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Tiergarten

RBB: In Berlin entwickelt sich ein Flüchtlings-Strich

Immer mehr junge Geflüchtete arbeiten offenbar aus Not als Sexarbeiter im Berliner Tiergarten.


Im Tiergarten findet man laut RBB immer mehr Überbleibsel der Notlagenstricher (Bild: Joshua Ganderson / flickr)

Nach einem RBB-Bericht hat sich der Tiergarten in Berlin in eine Art Strich für junge männliche Geflüchtete entwickelt, die keine finanzielle Hilfe erhielten. Demnach soll sich nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen eine "regelrechte Szene" im Tiergarten, Kleinen Tiergarten und Fritz-Schloß-Park gebildet haben.

Die Organisation "Moabit hilft e.V." gab an, bei den Flüchtlingen, die anschaffen gehen, handle es sich um viele junge Männer, die abgeschoben werden sollen. LGBTI-Flüchtlingsorganisationen hatten sich bereits in den letzten Monaten darüber beschwert, dass die Asylanträge vieler Menschen, die wegen ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität aus ihren Heimatländern geflohen seien, abgelehnt werden würden (queer.de berichtete). Laut Flüchtlingshelfern sei aber die Mehrzahl der Notlagenstricher, die keine andere Möglichkeit hätten, an Geld zu kommen, heterosexuell.

Die Flüchtlinge würden sich für Geld prostituieren, wenn sie aus Hilfsprogrammen herausgefallen seien oder keine Unterkunft hätten. Der RBB berichtete etwa von einem 22-jährigen Pakistaner, der in seinem Flüchtlingsheim in Berlin-Westend Hausverbot habe, weil er dort Ärger mit einem anderen Flüchtling gehabt habe. Er müsse nun zehn Tagen auf einen Behördentermin warten. Es gebe bereits Flüchtlinge, die bei Kunden eingezogen seien, die für freie Kost und Logis Sex als Gegenleistung verlangten.

Polizei hat keine Informationen zu Anstieg

Allerdings liegen der Polizei keine Informationen über einen Anstieg der Prostitution vor: Ein Sprecher erklärte gegenüber der "Berliner Morgenpost", man könne eine Vervielfachung der Zahlen der Straßenstricher wegen der Flüchtlinge, wie von "Moabit hilft" berichtet, nicht bestätigen.

Barbara John, die ehemalige Ausländerbeauftragte des Senats, erklärte im "Inforadio", dass der Flüchtlingsstrich kein neues Phänomen sei. Dies habe es bereits Anfang der Neunzigerjahre gegeben, als viele Bosnien-Flüchtlinge nach Deutschland gekommen seien. Im Rahmen der Zuwanderung vor dem EU-Beitritt Rumäniens seien auch viele junge Männer gezwungen worden, auf den Strich zu gehen. Stricherprojekte wie das Kölner Looks e.V. berichteten außerdem, dass Notlagenstricher seit längerem insbesondere aus Dörfern in Südosteuropa nach Deutschland kämen, um sich und ihre Familie im Heimatland zu unterstützen. (cw)



#1 OrthogonalfrontAnonym
  • 10.04.2017, 15:25h
  • "Allerdings liegen der Polizei keine Informationen über einen Anstieg der Prostitution vor"

    Also wieder mal in die Welt gesetzte Fake News.
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#2 FascismWatchAnonym
#3 OrthogonalfrontAnonym
#4 stromboliProfil
  • 10.04.2017, 17:11hberlin
  • Antwort auf #3 von Orthogonalfront
  • na , ma wieder aus der Villa Kunterbunt entflohen.. widewidewitt

    kicher.. du sitzt in Hannover auf der langen Leitung.
    Sicher gibts einen sichtbaren Anstieg der sich im Tiergarten in den Szeneecken aufhaltenden MÄNNLICHEN Flüchtlingen..
    Und das Polizei dieses "Phänomen nicht offiziell wahrnimmt; man wartet auf einen Aufhänger um agieren zu können. ..
    Das ist wie mit der Abwesenheit der Polizei an den Brennpunkten dieser Stadt..
    Es braucht der kommenden Dramen, um sich und die innere Aufrüstung legitimieren zu können.
    Was die Anwesenheit anbelangt..na ja aufgerüstet wird sie, unser Freund und Helfer., aber sie scheint immer noch teil-blind zu sein.

