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Online-Beteiligungsplattform

"Queer in Brandenburg? – Jetzt mitmachen und Meinung sagen!"

Die rot-rote Landesregierung bittet die LGBTI-Community um Anregungen für den Aktionsplan gegen Homo- und Transphobie.


Screenshot der neuen Internetseite queeres-brandenburg.de

Unter dem Motto "Queer in Brandenburg? – Jetzt mitmachen und Meinung sagen!" hat das Landessozialministerium am Mittwoch eine Online-Beteiligungsplattform für mehr Akzeptanz von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt im Land Brandenburg gestartet.

Auf der Internetseite queeres-brandenburg.de können bis zum 18. Juni Anregungen zum Aktionsplan "Queeres Brandenburg" übermittelt werden. Daneben können LGBTI erstmals an einer Online-Befragung zu ihrer Lebenssituation in Brandenburg teilnehmen. Die Ergebnisse sollen in den "Aktionsplan für Akzeptanz von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt, für Selbstbestimmung und gegen Homo- und Transphobie in Brandenburg" einfließen, den die rot-rote Landesregierung in diesem Jahr erarbeitet.

Sozialministerin ruft zur Beteiligung auf

"Wir brauchen ein offenes und tolerantes Miteinander und wollen mit dem Aktionsplan 'Queeres Brandenburg' ein klares Bekenntnis für Vielfalt setzen", erklärte Sozialministerin Diana Golze (Die Linke). "Niemand darf wegen des Geschlechts, der Geschlechtsidentität oder der sexuellen Orientierung diskriminiert werden. Ich rufe alle am Anliegen des Aktionsplans interessierten Menschen in Brandenburg auf, sich mit ihren Vorschlägen in den Beteiligungsprozess einzubringen."

Der Landtag hatte im Juni 2016 beschlossen, dass die Landesregierung bis Ende 2017 einen "Aktionsplan für Akzeptanz von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt, für Selbstbestimmung und gegen Homo- und Transphobie in Brandenburg" in einem breit angelegten Beteiligungsprozess erarbeiten soll, um einen "positiven gesellschaftlichen Wandel hin zu Akzeptanz, Respekt, Wertschätzung und vor allem Dialog zu bewirken" (queer.de berichtete). (cw/pm)



#1 IllyraAnonym
  • 03.05.2017, 12:47h
  • An sich eine gute Idee. Angefangen werden muss in den Schulen. damit gar keine Vorurteile entstehen.
    Außerdem wünsche ich mir dass das ganze Spektrum erklärt wird.
    Nicht nur Homosexuell, Heterosexuell, Bisexuell, sondern auch : Transidentität/Transgender, Genderfluid, Aromantisch/Asexuell etc.
    Ich habe zwanzig Jahre nicht gewusst was an mir 'falsch' ist, weil ich gar nicht wusste das es Asexualitäz/Aromantik überhaupt gibt.
    Das wünsche ich niemanden! Aufklärung ist der Schlüssel zu Allem!
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