Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?28657

Pankow

Berlin: Staatsschutz ermittelt nach möglichem schwulenfeindlichen Angriff

Eine Gruppe Jugendlicher griff in der Nacht zum Samstag drei junge Männer im S-Bahnhof Blankenburg an.


Die Berliner Polizei weist in ihren Presseberichten regelmäßig auf mögliche homo- oder transphobe Motivationen einer Straftat hin (Bild: Sebastian Rittau / flickr)

In der Nacht zum Samstag könnte es in Berlin erneut zu einer homofeindlich motivierten Gewalttat gekommen sein. Zwei 21 und 22 Jahre alte Männer zeigten am Samstagabend laut Polizeibericht einen Übergriff an, der sich zunächst in einer S-Bahn im Bahnhof Blankenburg abgespielt haben soll.

Dort befanden sich die beiden Männer zusammen mit einem weiteren 27-jährigen Freund nach einem Diskothekenbesuch. Bereits in dem Zug seien sie ihren Angaben zufolge von einer Gruppe Jugendlicher angegriffen worden. Ein Fahrgast, der eingegriffen habe, soll ebenfalls angegangen worden sein.

Am Bahnhof angekommen, verließen die Angegriffenen und auch die angreifende Gruppe den Waggon. Auf dem Bahnsteig setzen sich die körperlichen Übergriffe in Form von Schlägen und Tritten fort. Dem 21-Jährigen wurde dabei ein Brustbeutel vom Hals gerissen, so die Polizei. Anschließend flüchteten die Täter.

Die drei jungen Männer erlitten leichte Verletzungen, die jedoch zunächst nicht medizinisch versorgt werden mussten. Inwiefern die Tat mit der sexuellen Orientierung der Angegriffenen zu tun hat, einer der Männer ist laut Polizei schwul und ein weiterer war geschminkt, ist Gegenstand der Ermittlungen, die der Polizeiliche Staatsschutz übernommen hat. (pm/cw)



#1 Sven100Anonym
#2 schwarzerkater
  • 17.04.2017, 05:19h
  • "... einer der Männer ist laut Polizei schwul und ein weiterer war geschminkt, ..."
    na, wenn die so provozieren, selbst schuld - oder wie hat man das zu verstehen?
  • Antworten » | Direktlink »
#3 JanJanAnonym
  • 17.04.2017, 13:37h
  • Antwort auf #2 von schwarzerkater
  • Nach heutiger Täterschutz-Theorie ist dieser Gedanke nicht so abwegig. Vor kurzem hat ein Mann einen anderen Mann gegen den Kopf getreten. Daraufhin kam es beim Opfer zu einer Hirnblutung. Allen Ernstes wollte man mildernde Umstände in Erwägung ziehen, weil bei dem Opfer die medizinische Situation vorlag, dass seine Adern/Aterien/Venen sehr dünn waren und eventuell früher oder später auch durch Unfälle es zu solch einer Blutung gekommen wäre.

    Fazit: Verständnis für den Täter. Tritte gegen den Kopf gelten als normal. Opfer hat halt Pech gehabt....
  • Antworten » | Direktlink »
#4 FredinbkkProfil
  • 17.04.2017, 15:18hBangkok
  • der STAATSSCHUTZ ermittelt,

    na wenn das nicht auf einen "bestimmten" Taeterkreis hinweist,

    heiss ich Hanes....
  • Antworten » | Direktlink »
#5 andreAnonym
#6 userer
#7 userer
#8 RobinAnonym
  • 19.04.2017, 16:02h
  • Ich hoffe, dass die Täter schnell geschnappt werden und die volle Härte des Rechtsstaats zu spüren bekommen.

    Wenn nicht endlich mal hart gegen homophobe und transphobe Gewalt vorgegangen wird, wird das Problem immer größer werden und irgendwann unbeherrschbar sein.
  • Antworten » | Direktlink »