Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?28708

Premiere in Berlin

Workshop für schwule Singles an der Volkshochschule

Die Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg will erstmals gezielt homosexuellen Männern bei der Partnersuche helfen.


Ob Anmalen bei der Partnersuche hilft? (Bild: Eva Rinaldi / flickr)

Im Mai bietet die Volkshochschule des Berliner Stadtbezirks Tempelhof-Schöneberg erstmals einen Workshop für die Zielgruppe schwule Singles an. Während es einen entsprechenden Wochenend-Workshop für Heterosexuelle schon seit einigen Jahren gibt, richtet sich dieser Kurs nun speziell an schwule Männer.

"Die Situation von Schwulen und Heterosexuellen unterscheidet sich an manchen Stellen", erklärte Seminarleiter Dirk Wagner. "Deshalb ist ein spezifisches Workshop-Angebot auch für schwule Singles sinnvoll. Ich freue mich, dass die Volkshochschule hierfür einen Rahmen bietet", so der Sozialpädagoge und Mediator.

Tipps gegen "faule Kompromisse" bei der Partnersuche

Laut Wagner hat etwa die Hälfte der schwulen Männer keinen festen Partner. "Viele der Singles hätten aber gerne einen verbindlichen Freund an ihrer Seite. Doch oft lernt man den passenden Partner nicht kennen, geht faule Kompromisse ein oder das erhoffte Glück wird schnell wieder beendet."

In dem Workshop gibt es die Möglichkeit, sich mit anderen Singles unter Moderation auszutauschen und neue Erfahrungen zu sammeln. Es wird mit Hilfe von Übungen, Begegnungen, Gesprächen und etwas Theorie an den Bedürfnissen der Teilnehmer gearbeitet. Ziel ist eine Sensibilisierung für Kontaktsituationen, ein besseres Verstehen von sich selbst und mehr Leichtigkeit bei der Partnersuche.

Der dreitägige Workshop findet vom 12. bis 14. Mai in Berlin-Schöneberg statt und ist für sieben bis zwölf Personen konzipiert. Er richtet sich an schwule Singles jeden Alters. Die Kosten betragen 46,70 Euro (ermäßigt 24,85 Euro). Weitere Informationen und eine Anmelde-Möglichkeit gibt es direkt bei der Volkshochschule. (cw)



#1 Sven100Anonym
  • 25.04.2017, 11:06h
  • Wer einen solchen Workshop aufbauen und leiten will, muss seine eigenen Erfahrungen als schwuler Mann einbringen. Ich hoffe also, dass Dirk Wagner selbst offen schwul ist.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Tobey1Anonym
  • 25.04.2017, 12:34h
  • Schade, dass ich da nicht teilnehmen kann... genau an diesem Wochenende habe ich Geburtstag... :((((
  • Antworten » | Direktlink »
#3 LarsAnonym
  • 25.04.2017, 12:42h
  • Antwort auf #1 von Sven100
  • Nicht zwingendermaßen, auch wenn der Wunsch, "unter sich zu" sein, verständlich ist. Man kann aber Erfahrung auch im Austausch mit anderen, durch Befragen und Beobachten erleben, z.B. wenn man Geschwister hat, die eine andere Orientierung haben als man selbst, kann das sehr viele Erkenntnisse bringen. Wenn der Kursleiter heterosexuell wäre, dann wäre dass doch ein tolles Beispiel für Akzeptanz und Interesse. Und es muss die Entscheidung des Kursleiters sein, ob er sich ein LGBTIQ*-Etikett anklebt, oder nicht.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 Mark SkernehardtAnonym
#5 LaurentProfil
  • 25.04.2017, 17:22hMetropolregion Rhein-Neckar
  • >>Es wird mit Hilfe von Übungen,
    Begegnungen, Gesprächen und etwas Theorie an den Bedürfnissen der Teilnehmer gearbeitet.<<

    Das Ganze ist doch reine Theorie.
    Entweder es knistert zwischen zwei Menschen und die Anziehung ist da oder eben nicht. "Faule Kompromisse" kann man nur eingehen, wenn Liebe/Zuneigung fehlt.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 Mark SkernehardtAnonym
  • 25.04.2017, 18:14h
  • Antwort auf #5 von Laurent
  • Liebe und Zuneigung ist eine Grundvoraussetzung, das ist wohl unbestritten. Aber in so einem Seminar kann man bestimmt wichtige Dinge über sich selbst herausfinden, was einem überhaupt wichtig ist und so weiter. Alles immer auf fehlende Liebe zu schieben, ist einfach, aber nicht wirklich hilfreich, weil man für sich selbst daraus nichts lernen kann. Außerdem scheints ja auch drum zu gehen, überhaupt erstmal jemanden zu finden ;)
  • Antworten » | Direktlink »
#7 Homonklin44Profil
  • 26.04.2017, 12:31hTauroa Point
  • Nicht schlecht, sowas zu veranstalten. Aus Hetero-Kreisen hört man, dass Volkshochschulkurse sowieso als Single-Börsen trendy sein sollen. Wenn sich unter den Teilnehmern ein Pärchen anfindet, hat's sich schon gelohnt.

    Bei den Übungen könnte man evtl. Sport empfehlen. Bringt die Reize auf Trab, die von weitem ins Auge fallen ;o)
  • Antworten » | Direktlink »
#8 andreAnonym
  • 26.04.2017, 13:28h
  • Antwort auf #5 von Laurent
  • Vielleicht ist ja ein bißchen Tantra dabei. Aber Volkshochschule ist auf jeden Fall viel billiger wie Singlebörse. Und wenn man dann, zwischendrin aufhört, tut das nicht wirklich weh.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 kuesschen11Profil
  • 26.04.2017, 22:14hDarmstadt
  • Das mit dem Workshop für schwule Singles an der Volkshochschule finde ich wirklich eine gute Idee und ich wünsche dem Seminarleiter viel Erfolg und Glück damit.

    Diversity soll auch bei der Volkshochschule als Begegnungsstätte Einzug halten. Eine offene und zugleich zielorientierte Kultur im Dialog der Mitmenschen macht die Partnersuche einfacher, und bewegt sich jenseits der elitären Partnerschaftsagenturen.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 Frecher DachsAnonym
  • 28.04.2017, 06:18h
  • Prinzipiell klingt so einen Workshop interesannt. Allerdings finde ich es kontraproduktiv das er nur
    für 7 - 12 Teilnehmer ist. (Ideal wären sicher zwischen 50 und 100) Mit der geringen Teilnehmerzahl, werden wohl leider keine Paare den Workshop am Ende wieder verlassen. Außerdem finde ich den Preis von 46,70 Euro, um mich über mein Single-Dasein zu äußern etwas teuer.
  • Antworten » | Direktlink »