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Schwandorf

Schwule Flüchtlinge erstatten Anzeige

Die 20 und 26 Jahre alten Männer wurden nach eigenen Angaben von einem Mitbewohner ihrer Notunterkunft mit dem Tod bedroht.


Schutz durch die Polizei: Beamte der Inspektion Schwandorf stellten den Tatverdächtigen umgehend zur Rede (Bild: Polizeipräsidium Trier)

Bei der Polizeiinspektion Schwandorf erstatteten am Mittwochnachmittag zwei 20 und 26 Jahre alte Flüchtlinge aus dem Nahen Osten Anzeige gegen einen Mitbewohner ihrer Notunterkunft.

Der Landsmann, ein 28 Jahre alter Familienvater, habe sie aufgrund ihrer sexuellen Orientierung beleidigt und mit dem Tode bedroht, da sie gegen Regeln des Islam verstoßen würden, erklärte das Paar gegenüber der Polizei. Auch habe er sein Glied vor ihnen entblößt.

Die Polizeiinspektion Schwandorf ermittelt nun wegen Beleidigung auf sexueller Grundlage, exhibitionistischer Handlungen und Bedrohung. Laut Polizeibericht führten Beamte mit dem Tatverdächtigen bereits ein eindringliches Gespräch und forderten ihn dabei auf, ein solches Verhalten zu unterlassen. Der Mann selbst bestritt die Vorwürfe. (cw)



#1 OrthogonalfrontAnonym
  • 14.04.2017, 13:10h
  • "Auch habe er sein Glied vor ihnen entblößt."

    Schon klar! Aber Hauptsache er selbst kommt sich wie der Turbo-Moslem vor. Da kann man sich echt nur an den Kopf greifen!

    PS: Ich dachte "Glied" sagt man bestenfalls noch im Kindergarten. Was ist falsch an "Penis"? Darf man das sagen, ohne dass alle rot werden und zu kichern anfangen? Ist ja super lächerlich!
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#2 BuntUndSchönAnonym
  • 14.04.2017, 13:10h
  • Dann hoffen wir mal, dass etwas Weisheit in ihn eingedrungen ist nach diesem sogenannten eindringlichen Gespräch.

    Es gibt auch bessere Formulierungen für solch ein Gespräch.
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#3 MahmoudProfil
  • 14.04.2017, 14:17hDuisburg
  • Antwort auf #1 von Orthogonalfront
  • Das Wort 'Glied' stammt aus dem Mittelhochdeutschen und ist das deutsche Wort für das gemeinte Körperteil.

    'Penis' stammt aus dem Lateinischen. Erst ab dem 19. Jahrhundert wurde es in die medizinische Sprache übernommen.

    So wie das latein-griechische Hybridwort "Homosexualität" (statt: gleichgeschlechtlich) einen besondernen Bildungsanspruch untermauern soll, so ist es auch mit dem lateinischen 'Penis', der schlichtweg gebildeter klingen soll als das schöne 'Glied'.

    Und wem das 'Glied' zu langweilig ist, findet hier eine Vielzahl sinnverwandter Worte:

    de.wiktionary.org/wiki/Glied

    Eindringliche Grüsse,
    Mahmoud.
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#4 SebiAnonym
  • 14.04.2017, 14:21h
  • Richtig so!

    Die Flüchtlingsheime sind de facto rechtsfreie Räume, wo homo- und trans-phobe Gewalt, Mobbing, Drohungen, etc. an der Tagesordnung sind.

    Und als Konsequenz müssen nie die Täter die Einrichtung verlassen, sondern immer nur die Opfer. Das ist natürlich das völlig falsche Signal, denn es zeigt den Tätern, dass ihr Verhalten absolut okay ist und dass die LGBTI diejenigen sind, die gehen müssen. Dann weiß man schon, was in Zukunft von diesen Tätern zu erwarten ist...

    Das ist eine tickende Zeitbombe...

    Und Politik, Justiz und Behörden schauen weg...
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#5 FredinbkkProfil
#6 FinnAnonym
  • 14.04.2017, 15:28h
  • >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
    Der Landsmann, ein 28 Jahre alter Familienvater, habe sie aufgrund ihrer sexuellen Orientierung beleidigt und mit dem Tode bedroht, da sie gegen Regeln des Islam verstoßen würden
    <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Solche Leute sollten sofort ausgewiesen werden.

