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Georgia

Homophober Pastor wegen sexuellen Missbrauchs von Jugendlichen verurteilt

Nach der Attacke in Orlando frohlockte Pfarrer Kenneth Adkins, dass Homosexuelle "kriegen, was sie verdienen". Jetzt schickte ihn eine Jury für den Missbrauch von 15-Jährigen hinter Gittern.


Kenneth Adkins muss wahrscheinlich den Rest seines Lebens hinter schwedischen Gardinen verbringen

Tiefer Fall eines Homo-Hassers: Der evangelikale Pfarrer Kenneth Adkins ist am Montag in der Kleinstadt Brunswick im US-Bundesstaat Georgia des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen schuldig gesprochen worden. Die zwölfköpfige Geschworenenjury brauchte für das Urteil nur eine Stunde Beratungszeit. Das Strafmaß soll am 25. April bekannt gegeben werden.

Da der 57-Jährige bereits Vorstrafen wegen Betrugs hat und es in Georgia strikte Mindesthaftstrafen für Wiederholungstäter gibt, wird erwartet, dass Adkins den Rest seines Lebens hinter Gittern verbringen wird. Adkins' Anwalt hat aber bereits angekündigt, gegen das Urteil Berufung einlegen zu wollen.

Im vorliegenden Fall hatte ein junger Mann ausgesagt, dass Adkins ihn und seine damaligen Freundin im Pfarrhaus beim Sex zugeschaut habe – zu diesem Zeitpunkt waren die beiden Jugendlichen 15 Jahre alt, Adkins war 50. Außerdem habe er dem Pfarrer seine Freundin für sexuelle Gefälligkeiten angeboten, die dieser offenbar angenommen hat. In Georgia liegt das Schutzalter bei 16 Jahren.

Nach der Aussage des Zeugen sei er von Adkins nie mit Gewalt zum Sex gezwungen und gut behandelt worden – so habe er nach den sexuellen Shows Geld erhalten. Die Ex-Freundin, die weiterhin eine Anhängerin Adkins' ist, stritt alle Vorwürfe ab. "Sie ist in seinen Fängen", so Staatsanwältin Katie Gropper während des Verfahrens. "Was er diesem Mädchen angetan hat, ist nicht nur ein Verbrechen, es ist auch erbärmlich."

Adkins: Schwule verdienen Tod in Orlando-Massaker

Adkins, ein ehemaliger Drogenabhängiger und Kleinkrimineller, der angab, Jesus gefunden zu haben, hatte wiederholt mit seinen homophoben Äußerungen für Aufregung und Empörung gesorgt. Insbesondere Twitter-Nachrichten nach dem Massaker von Orlando, als im LGBTI-Nachtclub Pulse 49 Menschen von einem Attentäter erschossen worden waren, sorgten für Empörung. Damals forderte er etwa Homosexuelle auf, sich nicht so sehr über das Massaker aufzuregen: "Liebe Gays, setzt euch doch mal hin. Ich weiß, Ihr wollt alle besondere Aufmerksamkeit. Ihr seid aber alle Sünder, die Jesus brauchen." In einem weiteren Tweet schrieb er: "Ich musste so viel durchmachen mit diesen Homosexuellen in Jacksonville. Keiner von ihnen ist ein Opfer. Meiner Meinung nach kriegen sie, was sie verdienen."

Der Verteidiger von Adkins behauptete während des Verfahrens, der Hauptbelastungszeuge wolle sich an seinem Mandanten wegen dessen homofeindlicher Ansichten rächen. So verwies er darauf, dass der Zeuge inzwischen einen Mann geheiratet habe und offenbar über die Tiraden von Adkins erbost gewesen sei.

Die Staatsanwaltschaft verwies dagegen auf weitere Beweise, nach denen Adkins sexuell am Zeugen interessiert gewesen sei, auch als dieser bereits älter war. So legte sie im Verfahren SMS-Nachrichten vor, in denen der Pfarrer dem jungen Mann, der zu dieser Zeit als Soldat in Deutschland stationiert war, gebeten habe, Bilder von seinem Penis zu senden. (dk)



#1 schwarzerkater
  • 12.04.2017, 13:06h
  • "...der Pfarrer dem jungen Mann (...) gebeten habe, Bilder von seinem Penis zu senden. "
    daran sieht man doch, dass adkins mindestens 105% hetero ist, schließlich hat er sich nur nach der gesundheit seines gemeindemitglieds erkundigt.
    gerade selbsternannte evangelikale pastoren kümmern sich intensiv um alles. ;-) :-D
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#2 KakangelionAnonym
  • 12.04.2017, 13:36h
  • "Adkins, ein ehemaliger Drogenabhängiger und Kleinkrimineller, der angab, Jesus gefunden zu haben",... "Ich musste so viel durchmachen mit diesen Homosexuellen in Jacksonville. Keiner von ihnen ist ein Opfer. Meiner Meinung nach kriegen sie, was sie verdienen."

