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Sitcom-Revival

Neue "Will & Grace"-Staffel soll auch Trans-Themen behandeln

Die neuen Folgen von "Will & Grace" werden nach Angaben von Grace-Darstellerin Debra Messing aktuelle Themen aufgreifen.


Megan Mullally (Karen), Eric McCormack (Will), Debra Messing (Grace) und Sean Hayes (Jack) in einem alten Promobild für "Will and Grace" (Bild: NBC)

Schauspielerin Debra Messing hat diese Woche in der "Huffington Post" angekündigt, dass die geplante neue Staffel von "Will and Grace" bei der Themenauswahl mit der Zeit gehen werde und dieses Mal auch Trans- und queere Themen behandeln werde. Die letzte TV-Folge der Serie war 2006 gedreht worden.

"Wir leben in einer völlig neuen Welt, in der Schwul- und Lesbischsein nicht mehr versteckt wird, wie es noch der Fall war, als wir vor rund 20 Jahren angefangen haben", sagte die 48-jährige Grace-Darstellerin. "Ich denke, es gibt eine Möglichkeit, dieses mal auch die anderen Initialen von LGBTQ zu behandeln." Sie betrachte es als großartige Chance, dass "ein noch größeres Segment von unterrepräsentierten Menschen in der Hauptsendezeit" gezeigt werden könne.

Auch Trump-Regierung soll Thema sein

Die neuen Folgen würden auch auf die Trump-Regierung eingehen. "Will & Grace war ja immer schon politisch", so Messing. "Die Sendung hat immer behandelt, was in unserer Kultur und unserem Land los war. Sie wird auch dieses Mal in Echtzeit zeigen, was gerade passiert." Bereits im September waren die vier Hauptdarsteller der Sitcom in einer Kurzfolge für Youtube zu sehen, in der es um die Präsidentschaftswahl ging (queer.de berichtete).

In den acht Staffeln von "Will & Grace", die zwischen 1998 und 2006 erfolgreich im großen Network NBC ausgestrahlt wurden, kamen Themen wie queere Lebensweisen oder Transsexualität praktisch kaum vor – und wenn doch, wurde beispielsweise die Geschlechtsidentität von Transpersonen nicht sonderlich ernst genommen. So war eine transsexuelle Stripperin eine zentrale Figur in Folge 41 aus dem Jahr 2000 (Titel: "Sex mit den Heuschrecken"). Der schwule Jack macht sich in dieser Folge Sorgen, weil er bei einem Junggesellenabschied von einer Stripperin sexuell erregt wird. Später berichtet sie jedoch, dass sie als Mann geboren worden sei – das führte zu Erleichterung bei Jack, da er sich nicht von einer "echten" Frau angezogen gefühlt habe.

NBC hatte im Januar angekündigt, für die TV-Saison 2017/18 zehn neue Folgen der Erfolgsserie zu bestellen (queer.de berichtete). Im April erhöhte der Sender seine Order auf zwölf Folgen (queer.de berichtete). Bislang sind 194 jeweils 22-minütige Episoden gedreht worden. (dk)



#1 tti3_alliance
  • 20.04.2017, 19:11h
  • Das 5 Transgender Filmfestival (TFF) was aktuell in Kiel gestartet ist ist klein, aber international angesehen.
    Dort werden seit Jahren Filme gezeigt die sonst in Deutschland nicht oder nur in sehr geringem Umfang zu sehen sind.

    Das daran anschließende 12th Trans Lations - Transgender Filmfestival in Seattle, ist mit 73 Filmen das umfangreichste Festival der Welt.

    transallianceproject.wordpress.com/2017/03/09/5-transgender-
    film-festival/


    Das die Medienindustrie sich den tti Bereichen, sowie nicht-binären Menschen / Personen, mit der integration annimmt, ist überaus positiv.

    In Deutschland wäre ein SItz in den zahlreichen Medienräten der öffentlich-rechtlichen Sendern, auch ein Anfang.
    Denn dann würden auch Filme im Fernsehen zu sein, einschließlich Aufklärungsfilme der Vereinten Nationen.
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#2 la_passanteAnonym