    Am Samstag nach der Demo vor der Botschaft zum Alex geradelt und die bemerkenswerte Abwesenheit der Polizei auch an den jeweiligen Brennpunkten festgestellt.
    Gleiches gilt für den nolli..
    Wo ja nach deiner Meinung der Migrant auf die Lesbe aus Hannover wartet.
    Ich frage mich schon, ob da ein bewusstes Eskalieren mittels abwesenheit eingeplant ist, statt einem Deeskalieren durch Anwesenheit!

    Man könnte natürlich auch sagen: der aufwand zum schutz der 150-200 demonstrierenden hat ebensoviel polizisten erfordert, die nun den schutz der schwulen an den brennpunkten beeinträchtigen..

    Ein Fake wäre es zu behaupten, die weiblichen Flüchtlinge gehen auch im Tiergarten einer Erwerbstätigkeit nach...
    Zuwenig Lesben im Gebüsch.
    Aber dein mentales Opernglas ist ohnehin immer nur auf den männlichen Täter ausgerichtet...
    Da spricht angeblich das eigene Gesicht dann wahre bände...
    wie wir uns denken können/sollen.
    Aber wem sag ich da was neues...
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#5 LoreleyTVAnonym
  • 10.04.2017, 17:15h
  • ich nehme an,dass dieser Personenkreis schnell und leicht zu Geld kommen will.
    Arbeitskräfte, auch ohne Arbeitserlaubnis werden immer gesucht wie zu z.B. für Garten- oder Putzarbeiten.
    Nur werden diese Tätigkeiten gering bezahlt und sind körperlich anstrengend und machen schmutzig.
    Zu bemitleiden ist der Flüchtlingsstrich für mich nicht, es gibt auch Arbeitslose die für einen Euro die Stunde körperlich schwere Arbeiten im Wohlfahrtsdeutschland ausführen müssen.
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#6 Loreleyer ohne EierAnonym
  • 10.04.2017, 17:26h
  • Antwort auf #5 von LoreleyTV
  • Klar, deine Freunde von den russisch-orthodoxen Nachtwolffaschisten würden da mit dem eisernen Besen durchkehren.

    "Schnell und leicht verdientes Geld" durch Prostitution? Geh zurück in deine Fünfziger Jahre Miefigkeit, oder in dein faschistisches Russland, wo Schwule und Huren traditionell verdroschen und ermordet werden, ohne dass es jemanden juckt..
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#7 ThomAnonym
  • 10.04.2017, 17:46h
  • Genau das haben wir in diversen Hamburger Gay Bars doch schon lange.
    Osteuropäer zu Hauf ...
    Die wollen einen zwar ficken, aber nicht blasen und sich erst recht nicht ficken lassen.
    Also nur für wenige interessant!
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#8 schwarzerkater
  • 10.04.2017, 18:55h
  • Antwort auf #5 von LoreleyTV
  • "ich nehme an,dass dieser Personenkreis schnell und leicht zu Geld kommen will.
    Arbeitskräfte, auch ohne Arbeitserlaubnis werden immer gesucht (...) Nur werden diese Tätigkeiten gering bezahlt und sind körperlich anstrengend und machen schmutzig."
    pfui, pfui, pfui - bestimmte aussagen will eine politische klientel nicht gerne hören, schon gar nicht HIER im forum. ;-) :-D
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#9 g_kreis_adventProfil
  • 10.04.2017, 19:20hBerlin-Prenzlauer Berg
  • Dort ist seit über 100 Jahre ein Treffpunkt. Warum nicht auch junge Flüchtlinge? - Aber das lenkt gut von den Morden an Schwule in Tschetschenien. Darüber verlieren die Medien keinen Buchstaben, kein Wort. Auch nicht auf Anfragen beim Tagesspiegel, Neues Deutschland und die Berliner Zeitung.
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#10 G-Punkt jeden TagAnonym