    Solche Arschlöcher sind die Schlimmsten. "Wiedergeboren" "zu Jesus gefunden"... und das gibt ihnen das Recht über andere zu urteilen, obwohl man selber nicht sauber war?!?
    "Evangelikal" - so ein Etikettenschwindel. "Ev-angelion" heisst "frohe Botschaft", was sie aber Predigen ist ein "kak-angelion" - eine SCHLECHTE Botschaft, eine HASSbotschaft.
    Danach sollten sie auch benannt werden:
    Kakangelisten!

    *ROT*
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#3 BuntUndSchönAnonym
  • 12.04.2017, 13:39h
  • Was für Abartigkeiten es doch gibt!

    Eines ist jedenfalls sicher: dieser Trottel von Pastor(?) bekommt was er tatsächlich verdient. Und dass er möglicherweise lebenslänglich erhält, stört mich ganz und gar nicht!
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#4 Danny387Profil
  • 12.04.2017, 13:43hMannheim
  • Mal wieder derart typisch! Aber ein Glück, dass in diesem Fall wenigstens die Justiz funktioniert.
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#5 Homonklin44Profil
  • 12.04.2017, 13:49hTauroa Point
  • ""Außerdem habe er dem Pfarrer seine Freundin für sexuelle Gefälligkeiten angeboten, die dieser offenbar angenommen hat.""

    Der Kläger dem Angeklagten?
    Da scheint keiner von Beiden ein sonderlich manierlicher Charakter zu sein.

    Die mit Ultrahomophobie glänzenden paraschwulen Knilche. Keine Fantasiegruppe. Wäre er katholisch geworden, wäre er nicht aufgefallen in einem großen Meer ähnlicher Dirty birdies.

    Auf Twitter bezeichnet der sich als Bischof. Und gibt an, einer der angesehensten farbigen Konservativen zu sein.

    Auch interessant:

    ""The charge of influencing a witness arose from a telephone call Adkins made from the Glynn County jail.

    The phone call was taped and in it Adkins is heard telling a friend of his accuser that someone needed to contact him and handle it.

    The indictment says that Adkins threatened to reveal secrets about the friends family if he did not contact Adkins accuser.""

    Quelle :

    jacksonville.com/news/2016-11-21/former-preacher-kenneth-adk
    ins-indicted-8-counts-child-molestation


    Das Image des rechtschaffenen Pastor. Mit Klopapier kann man sich wenigstens den Hintern abwischen.
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#6 AlexAnonym
  • 12.04.2017, 14:45h
  • Wie immer bei solchen homophoben Hetzern:
    Die wollen nur von sich selbst und ihren Verbrechen ablenken...
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#7 VerdienstAnonym
  • 12.04.2017, 15:19h
  • *******************************
    Nach der Attacke in Orlando frohlockte Pfarrer Kenneth Adkins, dass Homosexuelle "kriegen, was sie verdienen". Jetzt schickte ihn eine Jury für den Missbrauch von 15-Jährigen hinter Gittern.
    ********************************

    Dann würde ich mal sagen:
    Er bekommt, was er verdient.....
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#8 FredinbkkProfil
  • 12.04.2017, 15:28hBangkok
  • Wäre er katholisch geworden, wäre er nicht ....

    ja er waere als RKK Sekten Kleriker ,dem Zugriff durch die "Staatsmacht " endzogen worden...

    und vielleicht mit ein wenig Pech, vor einem sogenannten"Kirchengericht" gelandet ...

    wo ihm VIEL Verstaendniss erwartet haette....

    und letztlich alles unter die "Decke" gekehrt wird....

    Falsche Sekte-Pech gehabt....
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#9 Patroklos
#10 Pascal GoskerAnonym
  • 12.04.2017, 21:43h
  • Wer sich nach einem Attentat über die Toten freut und sagt, dass sie es verdient hätten, ist kein Mensch, sondern ein fanatischer Zombie.

    Ich hoffe, dass dieser scheinheilige, bigotte Hetzer nie mehr aus dem Knast rauskommt.
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