vanilleeis mit Plätzchenteigkrümeln werden verschenkt, solange der Vorrat reicht.

Jahrelanges Engagement für Minderheitenrechte

Ben & Jerry's wurde 1978 als linksalternatives Unternehmen im äußerst liberalen Vermont gegründet, gehört aber inzwischen dem niederländisch-britischen Lebensmittelkonzern Unilever. Dennoch setzt sich die Firma weiter für Umweltschutz und Minderheitenrechte ein. So produziert sie seit Jahren klimaneutral.

Auch LGBTI-Rechte sind seit seit fast 30 Jahren Thema: 2009 feierte die Firma etwa die Öffnung der Ehe in Vermont mit einer eigenen Eiscremesorte (queer.de berichtete). Spezielle Sorten für die Ehe-Öffnung wurden außerdem in Australien und Irland verkauft. Außerdem protestierte die Firma gegen das Homo-"Propaganda"-Gesetz in Russland (queer.de berichtete). Seit 2016 ist Ben & Jerry's offizieller Unterstützer des Bündnisses #EheFürAlle in Deutschland (queer.de berichtete).

Direktlink | Firmengründer Jerry Greenfield zur Ehe für alle

Der "Free Cone Day" wurde 1979 zur Geburtstagsfeier des ersten Eisshops von Ben & Jerry's eingeführt. Seitdem wird der Tag jährlich zelebriert – mit Gratiseis als Dankeschön für alle Kunden. (cw)



#1 HeuteAnonym
#2 Patroklos
#3 kuesschen11Profil
#4 JoonasAnonym
  • 04.04.2017, 10:46h
  • Ich finde es toll, dass es auch Unternehmen gibt, die sich für unsere Rechte einsetzen und die deutliche Zeichen setzen...

    Und bei Ben & Jerry ist das nicht eine kurzfristige Modeerscheinung wie bei Apple, Google & Co, die das nur machen, wenn es gerade in die Kampagne passt und opportun ist. Sondern Ben & Jerry machten das auch schon in Zeiten, wo das noch als geschäftsschädigend galt.

    Danke!
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#5 Steve2Anonym
  • 04.04.2017, 16:18h
  • Es wäre super, wenn BEN & JERRY'S sich auch endlich einmal für Tierrechte starkmachen würde und in Deutschland veganes Eis anbieten - es ist inzwischen schließlich 2017 und nicht mehr 2005. Sonst verpassen sie den Sprung und andere vegane Eissorten etablieren sich in den nächsten Jahren.
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#6 MahmoudProfil
  • 04.04.2017, 17:38hDuisburg
  • Bei REWE gibt's Eiscreme mit echter Bourbon-Vanille für ca. zwei Euro pro Liter.

    Diese Unilever-Suppe kostet im REWE 12 Euro pro Liter.

    Hahaha.
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#7 rewe-burscheAnonym
  • 04.04.2017, 18:02h
  • Diese Woche bei Rewe im Angebot:

    (Nur in teilnehmenden Filialen, bitte auf der Rewe-Webpage informieren)

    Bester Landliebe-Joghurt im Mehrweg-Glas, 500 Gramm für nur 0,88 Euro (plus 0,15 Euro Glaspfand).

    Was ist leckerer - echte Vanille oder doch die Limited Summer Edition Zitrone-Limette? Viele Geschmackssorten warten diesen Sommer dauf neu entdeckt zu werden.

    Einfach Löffelchen mitbringen und Joghurt schlecken - im Notfall gibt's Löffelchen auch im Kühlregal bei den Eissorten.

    Danach noch Durst? Ebenfalls im Angebot: Hohes C in zwölf leckeren Sorten, alle aus 100% Fruchtsaft, ohne künstliche Zusätze und Aromastoffe. Diese Woche für nur 0,95 Euro pro Flasche (enthält genau einen Liter Saft).

    Mildes Frühstück, Orangensaft (in drei verschiedenen Sorten) oder doch lieber der klassische Multivitaminsaft? Probieren geht über studieren!
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#8 JadugharProfil
  • 04.04.2017, 18:58hHamburg
  • Antwort auf #5 von Steve2
  • Da ich alle tierischen Nahrungsmittel wegen der dabei entstehenden für mich sehr giftigen Abbauprodukte im Körper nicht vertrage und seit Geburt an vegan leben muß, möchte ich nicht nur immer Wassereis essen! Ebenso möchte ich für veganes Eis nicht mehr bezahlen, als für alle Eissorten auch. Das finde ich nämlich auch sehr diskriminierend, wenn man für veganes Eis das Doppelte oder sogar das Dreifache bezahlen muß! An meinen Ort gibt es nur eine Eisdiele, die nur vier Sorten veganes Fruchteis hat (Zitrone, Himbeer, Erdbeer und Honigmelone). Zum Glück für den gleichen Preis wie für alle anderen Eissorten. Von der Auswahl nicht gerade viel! Alle anderen Eisdielen an meinen Wohnort führen überhaupt kein veganes Eis.
    Viele Menschen können sich gar nicht vorstellen, wie es ist, wenn man auf nahezu alle Süßigkeiten ein ganzes leben lang verzichten muß oder kein Kaffee und Kuchen in Gemeinschaft mit Anderen essen und trinken kann, weil tierische Bestandteile wie Ei- und Milchanteile darin vorhanden sind. Bei Feiern bin ich bei einem Essen oft ausgeschlossen, sofern da nichts Eßbares für mich vorhanden ist! In manchen Ländern wie in der Schweiz geht man auf die Bedürfnisse von Veganern etwas mehr ein und verlangt auch nicht Extrapreise! Da kostet ein Joghurt auf Sojabasis genauso viel wie ein gewöhnlicher Milchjoghurt.
    Sternerestaurant in Deutschland sind oft veganfeindlich eingestellt! Im Allgäu wurde ein solches Restaurant gleich pampig, als sie für mich ein Extragericht kochen mußten, weil in der Speisekarte nichts Veganes dabei war und alles Andere für mich ungeniesbar, extrem widerlich schmeckend und sehr gefährlich ist. (Für mich haben die unverträglichen Nahrungsmittel einen extrem widerlichen Geschmack, was wahrscheinlich eine Schutzreaktion meines Körpers ist). So bekam ich in jenen Sternerestaurant in Butter gebratene Bratkartoffelnpampe, die ich gleich an die Wand schmeißen konnte. Das Restaurant mit seinen 5 Sternen war diese Sterne aus meiner Sicht nicht wert, weil sie offenbar große Schwierigkeiten hatten, etwas außerplanmäßiges veganes zu zubereiten. Ich fühlte mich da behandelt, wie der letzte Dreck!
    Da war ich in einen einfachen chinesischen Imbiss besser bedient worden, wo ich vegane Nudeln mit gebratenen Tofu und Gemüse bekam!
    Viele Restaurants im Allgäu führen keine veganen Gerichte, so daß ich fast nirgendwo einkehren und essen konnte, wenn man nach einer Bergwanderung sehr hungrig war!
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#9 easykeyProfil
#10 Patroklos