Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://www.queer.de/detail.php?article_id=28716
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Kiew bekommt größten Kunst-Regenbogen der Welt


#1 wiking77
  • 26.04.2017, 08:43h
  • Dat hat was! Ein Rotarmisten-Heldendenkmal unter dem Regenbogen. Ein Bild, dass manchen linken Ideologen auch gefallen mag. Nur: dass die Linken sprich Kommunisten in den damaligen "Volksdemokratien" gar nicht so Tolerant gegenüber Schwule waren; weder offiziell und privat schon gar nicht.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Erik RotbartAnonym
#3 wiking77
#4 markusbln11Anonym
  • 26.04.2017, 09:10h
  • Es freut mich zu sehen, wie weltoffen und inkklusiv sich die ukraine zum esc zeigen will.

    Ich hoffe, das ist ein zeichen nach innen, minderheiten - wie wir lgbtq-menschen eine sind - mit immer grösserer akzeptanz zu begegnen.

    Wir können darin auch ein zeichen an russland sehen, deren eliten sich noch immer weigern, der lgbt-community mit respekt zu begegnen, die erniedrigung und ermordung von schwulen endlich juristisch zu verfolgen.

    Krude. Russland will nicht einmal am esc präsent sein. Die dortigen eliten fürchten eine aufwertung der ukraine als land auf dem weg zu mehr demokratie und menschenrecht. Das will man den eigenen bürgern vorenthalten. Man fürchtet sich auch vor der kraft der eigenen bevölkerung. Denn: Gerade die seele osteuropas war über jahrhunderte eine der freiheit und selbstverwirklichung. Und die menschen werden sich das zurückholen.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 Erik RotbartAnonym
#6 RobinAnonym
  • 26.04.2017, 09:41h
  • Schade, dass da Rot fehlt...

    Es gibt halt viele Regenbogensymbole (auch der Friedensbewegung).
  • Antworten » | Direktlink »
#7 LaurentProfil
  • 26.04.2017, 09:56hMetropolregion Rhein-Neckar
  • >>(Die) fünf Bögen ... werden mit gefärbtem Papier überklebt.<<

    Und das soll dann Wind und Regen bis Mitte Mai überstehen?
    Hoffentlich wird das bis dahin nicht in Auflösung begriffen sein, hätte dies dann nämlich genau den umgekehrten Effekt.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 BuntUndSchoenEhemaliges Profil
  • 26.04.2017, 12:33h
  • Die Idee finde ich super, aber warum wird Papier verwendet? Sollen die Regenbogenfarben nur zeitlich begrenzt sichtbar sein?
    Hm, meine Freude hält sich etwas in Grenzen.
    Wer A sagt, muss auch B sagen - richtige Farbe für Beton!
  • Antworten » | Direktlink »
#9 andreAnonym
#10 BuntUndSchoenEhemaliges Profil
  • 26.04.2017, 13:33h
  • Antwort auf #9 von andre
  • Da hast du recht - Wasser und Wind ist das kleinere Problem.
    Aber die zeitliche Begrenzung erwähne ich schon - gefällt mir nicht.
    Wenn man schon so ne Aktion startet, dann muss es bis zum Ende konsequent sein: mit Ende meine ich: bis zum Ende konsequent durchdacht.
    Das bedeutet für mich: die Regenbogenfarben endgültig auf Beton bringen. Ohne Papier - mit Betonfarbe!

    Deswegen gefällt mir dieser so-tun-als-ob ESC nicht! (Eigensinnige-Schnulzen-Company) :-P
    Wir sind ja sooooo tolerant (scheinheilig breit grinz), und einen Monat später sagen sie dann: Na ja, man muss ja nicht alles toll finden - für mich sind zwei gleichgeschlechtliche Paare schon noch ein ungewohntes Bild.

    Über sowas kann ich mich ärgern :-P

    Schönen Mittwoch dir, andre :-)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »
#11 BuntUndSchoenEhemaliges Profil
#12 seb1983
  • 26.04.2017, 17:03h
  • Das ist dann mal "pink washing" im wahrsten Sinne des Wortes.
    Nach außen ein bisschen hui und Vielfalt um im Westen vor den Kameras zu zeigen dass man ja soooo viel besser ist als Russland, hinten rum tut sich aber rein gar nichts.
  • Antworten » | Direktlink »
#13 torbensAnonym
  • 26.04.2017, 17:59h
  • Antwort auf #12 von seb1983
  • Ein Kommentar nach dem Motto "Weil nicht sein kann, was nicht sein darf (was meine liebgewonnenen Klischees in Frage stellt)".

    Bevor wir uns in Verschwörungstheorien flüchten, muss man einfach mal konstatieren, dass es gut ist, dass so etwas möglich ist. Dass es gut ist, dass die KyivPride 2016 stattfinden konnte, gut besucht war, und gut geschützt wurde (ich war dabei).

    Und ja, man muss auch konstatieren, dass dies in Russland unter der jetzigen Regierung nicht möglich ist. Dass ist aber kein Grund, auf "die Russen" hinabzusehen, sondern eher, um sich mit der dortigen Zivilgesellschaft solidarisch zu zeigen.

    Ja, es gibt in beiden Ländern, wie auch in der ganzen Region noch viel zu tun. Ja, es werden in einzelnen Punkten Fortschritte erreicht. Ja, es gibt Annäherungen zwischen LGBT-Gruppen und Reformern. Ja, es gibt einflussreiche Leute, die das Rad zurückdrehen wollen, und das teilweise auch schaffen. Ja, es gibt Opportunisten, denen es vor allem um das Image geht, weniger um Inhalte.

    Gibt es alles. Aber was die Menschen dort sicher NICHT braucht, sind Klischees, Verschwörungstheorien und ein Herabsehen auf die Menschen, das sich auch in achtlosen Kommentaren wie "Alles nur Show" ausdrückt. Lieber hinfahren, und mit den Betroffenen sprechen, und ihnen zuhören.

    Hier ein Interview mit einem Kyiwer Transgender-Aktivisten, den ich persönlich kenne:
    vimeo.com/114153153
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#14 wiking77
#15 klausnAnonym
#16 Homonklin44Profil
  • 27.04.2017, 11:11hTauroa Point
  • Man hätte die äußere Farbe als Zusatzband auf den Bogen stecken oder anheften können, dann wären alle Farben da.

    Als Geste ist das doch toll, auch wenn es nur kurzzeitig bleibt.
  • Antworten » | Direktlink »
#17 wiking77
#18 andreAnonym

» zurück zum Artikel