    Denn sie zeigen, dass sie nicht fähig sind, sich zu integrieren und die grundsätzlichsten Regeln der Demokratie und des Zusammenlebens in unserer Kultur zu achten.

    Wenn solche Leute hier bleiben, werden die noch für viel Ärger sorgen und früher oder später nicht nur andere Migranten, sondern uns alle bedrohen. Und irgendwann kann man die nicht mehr ausweisen, deshalb sollte das so schnell wie möglich geschehen.
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#7 OrthogonalfrontAnonym
  • 14.04.2017, 15:44h
  • Antwort auf #3 von Mahmoud
  • Nööö! Glied ist einfach kindisch und mehrdeutig. Der Körper hat viele Glieder. Nur Penis ist eindeutig für das männliche Geschlechtsteil. Der absolut einzige Grund, warum manche immer noch das bewusst mehrdeutige Wort Glied dafür verwenden ist, dass ihnen eine eindeutige Benennung mit dem Wort Penis zu peinlich ist. So isses und nicht anders!
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#8 JadugharProfil
  • 14.04.2017, 17:09hHamburg
  • Antwort auf #7 von Orthogonalfront
  • Alle Sprachen in dieser Welt besitzen bis auf die Programmiersprachen (reguläre Sprachen) mehrdeutige Wörter. Ebenso auch das Latein und das Altgriechische, weil natürliche gesprochene Sprachen nichtregulär sind. Manche Kunstsprachen wie Esperanto und Volapük kommen einer regulären Sprache sehr nah.
    Extrem ist es in der chinesischen Sprache.
    Da hat jedes homophone Wort mit derselben Betonung gleich mehr als zehn Bedeutungen. Man kann sogar einen Satz bilden aus etwa fünf gleichlautenden und gleichbetonten Wörtern! Z.B.: "Ma ma ma ma ma!" Nimmt man die Betonung hinzu, dann hat man noch mehr Möglichkeiten wie etwa Ma(1) ma(4) ma(4) ma(3) ma(5)? =Beschimpft die Mutter das Pferd? Die Nummern geben die Betonungsart an. Durch die Betonung ist das Wort jedoch nicht mehr homophon. Aufgrund dieser Eigenschaft benutzen die Chinesen nicht die lateinischen Buchstaben, da man dann nicht mehr die Bedeutung wegen gleicher Schreibweise herauslesen kann, wie es der Satz "ma ma ma ma ma" zeigt. In der chinesischen Schrift werden jedoch gleichlautende Wörter unterschiedlich geschrieben, so daß man den Sinn beim Lesen sofort erfassen kann. In der deutschen Sprache hält sich das gegenüber Chinesisch noch sehr in Grenzen wie beispielsweise die Mutter oder die (Schrauben)mutter, Glied usw.. Mehrdeutige Wörter werden in Deutschland gern zur Formulierung von Witzen verwendet, weil man somit ganze Aussagen mehrdeutig formulieren kann. Die Chinesen tun es nicht, weil es bei ihnen eine allgemeine Erscheinung ist, und man viel wegen der homophonen (gleichlautenden) Wörter aus den Kontext heraus verstehen muß. Das Benutzen von allgemein verständlichen Fremdwörtern fördert die Verständlichkeit, weil man dann nicht mehr so auf den Kontext achten muß.
    In dem von queer verfaßten Artikel ist jedoch der Kontext klar, so daß auch das Wort "Glied" legitim ist und somit für einen ausdrucksstarken Text sorgt.
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#9 OrthogonalfrontAnonym
#10 RhetorikerinAnonym
  • 14.04.2017, 18:04h
  • Antwort auf #9 von Orthogonalfront
  • ""Glied" zu sagen wenn man "Penis" meint ist Babysprache! Punkt!"
    Jawoll, Kollegin!
    Und wer wie ein Erwachsener klingen will, der macht Ausrufezeichen und schreit "Punkt!" Damit beweist er, dass er ganz allein Recht hat und dass die anderen alle doof sind. Solche Beweise gedanklicher Tiefe und differenzierter Ausdrucksstärke imponieren den anderen Erwachsenen sehr.
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