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Berufsverband schwuler Führungskräfte und Selbständiger

Harald Christ wird Schirmherr bei "Future Leaders"

Der ehemalige Schatten-Wirtschaftsminister der SPD will schwulen und bisexuellen Männern dabei helfen, in die Führungsetagen aufzusteigen.


Harald Christ engagiert sich für bessere Aufstiegschancen für junge Schwule und Bisexuelle (Bild: Sabine Grotheus / wikipedia)

Um angehende und zukünftige schwule Führungskräfte zu unterstützen, hat der Unternehmer Harald Christ die Schirmherrschaft für das Programm "Future Leaders" des Völklinger Kreises (VK) übernommen. Der VK, der Berufsverband schwuler Führungskräfte und Selbständiger, will mit dem Programm schwule und bisexuelle Berufseinsteiger und Studenten durch den Zugang zum beruflichen Netzwerk, einem qualifizierenden Sommercamp und einem Mentorenprogramm unter die Arme greifen. Die Teilnehmer des Programms arbeiten mit erfahrenen Führungskräften, Unternehmern und Coaches.

Christ erklärte, für ihn sei dieses Programm besonders wichtig: "Obwohl in den letzten Jahren zahlreiche Fortschritte für Homosexuelle gemacht wurden, ist weder die rechtliche Gleichstellung noch die Chancengleichheit im Beruf erreicht", sagte der 45-Jährige. "Wir unterstützen unter anderem junge Männer dabei, selbstbewusste und qualifizierte Führungskräfte von morgen zu werden." Das Engagement für den Führungsnachwuchs habe ihn auch davon überzeugt, selbst Mitglied im VK zu werden.

Bundesweit bekannt wurde der schwule Selfmademillionär Harald Christ 2009, als ihn der damalige SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier in seinem Wahlkampfteam aufnahm (queer.de berichtete). Christ engagierte sich auch später für Gleichbehandlung am Arbeitsplatz, etwa 2012 als Schirmherr des Stuttgarter CSD (queer.de berichtete).

Die Notwendigkeit, schwulen Führungsnachwuchs spezifisch zu unterstützen, sieht auch der wissenschaftliche Leiter des Kölner Instituts für Diversity- und Antidiskriminierungsforschung, Dr. Dominic Frohn: "Schwule Mitarbeiter und Führungskräfte erleben nach wie vor mehr Ablehnung und weniger sozialen Rückhalt als gleichaltrige heterosexuelle." Daher sei es sinnvoll, die Berufseinsteiger durch Mentoring oder Coaching zu stärken, damit sie ihre Potenziale leichter entfalten können.

Mit der Schirmherrschaft – gepaart mit Sponsoring durch Christ – wird der VK das 2016 erfolgreich gestartete Programm weiter ausbauen und die vorhandenen Plätze steigern. Ab Mai diesen Jahres können sich interessierte junge Männer für das Programm bewerben. Details sind auf der Seite vk-online.de erhältlich. (cw/dk)



#1 BuntUndSchoenEhemaliges Profil
  • 24.04.2017, 15:51h
  • Es werden aber auch lesbische Frauen beruflich benachteiligt. Wieso wird für sie dieses Programm nicht angeboten, sondern nur für schwule Männer?
    Und was wird jenen angeboten, die keine Führungskraft sein wollen/können und trotzdem auf Unterstützung angewiesen sind?
    Ich denke schon, dass es davon auch welche gibt.
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#2 Herr BresskesAnonym
  • 24.04.2017, 16:12h
  • Antwort auf #1 von BuntUndSchoen
  • Mädel,

    der Völklinger Kreis richtet sich speziell an schwule Führungskräfte und Unternehmer.

    Das lesbische Gegenstück zum VK sind die Wirtschaftsweiber. Die haben sogar eine eigene Website:
    www.wirtschaftsweiber.de/startseite/

    Und wenn dir deren Angebot nicht konvenieren sollte: Tja, dann heißt es wohl "selber etwas auf die Beine stellen".

    Denn bloßes Jammern, dass etwas "nicht angeboten wird", hilft leider selten weiter ... :-)
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#3 BuntUndSchoenEhemaliges Profil
  • 24.04.2017, 17:41h
  • Antwort auf #2 von Herr Bresskes
  • Ich jammere gar nicht, Bubi, denn ich habe Arbeit!
    Wenn du nochmal nachliest, wirst du erkennen, dass ich bei diesem Programm nur darauf hinweise, dass es auch für lesbische Frauen offen sein kann.

    Diese Wirtschaftsweiber kenne ich - hab mal ein Treffen von ihnen besucht.

    Was ich kritisiere, ist, dass da Grenzen gezogen werden, wo sie nicht sein müssten.
    Das Programm im Artikel lässt sich für die LSBTTIQ öffnen. Genauso auch die Wirtschaftsweiber, deren Name auch LSBTTIQ-Worker lauten könnte.

    Die Bisexuellen, Trans, Queer, Inter, sind in dem Programm vom Artikel gar nicht angesprochen, was ich einseitig finde.

    Und diese Meinung darf ich haben, ohne dass du mich Mädel nennst!!
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#4 Herr BresskesAnonym
  • 24.04.2017, 18:03h
  • Antwort auf #3 von BuntUndSchoen
  • Wie gesagt: Dann gründe doch eine für alle offene Interessenvereinigung "LSBTTIQ-Worker".

    Ein fertiges Konzept, das die vielen, äußerst verschiedenartigen Probleme von Schwulen, Lesben, Bisexuellen, Trans, Queer, Inter im Arbeitsleben alle gemeinsam in einem Programm adressiert, hast du ja offenbar schon in der Tasche.

    Zumindest lässt deine gewagte Behauptung "Das Programm im Artikel lässt sich für die LSBTTIQ öffnen" darauf schließen ...
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#5 BuntUndSchoenEhemaliges Profil
#6 Herr BresskesAnonym
#7 TheDad
  • 24.04.2017, 20:33h
  • Antwort auf #3 von BuntUndSchoen
  • ""Wenn du nochmal nachliest, wirst du erkennen, dass ich bei diesem Programm nur darauf hinweise, dass es auch für lesbische Frauen offen sein kann.""..

    Und wenn Du noch einmal nachliest wirst Du feststellen, hier handelt es sich explizit um ein Förderprogramm von Schwulen Männern für Schwule Männer..

    Wieso sollte das dann "auch für Lesben offen" sein ?

    Weil Lesben immer noch die Förderung durch Männer brauchen ?
    Wie absurd..
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#8 TheDad
  • 24.04.2017, 20:37h
  • Antwort auf #3 von BuntUndSchoen
  • Och..
    Und bevor ich's vergess :

    ""Was ich kritisiere, ist, dass da Grenzen gezogen werden, wo sie nicht sein müssten.""..

    Wie viele Männer genau werden noch mal von den "Wirtschaftsweibern" gefördert ?

    Hier werden keine "Grenzen" gezogen, hier gibt es ein klar definiertes Ziel welches darin besteht Schwulen Männern in Führungspositionen zu verhelfen, denn dort sind die ebenso selten wie Frauen !
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#9 BuntUndSchoenEhemaliges Profil
#10 Herr BresskesAnonym