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Südamerika

Falklandinseln öffnen die Ehe

Ein weiteres britisches Überseegebiet hat Schwule und Lesben im Ehe-Recht gleichgestellt.


Auch die Bewohner der abgelegenen Falklandinseln dürfen gleichgeschlechtlich heiraten (Bild: David Stanley / flickr)

Die Falklandinseln haben nach einem Bericht der britischen LGBTI-Nachrichtenseite "Pink News" die Ehe für Schwule und Lesben geöffnet. Das Parlament der nur rund 3.000 Einwohner fassenden Inselgruppe vor der Küste Südamerikas hat demnach bereits am 30. März mit sieben Stimmen gegen eine die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben im Ehe-Recht abgenickt.

Gleichzeitig wurde auch beschlossen, für sowohl hetero- als auch homosexuelle Paare das zusätzliche Rechtsinstitut eingetragener Partnerschaften einzuführen. Die Gleichstellung erfolgte nach einer Befragung der Bevölkerung, die diesen Schritt mit überwältigender Mehrheit befürwortete: Demnach sprachen sich 90 Prozent für die Ehe-Öffnung und 94 Prozent für Lebenspartnerschaften aus. 87 Prozent waren außerdem dafür, dass es Homo-Paaren erlaubt sein soll, auch in Kirchen zu heiraten.

Die Falklandinseln sind ein britisches Überseegebiet, das – insbesondere wegen Erdölvorkommen – auch von Argentinien beansprucht wird. Das südamerikanische Land hatte 1982 vergeblich versucht, die Islas Malvinas, wie das Gebiet auf Spanisch genannt wird, militärisch zu erobern.

Homosexuelle Handlungen wurden auf den Falklandinseln erst 1989 legalisiert, über drei Jahrzehnte nach der Legalisierung in England und Wales; eine unterschiedliche Behandlung beim Schutzalter blieb noch bis 2005 in Kraft. Die Ehe-Öffnung, die auch ein gemeinschaftliches Adoptionsrecht mit sich bringt, tritt nach Zustimmung der britischen Königin in Kraft.

Das britische Parlament hatte bereits 2014 die Ehe für Schwule und Lesben geöffnet. Das Gesetz gilt weder für Nordirland noch für autonome Kronbesitzungen und Überseegebiete, die über eine weitgehende Selbstverwaltung verfügen; London übernimmt lediglich die Außen- und Verteidigungspolitik. Mehrere Territorien haben aber inzwischen ebenfalls die Ehe für alle beschlossen. Dabei handelt es sich um die der Krone unterstellten Kanalinseln Jersey und Guernsey, die in der Irischen See gelegene Isle of Man sowie Gibraltar, das sich an der Südspitze Spanien befindet. (dk)



#1 FredinbkkProfil
  • 12.04.2017, 15:59hBangkok
  • schoen das zu hoeren ...

    denke aber ,dass da unten ,die Zahl der

    LGBT-Humbold-Pinguine wesendlich hoeher ist als die Zahl der

    LGBT Insulaner....
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#2 AlexAnonym
  • 12.04.2017, 16:21h
  • Herzlichen Glückwunsch.

    Aber auch ein weiteres Armutszeugnis für Deutschland, das von Union und SPD weiterhin im Klammergriff ewiggestriger Fanatiker festgehalten wird...
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#3 BuntUndSchönAnonym
#4 Paulus47Anonym
  • 12.04.2017, 20:12h
  • Sehr erfreulich das nach England, Wales, Schottland, Guernsey, Gibraltar, Akrotiri and Dhekelia (auf der Insel Zypern), Isle of Man, Pitcairninsel, Britischen Indischen Überseegebiet sowie im Britischen Antarktischen Überseegebiet gleichgeschlechtliche Ehen ermöglicht wurden.

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    Es fehlen vor allem noch diesbezüglich Irland und die Kanalinsel Jersey, wo nur ein Lebenspartnerschaftsinstitut bisher ermöglicht wurde. Ebenso fehlen "noch" die britischen Jungferninseln, Anguilla, Bermuda, Monserat, Turks- und Caicosinseln sowie die Caymaninseln in der Karibik.
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#5 lucdfProfil
  • 12.04.2017, 20:30hköln
  • Naja, egal wie viele Einwohner die Insel hat, bleibt eine gute Nachricht eine gute Nachricht. ;-)
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#6 Paulus47Anonym
#7 Patroklos
#8 Pascal GoskerAnonym
  • 12.04.2017, 21:49h
  • Es wird immer peinlicher für Deutschland...

    Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Bzw. der Wähler...
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#9 stephan
  • 13.04.2017, 10:20h
  • Und damit ist nun Deutschland in dieser Menschenrechtsfrage auch hinter die Falklandinseln zurückgefallen! Herzlichen Glückwunsch Frau Merkel! ... Kleine Frage noch: Wie lange wollen Sie diese Menschenrechtsverletzung und Diskriminierung denn noch treiben, um ein paar braune Rechtsausleger in ihrer Christlich-Dummen-Union bei der Stange zu halten? Denn darum geht es ja wohl: Nach Atomausstieg, Wehrdienstaussetzung u.a. sollen sich ein paar Ewig-Braune weiterhin in ihrer Partei wohlfühlen können und wenigsten auf Schwule und Lesben spucken dürfen! ... Ich finde Sie einfach zum Kotzen, Frau Merkel!
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#10 Patroklos