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Solidarität mit LGBTI in Tschetschenien

Demo "Stoppt den Staatsterror!" am Donnerstag in München

Am 6. April protestiert die Münchner LGBTI-Community gegen die Verhaftung schwuler Männer in der autonomen russischen Republik Tschetschenien.


"Homophobie tötet": Die Gruppe Munich Kyiv Queer, Veranstalterin der Kundgebung am 6. April, war beim Münchner CSD 2015 mit einem Totenkopf dabei (Bild: Munich Kyiv Queer)

München macht den Anfang: Als Reaktion auf die brutale Verhaftungswelle gegen homosexuelle Männer ruft die LGBTI-Community der bayerischen Landeshauptstadt am Donnerstag, den 6. April zur Kundgebung "Staatsterror, Mord und Verfolgung gegen LSBTI in Tschetschenien" auf. Beginn ist um 18 Uhr auf dem Marienplatz.

"Wir setzen ein Zeichen der Solidarität und fordern eine Intervention der Bundesregierung sowie Aufnahme und finanzielle Unterstützung der Verfolgten", heißt es im Aufruf zur Demonstration. "Staatliche Gewalt bis hin zu Verschleppung und Mord an LSBTI muss die internationale Gemeinschaft auf den Plan rufen", erklärte dazu Stadträtin Lydia Dietrich (Grüne). "Es muss alles getan werden, um Lesben, Schwule und Transgender in Tschetschenien zu schützen."

Als Veranstalterin der Kundgebung tritt die Organisation Munich Kyiv Queer auf, die sich für LGBTI-Rechte in der ukrainischen Partnerstadt engagiert. Redebeiträge sind unter anderem von Lydia Dietrich, der parteilosen Landtagsabgeordneten Claudia Stamm und der Gruppe selbst geplant.

Am Samstag hatte die russische Zeitung "Novaya Gazeta" erstmals darüber berichtet, dass in der autonomen Republik Tschetschenien über 100 Männer wegen angeblicher Homosexualität verschleppt und mehrere getötet worden seien (queer.de berichtete). Am Dienstagabend veröffentlichte die Redaktion weitere Details der grausamen Verfolgungswelle (queer.de berichtete). (cw)

Wöchentliche Umfrage

» Wie sollte die Bundesregierung auf die Verfolgungswelle gegen Homosexuelle in Tschetschenien reagieren?
    Ergebnis der Umfrage vom 03.04.2017 bis 10.04.2017


#1 RobinAnonym
  • 05.04.2017, 08:46h
  • Ich hoffe auf zahlreiche Teilnahme.

    Sowas sollte es auch in Berlin geben, damit unsere schwarz-rote Bunesregierung endlich mal aufwacht. Die ignorieren das ja wieder mal komplett und wollen die Sache wohl aussitzen...
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#2 JustusAnonym
  • 05.04.2017, 09:51h
  • Antwort auf #1 von Robin
  • Es wird höchste Zeit, dass in Deutschland endlich Verfolgung aufgrund der sexuellen Identität oder sexuellen Orientierung als genereller Asylgrund anerkannt wird.

    Grüne und Linkspartei fordern das seit langem, aber bisher lehnen CDU/CSU und SPD das ab.

    Die verweisen immer auf angebliche Einzelfallentscheide, aber wir sehen immer wieder, dass in der Praxis LGBTI ohne mit der Wimper zu zucken in Verfolgerstaaten abgeschoben werden.
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#3 AlbertAnonym
  • 05.04.2017, 13:55h
  • Nicht nur die Bundesregierung schläft, es gibt auch keinen LSVD-Aufruf zur Demonstration. Seltsam!
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#4 Deutschland im KomaAnonym
  • 05.04.2017, 19:24h
  • Antwort auf #3 von Albert
  • Ja,

    auch der LSVD schläft. Angela Merkel und ihre schwarz-rote Gurkentruppe haben Deutschland erfolgreich ins Koma regiert...

    Ich bin gespannt, ob das Thema wenigstens bei den kommenden CSDs mal mehr an die Öffentlichkeit getragen wird...
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