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Aufruf von Barbara Steffens

Ministerin wirbt bei Kinobetreibern für schwulen Kurzfilm

Die NRW-Regierung wünscht sich, dass Kinos den berührenden Kurzfilm "Por Un Beso" anlässlich des Tages gegen Homo- und Transphobie zeigen.


Der Film "Por Un Beso" soll nach Ansicht von Ministerin Barbara Steffens dabei helfen, der Gewalt gegen Homosexuelle entgegenzutreten

Barbara Steffens, die nordrhein-westfälische Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, hat Kinobetreiber gebeten, den spanischen Kurzfilm "Por Un Beso" ("Für einen Kuss") in ihr Programm aufzunehmen. "Der Film hat mich ergriffen, er hat mich sehr berührt und zugleich fassungslos gemacht. Deshalb werbe ich bei Kinobetreiberinnen und Kinobetreiber in Nordrhein-Westfalen dafür, diesen Kurzfilm anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo- und Transphobie am 17. Mai zu zeigen", so die Grünenpolitikerin in einem Schreiben an die Kinobetreiber in Nordrhein-Westfalen.

Steffens sagte, sie habe "Por Un Beso" bei der deutschen Premiere auf dem 6. Homochrom-Filmfestival in Köln gesehen. Der fünfminütige Film von David Velduque, der auch bei Youtube mit deutschen Untertiteln verfügbar ist, handelt von einem schwulen Paar, das homophober Gewalt ausgesetzt ist. "Der Film verdeutlicht, wie wichtig es nach wie vor ist, der Gewalt an homosexuellen Menschen entschieden entgegenzutreten und für die Akzeptanz von Vielfalt zu sensibilisieren", so die Ministerin weiter.


Barbara Steffens ist seit 2010 Emanzipationsministerin im Kabinett von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo- und Transphobie stellen David Velduque und Martin Wolkner von Homochrom e.V. den Film allen Kinos in Nordrhein-Westfalen für eine Ausstrahlung kostenlos zur Verfügung. Ministerin Barbara Steffens begrüßt diese gemeinnützige Aktion. Die Ministerin hofft, dass mit dem Film ein Zeichen für Akzeptanz und Vielfalt gesetzt werden kann, sollten sich viele Kinos beteiligen.

Homochrom e.V. will "Por Un Beso" am 17. Mai auf einer Abend-Veranstaltung im Filmforum Köln präsentieren. Auch der Regisseur David Velduque nimmt an der Veanstatlung teil. An dem Filmabend mit Talkrunde sollen zudem weitere Kurzfilme gezeigt werden, die das Leben und Lieben von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intersexuellen Menschen einfühlsam spiegeln.

Der Internationale Tag gegen Homo- und Transphobie findet jährlich am 17. Mai statt. An diesem Tag im Jahr 1990 hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschlossen, Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten zu streichen. In diesem Jahr findet der seit 2005 begangene Aktionstag drei Tage nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen statt. (pm/cw)



#1 WarnungAnonym
  • 04.04.2017, 13:10h
  • Der Wähler erspare uns bitte Laschet.
    Mit dem wird es so eine Bitte und ein entsprechendes Engagement nie geben.
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#2 WahlkrampfAnonym
  • 04.04.2017, 13:51h
  • Warum sorgen die seit vielen Jahren in zahlreichen Bundesländern (und zuvor 7 Jahre im Bund) regierenden Grünen nicht dafür, dass solche Filme verpflichtend in den Schulen gezeigt werden?

    Oder im "öffentlich-rechtlichen" Fernsehen?

    Aber da kuschen sie bekanntlich regelmäßig vor den konservativ-neofaschistischen Allianzen und hofieren diese sogar noch, wenn sie den Ministerpräsidenten stellen (siehe BaWü)!
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#3 schwarzerkater
  • 04.04.2017, 13:58h
  • so ein film sollte mindesten einen monat lang laufen und zwar in den sogenannten blockbuster-proll/popcorn-kinos
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#4 trans_allianceProfil
  • 04.04.2017, 15:09h
  • Der nordrhein-westfälischen Ministerin für Gesundheit Barbara Steffens sowie der Bevölkerung ist zu empfehlen, dem 5 TransGender Film Festival (TFF) einen Besuch ab zu statten.
    Dieses gilt insbesondere auch für alle Mitglieder des Landtags von Nordrhein-Westfalen.

    In diesem Jahr ist zwar kein Film zum Bereich Intersex am Start, aber das Programm der Filme zu den Bereichen trans / Transgender (u.a.a. Crossdressing, Drag); Transsexuell, Transident) ist auch im 5 Jahr überaus sehenswert.

    transallianceproject.wordpress.com/2017/03/09/5-transgender-
    film-festival/
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#5 RobinAnonym
  • 04.04.2017, 15:14h
  • "Die NRW-Regierung wünscht sich"

    Und ich wünsche mir, dass diese unsäglichen Polizei-Listen von HIV-Positiven, die die NRW-Regierung unter Hannelore Kraft (SPD) 2015 eingeführt hat, endlich wieder abgeschafft werden.

    Das trägt kein bisschen zur Sicherheit bei und ist pure Stigmatisierung. Denn erstens sind HIV-Positive unter Therapie nicht ansteckend. Und zweitens kann auch jemand, der nicht auf diesen Listen steht, HIV-positiv sein (vielleicht sogar ohne es selbst zu wissen), so dass ein Polizist bei jedem Verdächtigen immer die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen beachten muss.

    Diese Listen sind also absolut unnötig und reine Schikane.
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#6 FinnAnonym
  • 04.04.2017, 15:41h
  • ****************************
    "Der Film verdeutlicht, wie wichtig es nach wie vor ist, der Gewalt an homosexuellen Menschen entschieden entgegenzutreten und für die Akzeptanz von Vielfalt zu sensibilisieren", so die Ministerin weiter
    ****************************

    Und wieso weigern die Grünen sich dann, volle rechtliche Gleichstellung und Diskriminierungsschutz ohne Religions-Ausnahmen zur Koalitionsbedingung zu machen?

    Ja, die Grünen wollen sich dafür einsetzen. Das ist ja wohl auch das mindeste.

    Aber sie weigern sich bisher, das zur Koalitionsbedingung zu machen, sind also bereit, da im Notfalls auch Kompromisse einzugehen.

    Wir lassen uns nicht mehr mit warmen Worten vertrösten, dass man ja eigentlich auf unserer Seite stehe, aber "mit Bauchschmerzen" doch Kompromisse eingehen müsse. Wir wollen knallharte Fakten sehen. Wer unsere volle Gleichstellung und vollen Diskriminierungsschutz nicht zur Koalitionsbedingung macht, bekommt meine Stimme nicht mehr...
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#7 Patroklos
#8 Die AmpelAnonym
#9 Patroklos
#10 iq-testerAnonym