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London Ein eher ungewöhnlicher Kompromiss hat Befürworter wie Gegner von Homorechten innerhalb der Anglikanischen Kirche verärgert. Priesterinnen und Priester dürfen demnach eine staatliche Homo-Ehe eingehen, aber nur, wenn sie zölibatär leben, so ein Beschluss der Bischöfe. Wer sich für eine in Großbritannien ab dem 5. Dezember legale Homo-Ehe registrieren lassen möchte, der muss als Priesterin oder Priester nun erst dem Bischof bescheinigen, dass man enthaltsam zu leben pflege. In der Anglikanischen Kirche dürfen heterosexuelle Geistliche seit jeher heiraten - ohne Zölibat. (nb)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 BjörnHHAnonym
  • 30.05.2005, 16:10h
  • Das ist so ziemlich der größte Mist, den ich seitens einer Kirche jemals gehört habe. Zwar steht die anglikanische Weltkirche wegen der Zulassung von Frauen zum Priesteramt und der Weihe v. G.Robinson zum Bischof von New Hamshire eh vor der Spaltung, aber warum nicht? Wieso wird zugunsten irgendwelcher afrikanischer oder amerikanischer hardliner so ein offensichtlich fauler kompromiß eingegangen? Und wem nützt er? Klar: den Hardlinern aus der "neuen" Welt. "Good old Europe" ist ein auslaufmodell. Wie schade!
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#2 JuliaAnonym
  • 30.05.2005, 16:11h
  • In solchen Fällen wird ein andere Priester oder Priesterin einquartiert. Der/Die wird kontrollieren ob sie wirklich Zölibatär leben, alla "Big Brother is watching you."

    Es gibt ein Kompromiss, das ist gut, aber trotzdem ..........

    Die Bischöfe leben doch in ein anderes Zeitalter wie Du und ich. Die Symptome
    ähnen sich wie die Symptome von Alzheimer. Die leben auch in der Vergangenheit.

    Hilsen fra Julia.
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#3 gerdAnonym
  • 31.05.2005, 11:39h
  • Immerhin ein Schritt in die richtige Richtung...der Kompromiss ist zwar sehr holprig und theologisch gesehen ("immer noch") als problematisch anzusehen.

    Aber in der Alltagsrealität ist er brauchbar: homosexuelle PriesterInnen der anglikanischen Kirche in Grossbritannien können eine "Civil Union" (=Eingetragene Lebensparternschaft) eingehen, ohne das sie mit einer arbeitsrechtlichen Kündigung rechnen müssen (wie dies in der katholischen Kirche bei katholischen Mitarbeitern der Fall sein kann).

    Damit rückt die anglikanische Mutterkirche in Grossbritannien näher an die anglikanischen, fortschrittlichen Tochterkirchen in Canada und USA heran und schliesst damit beispielsweise zu den evangelischen Kirchen der EKD in Deutschland oder der SEK in der Schweiz auf.

    Es ist vorrangig die katholische Kirchenleitung, die noch dringenden Reformbedarf bei homosexuellen Paaren hat. Dort muss man beim Gang zum Standesamt mit einer Kündigung rechnen.
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#4 angelpowerAnonym
  • 31.05.2005, 13:19h
  • @gerd@artikel:
    ja wie gut das wir ein feindbild haben das uns immer erfüllt. jedoch sieht die realität anders aus. kompromiss?????? ein kompromiss wo ich auf den sex verzichte , aber meinen trauschein habe - toll das soll ein kompromiß sein- wo lebt ihr denn?
    und in amerika sind nur 1/5 der anglikanischen gliedkirche eher liberal der rest ist sehr konservativ. und auch die stellung der evangelischen in deutschland ist unterschiedlich, so ist die segnung im rheinischen teil kein problem, im westfälischen da eher schon. das einzigste was stimmt ,aber auch nicht immer ist das die katholische am konsequentesten ist- kündigung basta! zumindest gaukeln die einen nicht einen kompromiss vor der keiner ist. lieber ein feindbild bleibt erhalten, als das man den kleinsten gemeinsameen nenner schon als erfolg feiert- buh!
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