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Neue Zahlen des Amts für Statistik

In Schöneberg sind 1,5 Prozent der Bevölkerung verpartnert

Jeder dritte Berliner ist verheiratet, aber nur jeder 200. lebt in einer eingetragenen Partnerschaft. Die Zahlen steigen jedoch langsam.


In der Berliner Innenstadt leben prozentual deutlich mehr verpartnerte Paare als in den Außenbezirken

In Berlin lebten im vergangenen Jahr rund 17.000 Menschen in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft. Dies vermeldete die Nachrichtenagentur dpa am Wochenende unter Berufung auf das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg.

Im Vergleich zum Vorjahr handelt es sich um eine Zunahme von rund zehn Prozent. Im Vergleich zur heterosexuellen Ehe sind die Verpartnerungs-Zahlen allerdings noch immer sehr gering: Während in ganz Berlin etwa 0,5 Prozent der Menschen eine eingetragene Lebenpartnerschaft geschlossen haben, sind 35 Prozent verheiratet.

Nur wenige Verpartnerungen in Hellersdorf, Marzahn und Reinickendorf

Prozentual die meisten Verpartnerungen meldete das Amt für Statistik im Stadtteil Schöneberg, zu dem auch der Szenekiez am Nollendorfplatz gehört. Hier leben etwa 1,5 Prozent der Bevölkerung in einer eingetragenen Partnerschaft. Auf Platz zwei folgt Mitte mit einem Prozent. Den dritten Platz teilen sich Friedrichshain und Wilmersdorf mit jeweils 0,8 Prozent. Anteilig am wenigsten verpartnerte Paare leben in den Außenbezirken Hellersdorf, Marzahn und Reinickendorf mit jeweils nur rund 0,2 Prozent.

Das Lebenspartnerschaftsgesetz wurde 2001 von der damaligen rot-grünen Bundesregierung gegen den Widerstand von Union und FDP beschlossen. Das Amt für Statistik veröffentlicht die Zahl der eingegangenen Partnerschaften seit dem Jahr 2004. Damals waren in der deutschen Hauptstadt nur knapp über 3.000 Menschen verpartnert. (cw)



#1 Julian SAnonym
  • 23.04.2017, 13:05h
  • Wundert mich überhaupt nicht.

    Mein Freund und ich werden auch keine Ehe 2. Klasse eingehen, sondern wir warten, bis die richtige Ehe geöffnet ist.
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#2 Laurent
#3 JustusAnonym
  • 23.04.2017, 16:01h
  • Antwort auf #2 von Laurent
  • Man kann sich ja auch anders absichern. Aber ich kenne auch viele Leute, die ganz bewusst auf diese Art der Absicherung durch ein diskriminierendes Rechtsinstitut verzichten und die alleine schon aus Prinzip auf die Eheöffnung warten.
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#4 Patroklos
#5 Laurent
  • 23.04.2017, 16:24h
  • Antwort auf #3 von Justus
  • Für Teilbereiche trifft das sicherlich zu.

    Bei Steuer oder Rente/Pension, für uns bzw. mich das Wichtigste überhaupt, ist aber schon Schluss.

    Ich weiß ja nicht, wie alt zu bist.
    Wir hatten das gemacht, nachdem die Vorteile die Nachteile überwogen.
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#6 Laurent
#7 Patroklos
  • 23.04.2017, 17:04h
  • Antwort auf #6 von Laurent
  • Ich bin nicht gehässig, aber ich finde es eine große Unverschämtheit, die Eingetragene Partnerschaft als Ehe 2. Klasse zu diffamieren! Sollte die Union eines Tages mit der AfD eine Koalition eingehen, dann ist das eine Gefahr für den Bestand der ELP, denn dann würde sie nämlich abgeschafft und das muß verhindert werden.

    Für mich gibt es weder eine Ehe noch Menschen zweiter Klasse. Solche Begriffe waren damals bei den Nazis und sind heute bei den Neofaschisten gern verwendete Begriffe für Menschen, die nicht ihre Ideologie teilten.
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#8 TheDad
  • 23.04.2017, 23:50h
  • Antwort auf #2 von Laurent
  • ""Wenn ihr euch gegenseitig absichern wollt, ist es zunächst mal unerheblich, ob das Ehe oder ELP heißt.""..

    Das stimmt..
    Dazu kann man dann auch zu einem Notar gehen und einen Vertrag abschließen der dann auch Teil des Testamentes ist..

    Dennoch macht es einen Unterschied ob man gleichberechtigt zu anderen Bürgern zum gleichem Rechtsinstitut im Staat Zugang hat, oder man mit einem Surrogat abgespeist wird das nachweislich mit weniger Rechten, aber den gleichen Pflichten ausgestattet ist..

    Das muß man hier aber nun wirklich nicht mehr i aller epischer breite diskutieren, denn das steht in diversen Threads nachlesbar, an denen auch Du schon beteiligt warst..
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#9 TheDad
  • 23.04.2017, 23:56h
  • Antwort auf #4 von Patroklos
  • ""Dann hoffe ich, daß Ihr bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag darauf warten müßt!""..

    Kuck an..
    Persönliche Ressentiments werden dann mit der Negation der eigenen Entrechtung ausgefochten..

    Kommt mir bekannt vor..
    Da gibt es eine Spitzenkandidatin die "argumentiert" mit ihrer "Politik" genau nach dem gleichem Muster, nach dem Du hier agierst :

    Egoismus aus der Idee heraus, wer eine andere Meinung als ich hat, dem wünsche ich die Pest an den Hals..

    Nimm Deine Tabletten ein..
    Du nervst..
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#10 TheDad
  • 24.04.2017, 00:02h
  • Antwort auf #7 von Patroklos
  • ""Ich bin nicht gehässig, aber ich finde es eine große Unverschämtheit, die Eingetragene Partnerschaft als Ehe 2. Klasse zu diffamieren! Sollte die Union eines Tages mit der AfD eine Koalition eingehen, dann ist das eine Gefahr für den Bestand der ELP, denn dann würde sie nämlich abgeschafft und das muß verhindert werden.""..

    Das kann für den Fall das die Ehe für Alle geöffnet wurde, dann doch erstmal egal sein..

    ""Sollte die Union eines Tages mit der AfD eine Koalition eingehen""
    ist es eh ratsam die Republik zu verlassen !

    Der Gedanke an sich ist aber noch perfider, impliziert er doch neben der Tatsache das sich die "AFD" selbst vor 2021 nicht für Koalitions-fähig erachtet, die Tatsache, die nächste Regierung nach der Wahl im Herbst würde die Ehe dann auch nicht öffnen..

    Wahlweise kann man Dich dann hier als SPD-Basher der die Möglichkeit des Wahlgewinns der SPD nicht sieht, als Pessimisten, oder auch als Idioten bezeichnen, der die Bevölkerung für so dumm hält sich ein weiteres Mal ein Diktatur ins Haus zu holen..

    Wie hättest Du es denn jetzt gerne ?
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