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Schmutzige Kampagne

Fundamentalisten empört über "Dove"-Seife

In den USA gibt es Proteste einer LGBTI-feindlichen Gruppe gegen "Dove". Das Vergehen des Seifenherstellers: In einem Werbespot taucht eine transsexuelle Frau auf.


Ob die transphoben Aktivisten jetzt noch zum Duschgel greifen? (Bild: Mike Mozart / flickr)

Die amerikanische Aktionsgruppe "One Million Moms" kritisiert immer wieder angebliche "Propaganda" für Homo- oder Transsexualität. Am Mittwoch suchten sich die Aktivisten einen neuen Gegner aus: Der zum Unilever-Konzern gehörende Seifenhersteller "Dove" habe einen "bestürzenden Werbespot" veröffentlicht, in dem ein "Mann in Frauenkleidern" vorkomme. Die Gruppe rief ihre Anhänger auf, sich bei Unilever zu beschweren.

Anlass ist ein in sozialen Netzwerken bereits vor drei Wochen veröffentlichter knapp zweiminütiger Werbespot für die Untermarke "Baby Dove" (queer.de berichtete). Unter dem Titel #RealMoms werden unterschiedlichste Mütter vorgestellt – darunter auch Shea, eine transsexuelle Frau. In dem Spot sagt sie an der Seite ihrer Partnerin und ihres Sohnes: "Wir sind beide seine biologischen Eltern". Außerdem erklärt sie: "Wir hören Leute, die fragen: 'Was heißt das, du bist die Mami?' Wir erwidern, jawoll, wir sind beide Mütter."


Dieses Paar aus dem Dove-Sport bringt die Fundis so dermaßen aus der Fassung

Für die "One Million Moms" ist die Darstellung von Transsexuellen empörend: "'Shea' hat unbestreitbar ein Geschlecht. Er ist objektiv und unveränderbar ein Mann. Die Mindestanforderung für Mütter ist es, weiblich zu sein. […] Dieser Mann ist keine Frau und wird nie eine Frau sein." Außerdem werde sich der Sohn später einmal einen Vater wünschen, der kein "öffentliches Spektakel" sei.

Eine Beschwerde der transphoben Aktivisten beantwortete Unilever schlicht mit den Worten: "Unsere Werbung ist so angelegt, dass sie informativ, wahrheitsgemäß und geschmackvoll ist."

Die "One Million Moms" wird von der homophoben "American Family Association" gesteuert, die insbesondere gegen LGBTI-Rechte kämpft. Ihre Begründung: Die Bibel sage deutlich, "dass Homosexualität unnatürlich und sündhaft" sei. Die 1977 gegründete Organisation, die jahrelang erfolglos gegen die Ehe für alle gekämpft hatte, hat durchaus noch Einfluss – so besitzt sie unter anderem mehr als 200 Radiostationen in den USA. (dk)

Direktlink | Der gesamte Werbespot



#1 BuntUndSchoenEhemaliges Profil
  • 26.04.2017, 19:50h
  • Völlig harmloser und positiver Werbespot.
    Nur Homophobie ist der Ausgangspunkt für die Proteste.
    Irgendwann reicht es auch mal mit dieser Intoleranz!
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#2 Puder BaerAnonym
  • 26.04.2017, 21:04h
  • "...beantwortete Unilever schlicht mit den Worten: "Unsere Werbung ist so angelegt, dass sie informativ, wahrheitsgemäß und geschmackvoll ist."

    --> Also genau der Gegenpart zu religiösen Büchern wie Bibel, Koran etc.
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#3 BobAachenProfil
#4 easykeyProfil
#5 JadugharProfil
  • 26.04.2017, 22:15hHamburg
  • In der Bibel ist kaum etwas natürlich. Kommen Aussagen über die Natur vor, so sind sie fast immer falsch! Am Unnatürlichsten ist die Romanfigur Gott!
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#6 BuntUndSchoenEhemaliges Profil
#7 BuntUndSchoenEhemaliges Profil
#8 BabelbiliumAnonym
  • 26.04.2017, 23:31h
  • Unten findet sich ein Link (english) der Erklärt sehr ausführlich, was man unter Ehe bibeltechnisch beweisbar verstehen muss und kann : Btw den "bigotten Ami mal wieder" gibt's genauso wenig wie den "NS-Deutschen mal wieder!"

    www.youtube.com/watch?v=OFkeKKszXTw
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#9 BuntUndSchoenEhemaliges Profil
  • 27.04.2017, 00:04h
  • Antwort auf #8 von Babelbilium
  • Da müssen wir dich leider enttäuschen, Schützerin der Dove-Proteste.

    In Deutschland ist nicht die Bibel die Grundlage, sondern die Gesetze - also der Staat!
    Deine Bibel kannst du wieder einpacken.
    Und richte Dove doch bitte aus, dass sie mal gute Arbeit geleistet haben, und die LSBTTIQ sich mächtig darüber freut :-)

    Und nun wünsche ich dir angenehmes Haare waschen und so :-))

    © DoveIsBeautiful
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#10 FredinbkkProfil
  • 27.04.2017, 01:24hBangkok
  • Antwort auf #8 von Babelbilium
  • man unter Ehe bibeltechnisch beweisbar verstehen muss und kann...

    wo doch "beweisbar" und "Bibel" zwei Woerter sind ,welche sich gegenseitig
    ausschliessen...

    da steht einer auf der "Leitung"....
    geh eine Schritt vorwaerts...

    und schon geht dir ein Licht an....
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