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Dresswatch oder Chronograph?

Die Armbanduhr: Traditionen, Stil und Trends

Welcher Uhrentyp aus der großen Auswahl verschiedener Modelle am besten passt, hängt von Anlass und Persönlichkeit ab.


Klassische Armbanduhren sind zeitlose Schmuckstücke, die nicht aus der Mode kommen (Bild: Max Grabert / flickr)
  • 13. April 2017, 10:37h, noch kein Kommentar

Wer eine Armbanduhr trägt, möchte nicht nur die Zeit ablesen, sondern persönlichen Stil unterstreichen. Bei Männern, selbst bei Schwulen, gilt die Uhr sogar als der einzig legitime Schmuck neben dem Ehering.

Die Bandbreite an Uhrentypen und Technik ist groß und reicht von eleganten Dresswatches bis zu sportlichen Fliegeruhren und von der einfachen Quarzuhr bis zum aufwändigen Automatik-Chronometer. Dies wirft die Frage auf, welche Uhr für welchen Träger und für welche Anlässe geeignet ist.

Größe und Abmessungen in Abhängigkeit des Handgelenks

Eine der wichtigsten Grundregeln ist die Abstimmung der Uhr auf das Handgelenk. Eine Armbanduhr sollte nicht über- oder unterdimensioniert wirken und hinsichtlich Umfang und Abmessungen dem Handgelenk angemessen sein. Für kräftigere Handgelenke empfehlen sich größer dimensionierte Uhren.

Die Größenwirkung einer Uhr hängt von vielen Aspekten ab, von denen der reine Durchmesser nur einer ist. So können auch die Breite des Armbandes oder die Breite der Lünette die Wirkung stark beeinflussen. Eine Dresswatch mit 40 Millimetern Durchmesser wirkt in der Regel deutlich größer als eine Taucheruhr gleichen Durchmessers. Die richtige Größe kann daher nur durch ein Anlegen der gewünschten Uhr gefunden werden.

Uhrentypen im Kontext der Träger

Welcher Uhrentyp aus der großen Auswahl verschiedener Modelle gewählt wird, hängt von Anlass und Persönlichkeit ab. Zu Freizeitkleidung oder Smart-Casual-Outfits passen sportlichere Uhren, etwa Taucheruhren, Fliegeruhren oder Chronographen. Zu formelleren Anlässen sind Dresswatches die richtige Wahl. Solche Uhren zeichnen sich durch geringere Abmessungen und insbesondere flachere Gehäuse aus. Dadurch passen sie problemlos unter die Hemdmanschette oder den Sakko-Ärmel.


Dresswatches passen problemlos unter den Sakko-Ärmel (Bild: Guy Sie / flickr)

Traditionellerweise werden Uhren links getragen. Dies rührt daher, dass die linke Hand bei Rechtshändern die nicht-dominante Hand ist. Aus dem gleichen Grund tragen jedoch viele Linkshänder die Uhr gerne rechts. Dies ist eine Frage des Komforts und der Gewohnheit und gilt nicht als Fauxpas.

Armbänder und Kombinationen

Was die Wahl des Armbandes betrifft, so ist diese ähnlich wie der Uhrentyp selbst vom restlichen Kontext abhängig zu machen. Bei Dresswatches sind im Allgemeinen schmale Lederarmbänder verbreitet. Aber auch feingliedrige Edelstahlarmbänder können stilvoll und zurückhaltend wirken. Gleichfalls können rustikale Lederarmbänder auch einen sportlichen Uhrencharakter unterstreichen. Die Farbe des Leders sollte auf Gürtel und Schuhe abgestimmt werden.

Massive und schwere Edelstahlarmbänder oder Kautschukbänder kommen meistens bei Sportuhren zum Einsatz. Grundsätzlich sollten Uhrenarmbänder so eingestellt werden, dass zwischen der Rückseite des Gehäuses und dem Handgelenk etwa ein Fingerbreit Platz bleibt. Somit sitzt die Uhr fest aber noch hinreichend komfortabel.

Wieviel eine Uhr kosten darf, hängt im Wesentlichen vom verbauten Werk und den verwendeten Materialien ab. Während etwa die Werke automatischer Chronographen schon in der Grundvariante hohe Einkaufspreise haben, lassen sich die meisten Quarzuhren günstiger herstellen. Ein Vergleich der technischen Daten kann hier bei der Einschätzung helfen.

Die Armbanduhr im Jahr 2017

Klassische Armbanduhren sind zeitlose Schmuckstücke, die bei Einhaltung bewährter stilistischer Richtlinien nicht aus der Mode kommen. Doch gibt es gewisse Trends in der Uhrenwelt, die aktuelle Produktsortimente bestimmen. Seit einigen Jahren zeigt sich ein wiedererstarktes Interesse an mechanischen Armbanduhren, insbesondere Automatikuhren. Von der Dresswatch bis zur Taucheruhr finden sich die sich selbst aufziehenden Uhrwerke auch schon in bezahlbaren Preisregionen in ansprechender Qualität.

2017 zeigt sich eine Fortsetzung der Retro-Trends des vergangenen Jahres. Insbesondere minimalistischere Designs werden geschätzt, so etwa Uhren im Bauhaus-Stil. Ein gegenläufiger Trend weist zur gleichen Zeit in Richtung von Funktionsvielfalt und Avantgarde. Allgemein werden jedoch eher kleinere bis mittelgroße Gehäuse bevorzugt.

Dies gilt auch für Smartwatches, die in zunehmend klassischen, stilvollen Designs hergestellt werden und sich oftmals auf den ersten Blick kaum von einer traditionellen Armbanduhr unterscheiden lassen. (cw)