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Online-Dating

Grindr-Räuber stehlen Hund

Drei junge Männer haben mehrere schwule Online-Dater ausgeraubt – sogar vor dem Hund eines ihrer Opfer machten sie nicht Halt.


Sogar als Hund ist man bei einem Online-Date heutzutage nicht mehr sicher…

Vergangenes Wochenende erlebte ein schwuler Mann aus Boynton Beach (US-Bundesstaat Florida) einen Schock: Ein junger Mann, mit dem er sich auf ein Online-Date verabredet hatte, entpuppte sich nach Angaben der "Palm Beach Post" als gewalttätiger Räuber, der ihn mit Hilfe von zwei Komplizen ausraubte – und dabei neben mehreren Wertgegenständen auch seinen geliebten Hund Coco entwendete.

Laut dem Polizeibericht hatte sich das Opfer vor dem Date via Online-Dating-App Grindr mit dem 22-jährigen Täter unterhalten. Dieser lud den nichtsahnenden Mann am Samstagabend zu sich nach Hause ein – als dieser aber im Haus war, kamen zwei maskierte Männer hinzu, die den Grindr-Nutzer mit einem Messer und einem Metallrohr bedrohten. Der 22-Jährige soll daraufhin sogar eine Handfeuerwaffe gezogen haben.

Die Täter raubten das Portmonee und weitere Wertgegenstände ihres Opfers und verlangten, dass der Mann sie zu seinem Haus fährt. Dort angekommen, entwendeten sie weitere Wertgegenstände, darunter auch den Hund. Danach drohten sie, den Ausgeraubten zu töten, sollte er sich an die Polizei wenden.

Das Opfer traute sich daraufhin nicht, die Behörden einzuschalten – schrieb aber über seine Tortur auf einer LGBTI-Facebookseite. Ein anderer Mann kontaktierte ihn daraufhin und sagte, auch er sei auf diese Weise ausgeraubt worden, habe aber ebenfalls aus Angst nicht die Polizei gerufen. "Die zwei Personen haben sich dann verpflichtet gefühlt, etwas zu tun, damit andere nicht Opfer dieser Masche werden", heißt es im Polizeibericht.

Nachdem die beiden Männer die Behörden einschalteten, konnten der 22-Jährige und seine zwei Komplizen rasch gefasst werden; sie befinden sich jetzt hinter Gittern. Laut Polizei haben die mutmaßlichen Täter dieselbe Masche auch bei weiteren Männern angewandt.

Für den Hundebesitzer gab es laut Polizeibericht ein Happyend: Coco ist wieder zu Hause. (dk)