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London

Teenager plante offenbar Terrorattacke bei Elton-John-Konzert

In London muss sich ein 19-Jähriger vor Gericht verantworten, weil er angeblich ein Blutbad unter Fans des Kultsängers anrichten wollte.


Elton Johns Fans sollte offenbar Zielscheibe eines Anschlages werden (Bild: Ludmila Joaquina Valentina Buyo / flickr)

Ein 19-jähriger mutmaßlicher Islamist hat sich am Donnerstag vor dem Strafgerichtshof in London schuldig bekannt, einen Terroranschlag geplant zu haben. Wie britische Medien berichten, soll das Ziel von Haroon S., der aus dem Londoner Stadtteil Hounslow stammt, wahrscheinlich ein Elton-John-Konzert gewesen sein, das im vergangenen Jahr im Hyde-Park zum Jahrestag der Anschläge auf das World Trade Center am 11. September stattgefunden hatte.

S. war vergangenes Jahr drei Tage vor dem Konzert am 8. September verhaftet worden, nachdem er online mit verdeckten Ermittlern gechattet hatte. Er habe nach Angaben der Staatsanwaltschaft versucht, im Internet Waffen zu kaufen, darunter auch eine Sprengstoffweste und Bomben. Er habe erklärt, er wolle als "Märtyrer" sterben und möglichst großen Schaden anrichten. Im Falle einer Verurteilung droht ihm eine lebenslange Haftstrafe.

Laut den Ermittlern habe S. online frühere terroristische Attacken recherchiert und sich über den "Islamischen Staat" informiert. Dabei soll er nach möglichen Anschlagszielen gesucht haben, insbesondere dem Elton-John-Konzert.

Der Anwalt des Angeklagten argumentierte, dass S. durch seine Familiengeschichte, schlechte Bildung und gewalttätiger Online-Spiele "extrem anfällig" für eine Radikalisierung gewesen sei. Im Internet sei er durch Extremisten aufgewiegelt worden. Der Anwalt erklärte weiter, es wäre besser gewesen, wenn die verdeckten Ermittler den 19-Jährigen an Sozialarbeiter vermittelt hätten, die entradikalisierend auf ihn hätten einwirken können, statt ihn weiter aufzuwiegeln.

Der ältere Bruder des Angeklagten war bereits letztes Jahr zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe verurteilt worden und kann frühestens nach 15 Jahren freigelassen werden; er hatte 2014 in London einen Terroranschlag mit einem Messer geplant. (dk)



#1 Pascal GoskerAnonym
  • 27.04.2017, 18:47h
  • "Ein 19-jähriger mutmaßlicher Islamist [...] "

    Wieder nur Zufall?

    Man muss schon einsehen, dass Anhänger dieser Religion besonders häufig radikal sind.

    Ja, es gibt auch Terror von anderen, aber nicht so oft - erst recht nicht, wenn man das in Bezug zum Anteil an der Gesamtbevölkerung setzt.

    Wenn 10% der Gesellschaft für 90% des Terrors verantwortlich sind, wird es höchste Zeit, etwas dagegen zu tun.

    Hier sind gerade auch die friedlichen Moslems (die immer noch in der Mehrzahl sind) gefragt, noch deutlicher Zeichen dagegen zu setzen und Hass in Moscheen zu melden.
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#2 TheDad
  • 27.04.2017, 23:07h
  • Antwort auf #1 von Pascal Gosker
  • ""Wenn 10% der Gesellschaft für 90% des Terrors verantwortlich sind, wird es höchste Zeit, etwas dagegen zu tun.""..

    Welche Gesellschaft ?
    Nehmen wir unsere als Beispiel ?
    Wenn von den immer mal wieder behaupteten 4,5 Millionen Menschen die als "Muslime" bezeichnet werden, sich 1.000 radikalisieren um Terror zu verbreiten, wie viel Prozent der "Muslime" sind das, und wieviel Prozent der Gesamtgesellschaft sind das dann ?

    Hier von ""10% der Gesellschaft"" daherzuschwafeln, was dann annähernd 4 Millionen Menschen wären, ist nicht hilfreich, sondern nur das verbreiten von populistischem Unsinn !
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#3 Terror-WatchAnonym
#4 andreAnonym
  • 28.04.2017, 06:38h
  • Antwort auf #3 von Terror-Watch
  • Das ND zu verlinken, das letzte Überbleibsel eines Unrechtsstaates ist schon lächerlich genug. Nicht mal der Klick auf den Link lohnt. Ich war übrigens mal, ein paar Monate Linke-Mitglied, als der Verein noch SED hieß. War damals Bedingung für einen Studienplatz. Danach haben mich meine Freunde gemieden, als hätte ich eine ansteckende Krankheit. Alles selbst erlebt.
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#5 seb1983
#6 wiking77
#7 wiking77
  • 28.04.2017, 16:10h
  • Antwort auf #3 von Terror-Watch
  • naja, hätte, hätte.... Tony Blair war ja ein Linker, der mit George W. Bush sich eingereiht hat und im Irak und in Afghanistan losgezogen ist. Es waren ja auch links bzw. llinks-liberale Regierungen in Westeuropa, die sich ebenso in die "Koalition der Willigen" gefunden haben und dem George W. Bush die Nato für seine geostrategischen Kriege mit zur Verfügung gestellt haben.

    Die sog. "Arabischen Frühlinge" sind ja von Herzen auch von den Linken begrüsst und mit linken NGOs und Geld von Philanthropen angefacht worden; nun regiert in der arabischen Welt der Islam(ismus). Jetzt auf die NATO zu schimpfen, gerade von links bzw. linksliberaler Seite ist scheinheilig.
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#8 TheDad
  • 28.04.2017, 23:54h
  • Antwort auf #6 von wiking77
  • ""naja, man beachte die Herkunft des Vornamens Haroon:""..

    Aus dem Link :
    "" afghanisch
    arabisch
    hebräisch
    indisch
    arabisch für Aaron""..

    Welche "Herkunft" unterstellst Du denn nun ?

    Die Indische ?
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