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Polizeibericht

In Berlin-Neukölln dreimal hintereinander homophob beleidigt und verletzt

Die Angriffe auf einen 22-Jährigen ereigneten sich am 24. April zwischen 6 und 7 Uhr – der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.


Anders als in anderen Städten weist die Berliner Polizei in ihren Presseberichten regelmäßig auf mögliche homo- oder transphobe Motivationen einer Straftat hin (Bild: Sebastian Rittau / flickr)

Am Dienstag zeigte ein schwuler Mann auf einem Berliner Polizeiabschnitt an, dass er am Vortag dreimal nacheinander von verschiedenen Personen homophob beleidigt und geschlagen wurde. Dies meldete die Polizei am Mittwoch in ihrem Pressedienst.

Nach Angaben des 22-Jährigen wurde er am 24. April gegen 6 Uhr an der Neuköllner Ilsestraße Ecke Schierker Straße im Vorbeilaufen von zwei entgegenkommenden Männern mehrfach und lautstark beleidigt. Der junge Schwule lief weiter und wurde wenig später an der Kreuzung Fuldastraße Ecke Sonnenallee erneut von zwei Unbekannten homophob beleidigt.

Gegen 6.50 Uhr wurde er schließlich an der Einmündung Weserstraße Ecke Fuldastraße von einer achtköpfigen Personengruppe umringt, beleidigt und ins Gesicht geschlagen. Der 22-Jährige konnte den Angreifern entkommen, die Personengruppe flüchtete in verschiedene Richtungen.

Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen wegen Beleidigung und gefährlicher Körperverletzung übernommen. Täterbeschreibungen wurden bislang nicht veröffentlicht. (cw/pm)



#1 Sven100Anonym
  • 26.04.2017, 18:54h
  • Die Leute hier bei queer.de, die uns immer erzählen wollen, dass sie selbstbewusst überall als Schwule auftreten, dass sie immer und überall und zu jeder Tages- und Nachtzeit, wo sie wollen, Hand in Hand mit einem Mann durch die Stadt gehen, sollten dies vor allem mal in Neukölln tun. Denn gerade dort werden mutige Schwule gesucht, die der dortigen Bevölkerung zeigen, wie man als stolzer Gay lebt.
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#2 niccinicciAnonym
  • 26.04.2017, 22:42h
  • willkommen im bezirk neukölln. man braucht nur interviews von buschkowski lesen, um zu verstehen, wie sehr multi-kulti dort gescheitert ist. zusammen mit friedrichshain-kreuzberg passieren dort wohl die meisten gewalttaten. pfiffige makler erzählen gerne märchen vom chelsea von berlin, um die grundstückspreise in neukölln hochzukriegen. wers glaubt....?!
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#3 BananenshakeAnonym
  • 26.04.2017, 23:03h
  • Warum wird die Täterbeschreibung nicht endlich veröffentlicht? Nur so besteht die Chance die Täter zu finden!
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#4 SebiAnonym
  • 27.04.2017, 08:58h
  • Wie lange wollen Union und SPD eigentlich noch wegsehen, bis sie endlich mal die wachsende Homo- und Transphobie zugeben und endlich etwas dagegen unternehmen?
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#5 EulenspiegelAnonym
  • 27.04.2017, 10:40h
  • Antwort auf #3 von Bananenshake
  • Warum wird die wohl nicht veröffentlicht?

    Ist hier (nicht Berlin) genauso, Überfall, Opfer geschlagen + n bisschen mit dem Messer angestochen. Geld und Handy gefordert, die Täter (6 an der Zahl) , 2 Beschreibungen a la Anfang 20, Jeans, 1,80 groß.

    Dialekt (schließlich haben sie ja gesprochen)? Fehlanzeige. Auch in dieser Stadt treibt sich eine Menge Pöbel herum, aber ob es einheimischer Schläger, Rocker, Nazi, Osteuropäer oder Türke wäre würde schon etwas helfen bei der Fahndung.
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#6 Paulus47Anonym
  • 27.04.2017, 13:27h
  • Antwort auf #5 von Eulenspiegel
  • Tja zumindest erfahren wir von einigen ("längst nicht allen, denn es ist nur die Spitze des Eisberges") homophob motivierten Gewalttaten in Berlin.

    In Hamburg, in Köln, in Frankfurt am Main oder auch im Ruhrgebiet hingegen gibt es keine polizeilichen Statistiken, die homophob motivierte Straftaten gesondert erfassen und ausweisen und die dann öffentlich einsehrbar sind. Schon skandalös wie sich die SPD-regierten Bundesländer Hamburg und NRW sich hier verhalten, dass sie diese Polizeistatistiken nicht haben. Aber im Mai sind Wahlen in NRW und dann gilt es Rot/Grün dort abzuwählen, das nebenbeibemerkt Stauland Nr.1 ist und es im Unterschied zu den meisten anderen Bundesländern nicht schafft, die Schulden des Bundeslandes zu reduzieren.
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#7 wiking77
  • 27.04.2017, 16:13h
  • jaaa, Berlin-Neukölln, das berühmt berüchtigte Glasscherben-Viertel. Eigentlich ein skandal, dass es in unserem Gemeinwesen "no-go-areas" und dazu noch in einer internationalen Metropole wie Berlin gibt in denen der Staat nicht so recht weiss, wie er korrekt das Problem anpacken kann.
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#8 JanJanAnonym
#9 Patroklos
#10 TheDadProfil
  • 28.04.2017, 00:09hHannover
  • Antwort auf #6 von Paulus47
  • ""Aber im Mai sind Wahlen in NRW und dann gilt es Rot/Grün dort abzuwählen, das nebenbeibemerkt Stauland Nr.1 ist ""..

    Kunststück..
    NRW hat bundesweit die meisten Autobahnkilometer, und damit auch automatisch den meisten Stau..

    Man merkt doch immer wieder wie Du Statistiken liest..
    Offensichtlich bar jeglichen Hintergrundwissens, und ohne die Fähigkeit verschiedene Informationen miteinander zu verknüpfen..
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